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	<title>Johanna, Author at Johanna Brenne</title>
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	<description>Phantastische Geschichten</description>
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		<title>Interview mit Saskia Dreßler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 07:29:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! Meinen heutigen Gast habe ich nicht über Instagram kennengelernt, sondern über die Anthologie „Sonnen-Erwachen“, in die meine Kurzgeschichte „Sonnengeküsst“ aufgenommen wurde. Saskia Dreßler war Mitherausgeber*in der Anthologie und hat auch meine Geschichte lektoriert. Das war der Anfang unseres Kontakts. Inzwischen habe ich auch einige von Saskias Geschichten [&#8230;]</p>
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									<p style="font-weight: 400;">Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! Meinen heutigen Gast habe ich nicht über Instagram kennengelernt, sondern über die Anthologie „Sonnen-Erwachen“, in die meine Kurzgeschichte „Sonnengeküsst“ aufgenommen wurde. Saskia Dreßler war Mitherausgeber*in der Anthologie und hat auch meine Geschichte lektoriert. Das war der Anfang unseres Kontakts. Inzwischen habe ich auch einige von Saskias Geschichten gelesen und an einem Workshop teilgenommen, den they angeboten hat. They macht auch Sensitivity Reading, wir haben schon ein wenig über mein Romanprojekt „Daria“ gesprochen. (Ja, Saskia ist non-binär, deshalb verwende ich they/them als Pronomen.)</p><p style="font-weight: 400;"> </p><p style="font-weight: 400;">Ich fange wieder mit ein paar Fakten an:</p><p style="font-weight: 400;">Neben den Bücherschreiben ist Saskia Dreßler (they/them) noch im Sensitivity Reading beschäftigt. Mit den Schwerpunkten Neurodivergenz, Queerness und Mental Health lektoriert they nicht nur Texte und berät bei der Darstellung der genannten Marginalisierungen, sondern gibt auch Schreibworkshops. Auf their Twitch-Kanal gibt es außerdem Co-Working-Streams und Sonderformate zu allem, was mit dem Schreiben zu tun hat. Außerdem ist Saskia in der Forschung im Bereich Manga- und Anime tätig und wenn they mal nicht arbeitet, dann liest they, geht mit their Hund spazieren, trinkt Bubble Tea oder zockt japanische Rollenspiele.</p><p style="font-weight: 400;">Im Netz findet ihr Saskia auf folgenden Kanälen:</p><p style="font-weight: 400;">Instagram: <strong><a href="https://www.instagram.com/dresslersaskia/" target="_blank" rel="noopener">https://www.instagram.com/dresslersaskia/</a></strong></p><p style="font-weight: 400;">Blueskye: <strong><a href="https://bsky.app/profile/seitenweiser.bsky.social" target="_blank" rel="noopener">https://bsky.app/profile/seitenweiser.bsky.social</a></strong></p><p style="font-weight: 400;">Mastodon: <strong><a href="https://literatur.social/@seitenweiser" target="_blank" rel="noopener">https://literatur.social/@seitenweiser</a></strong></p><p style="font-weight: 400;">Twitch: <strong><a href="https://www.twitch.tv/saskiadressler" target="_blank" rel="noopener">https://www.twitch.tv/saskiadressler</a></strong></p><p style="font-weight: 400;">Und natürlich auf their Website: <strong><a href="https://saskiadressler.com" target="_blank" rel="noopener">https://saskiadressler.com</a></strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Hallo Saskia, schön, dass du heute virtuell auf meinem Blog zu Gast bist!</p><p style="font-weight: 400;">Ich frage gerne als erstes nach der „Origin Story“: Wie bist du zum Schreiben gekommen, und kannst du den Moment benennen, seitdem du dich traust, dich selbst als „Autor*in“ zu bezeichnen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Saskia:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Das ist eine sehr gute Frage! Ich muss ehrlich sagen, dass ich keine „typische“ Autor*innenbiografie habe. Nein, ich habe nicht geschrieben, seit ich lesen konnte. Als Kind habe ich noch nicht einmal gern gelesen. Geschrieben habe ich übrigens noch weniger. Dank meiner Rechtschreibschwäche war ich auch richtig schlecht darin. Ich erinnere mich noch gut an Diktate mit über 70 Fehlern. Sie noch einmal abschreiben zu müssen, war definitiv kein Spaß.</p><p style="font-weight: 400;">Was ich aber mochte, waren Geschichten. Erzählte Geschichten. Meine Mutter hat mir lange vorgelesen, und ich habe selbst mündlich Geschichten erzählt. Ich komme also ursprünglich aus dem mündlichen Erzählen.</p><p style="font-weight: 400;">Zum aktiven Schreiben bin ich erst relativ spät gekommen, mit 14 oder 15 Jahren. In dieser Zeit habe ich dann auch ziemlich viel gelesen. Irgendwann wollte ich meine eigenen Geschichten schreiben – mit all den Dingen, die ich selbst gut fand.</p>								</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich schon einige deiner Geschichten gelesen: Die Novelle „Sternenleuchten“ deinen Debüt-Roman „Geisterfall“ und ein paar Kurzgeschichten. Außerdem hast du noch eine Novelle verfasst: „Dieser Schrei, der nun deiner ist“. – Die Geschichten sind zum Teil aus unterschiedlichen Genres, gibt es etwas, dass ihnen gemeinsam ist?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Saskia:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich glaube, dass es zwei Dinge gibt, die meine Geschichten irgendwie gemeinsam haben: Zum einen wirst du in jeder Geschichte in irgendeiner Form neurodivergente und/oder nonbinäre Repräsentation finden. Beide Bereiche betreffen mich, und in beiden Bereichen bin ich auch im Sensitivity Reading tätig. Deshalb ist mir dort auch Repräsentation ziemlich wichtig. Und zum anderen haben meine Bücher immer eine Art Überthema. So geht es in „Sternenleuchten“ um den Wert von Geschenken, während es bei „Geisterfall“ u.a. um den Konflikt zwischen Bekannten vs. Mysteriösen, Technik vs. Natur geht. Was das Überthema meiner Geschichten ist, kann sich während des Schreibprozesses ändern, aber es ist vorhanden. Nach der Veröffentlichung bin ich oftmals gespannt, ob die Leser*innen vielleicht auch etwas aus dem Buch mitnehmen – und ob dieses „etwas“ vielleicht auch was mit meinen Überthemen zu tun hat. Das macht teilweise die Faszination des Veröffentlichens für mich aus.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Das neueste, das man von dir lesen kann, ist dein Debüt-Roman „Geisterfall“, nicht wahr? Möchtest du ein bisschen etwas darüber erzählen, wie es dazu kam, dass du einen Roman geschrieben hast, in dem japanische Mythologie eine große Rolle spielt?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Saskia:</strong></p><p style="font-weight: 400;">In „Geisterfall“ befinden wir uns in einem alternativen Tokyo der 1920er Jahre. Es ist dem historischen Tokyo schon ähnlich, aber mit einem bedeutenden Unterschied: Es gibt Yokai und Yurei, Wesen aus der japanischen Folklore, die unter den Menschen leben. Wir folgen Sai, einer jungen Frau, die vom Land in die Stadt gezogen ist. Dort schlägt sie sich mehr schlecht als recht durch und ist umso glücklicher, einen Putzauftrag bei dem berühmt-berüchtigten Schriftsteller Nakahara Daisuke zu bekommen. Das Problem ist nur: Der Schriftsteller hängt tot über seinem Schreibtisch, und beim ihm sitzen ein sprechender schwarzer Kater, ein Kitsune und eine Yurei. Ab diesem Zeitpunkt wird Sai in Geschehnisse verwickelt, von denen sie nicht zu träumen gewagt hatte.</p><p style="font-weight: 400;">Das ist zumindest der Teaser für „Geisterfall“. Bevor es „Geisterfall“ gab, gab es zuerst meine Begeisterung für Yokai. Yokai verbinden für mich einfach viele Elemente, faszinierend sind. Es sind Wesen, die in Grauzonen leben und sich jeglicher Interpretation sperren – wir können es versuchen, aber ich bin mir nicht sicher, ob wir ihr volles Wesen erfassen. Durch meine Vorliebe für Yokai bin ich übrigens auch zu meinem Interesse für die japanische Kultur gekommen.</p><p style="font-weight: 400;">Während ich mich mit der japanischen Folklore beschäftigt habe, habe ich von dem damals (und auch noch heute) relativ neuen Genre „Silkpunk“ gehört. Das Genre hat bei mir Anklang gefunden und ich wünschte mir, irgendwann mal eine Geschichte zu schreiben, die in diesem Genre spielt.</p><p style="font-weight: 400;">Danach ist eins und eins zusammengekommen und plötzlich hatte ich eine Szene im Kopf, die mich nicht mehr losgelassen hat. Ich will nicht mehr verraten, sage aber nur, dass unter anderem ein Kirschbaum darin vorkam.</p><p style="font-weight: 400;">Diese Szene hat mich dann so lange begleitet, dass sie sich nach und nach zu einer Geschichte entwickelt hat – eine Geschichte, die nicht „Geisterfall“ war. Statt „Geisterfall“ hat sich bei mir zuerst die Idee für die Vorgeschichte der Welt der „Saat des Paktes“-Reihe entwickelt. Diese Geschichte hätte ca. im Jahr 1875 gespielt, aber sie existiert (noch) nicht. Damals flößte mir die Jahreszahl 1875 Respekt ein – so viel, dass ich erstmal die Idee in meinem Kopf begraben habe und stattdessen eine vierbädnige Reihe zu schreiben begonnen habe, die nach den Ereignissen von 1875 spielt. Und daraus ist dann „Geisterfall“ entstanden.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Für mich war der Roman jedenfalls ein toller Einstieg in die japanische Mythologie. – Was mir auch sehr gefallen hat, war die Hauptfigur Sai. Falls diese Frage nicht zu persönlich ist: Steckt auch einiges von dir in Sai?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Saskia: </strong>„Erwischt!“, könnte ich fast sagen – aber nur fast. Ja, Sai spiegelt gewisse Erfahrungen von mir wider, die ich in einer Welt, die auf neurotypische Menschen ausgerichtet ist, gemacht habe. Aber nicht nur. Sai ist um einiges vielschichtiger, als ich es bin. Natürlich gibt es Anteile von mir in Sai und auch in meinen anderen Hauptfiguren meiner längeren Geschichten. Ich glaube, dass das als schreibende Person auch schwer zu vermeiden ist. Ein bisschen fließt doch unsere Weltsicht, unser Erleben in die Figuren mithinein. Trotzdem ist es nur ein Teil und dieser Teil macht die Figur nicht ganz aus. Sai besteht nicht vollkommen aus mir. Sai hat nicht mal großartige Charakteranteile, die meinen ähneln. Wir haben ähnliche Erfahrungen gemacht und auch Sais Spektrum der Neurodivergenz und deren Begleiterscheinungen ist sehr dem meinen angepasst, aber sie ist anders und sie wird sich noch anders entwickeln – ich bin jetzt schon ein bisschen stolz, wie sie über sich hinauswächst.</p><p style="font-weight: 400;">Hier die Trennlinie zu ziehen, ist mir auch sehr wichtig. Ich komme aus der Literaturwissenschaft und der Ansatz, dass wir die schreibende Person mit den Themen und/oder den Figuren gleichsetzen, die sie verarbeitet, war damals schon nicht meins und ist es heute auch nicht. Meine Figuren sind nicht ich und ich nicht meine Figuren, auch wenn es Schnittstellen geben kann.</p><p style="font-weight: 400;">Ich glaube im Übrigen, dass Sai eine Figur ist, die nicht so leicht ankommt. Sie grübelt viel, sie ist oftmals eher passiv, lässt sich von den Geschehnissen überrollen und steht nicht für sich ein. Wie auch? Das alles muss Sai noch lernen – und darum wird es u.a. auch in den weiteren Bänden der „Saat des Paktes“-Reihe gehen. Wir werden Sai und die anderen drei Hauptfiguren verfolgen, wie sie sich charakterlich verändern und Hindernisse überwinden müssen, die in ihren Augen unüberwindbar zu sein scheinen – für andere aber nicht der Rede wert sind. Wie das Treffen von Entscheidungen.</p><p style="font-weight: 400;">Ich hoffe also, dass die Lesenden Sai eine Chance geben und sie vielleicht ein bisschen liebgewinnen. Die Rückmeldung, die ich jetzt von dir bekommen habe, gibt mir auf jeden Fall Hoffnung!</p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich kann jedenfalls Sais Unsicherheit und ihr ständiges Hinterfragen sehr gut nachvollziehen und habe mit ihr mitgelitten. Und ich hoffe sehr, dass sie in den nächsten Bänden ein bisschen mehr Selbstvertrauen findet! – Apropos: Kannst du schon verraten, in welche Richtung es weitergehen wird? Auf wie viele Bände dürfen wir uns freuen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Saskia: </strong>Ich kann ein bisschen beruhigen: Sai wird wachsen. Zumindest so viel, wie es ihr möglich ist. Auch in „Geisterfall“ macht sie für sich schon eine große Veränderung durch, die ist nur – fürchte ich – nicht für alle sichtbar. Aber Sai hat definitiv gelernt Entscheidungen zu treffen und das ist für sie ein sehr bedeutender Schritt.</p><p style="font-weight: 400;">Aber nun zum eigentlichen Thema: Was gibt es noch zu erwarten von „Geisterfall“?</p><p style="font-weight: 400;">„Geisterfall“ ist der erste Band einer vierbändigen Reihe, die sich unter dem Namen „Saat des Paktes“ subsumiert. Die Geschichte von Sai und all ihren Begleitern kannst du also in vier Bänden erleben. Damit wäre alles gut und schön – nur ist leider meine Planung ein bisschen explodiert. Neben den noch kommenden drei Bänden gibt es inzwischen zwischen den Bänden kleine Novellen. Im Moment sind dazu drei Stück geplant. Außerdem möchte ich gerne das erwähnte Prequel, aus dem sich die Welt und die Geschichte der Reihe entwickelt hat, noch schreiben. Und wäre das alles nicht genug, arbeite ich gerade noch an einem Pen&amp;Paper in der Welt von „Saat des Paktes“, damit alle Rollenspielbegeisterte einmal als Yokai zusammen mit Sai und Co ermitteln können.</p><p style="font-weight: 400;">Es wird vielleicht deutlich: Wenn ich genug Durchhaltevermögen habe und meine Lesenden so lange bei mir bleiben, dann wird es noch einige Geschichten mit Sai und in der Welt von „Saat des Paktes“ geben!</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Gibt es außer der Weiterführung von „Geisterfall“ noch andere Projekte, an denen du gerade arbeitest?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Saskia: </strong>Puh, tatsächlich gibt es da noch ein paar Projekte. Vielleicht beschränken wir uns auf die Projekte, die gerade ein bisschen spruchreif sein – und zwar in dem Sinne, dass schon ein grober Weltenbau und eine Idee steht oder schon ein bisschen etwas geschrieben wurde. Denn wie bei allen Autor*innen kommt die Inspiration unverhofft und saugt sich dann fest, bis sie etwas mehr wird als ein flüchtiger Gedanke.</p><p style="font-weight: 400;">Ich will mich aber auf zwei näher liegende Projekte und zwei Projekt in der weiteren Zukunft fokussieren – sonst ufert es doch zu sehr aus!</p><p style="font-weight: 400;">Relativ weit in der Planung habe ich ein Gerichtsdrama, was in einer Arcanepunkwelt spielt, also einer Welt, in der Magie und Technik miteinander verbunden ist. Ein weiteres Projekt ist eine Clockpunk-Märchenadaption von „Die kleine Meerjungfrau“ von Hans Christian Andersen. Bei beiden Geschichten haben wir wieder queere und neurodivergente Repräsentation.</p><p style="font-weight: 400;">Etwas in der Zukunft lieg eine Isekai-Geschichte, die als quasi Metakommentar zu dem Isekai-Genre generell steht. Außerdem verfolge ich immer noch meine Magical Girl-Geschichten, die inzwischen zu zwei Ideen herangewachsen ist.</p><p style="font-weight: 400;">Neben Einzelprojekten wird es auf jeden Fall noch Kurzgeschichten von mir geben und ich hoffe, dass ich bald auch wieder eine Anthologie herausgeben darf.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Du hast ja schon in unterschiedlichen Verlagen veröffentlich. War es schwer, deine Projekte unterzubringen, und wie ist es dir gelungen? Hast du jemals auch überlegt, ins Selfpublishing zu wechseln?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Saskia:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Die deutsche Verlagslandschaft ist und bleibt schwierig für Autor*innen mit Geschichten, die Marginalisierung abbilden. Daran hat sich noch nichts geändert und ich glaube, dass wir noch sehr lange auf eine Veränderung warten müssen. Kommt noch dazu, dass man als Autor*in sehr neu oder einfach unbekannt ist, dann hat man es nochmal schwieriger.</p><p style="font-weight: 400;">Deshalb war es für mich reines Glück, dass sowohl meine Gothic-Novelle, „Dieser Schrei, der nun deiner ist“ als auch „Geisterfall“ bei einem Verlag veröffentlicht wurden. Ich hatte tatsächlich nicht gedacht, dass ich eine positive Zusage für die Projekte bekommen wurde – dafür hatte ich eine zu lange Durststrecke an Absagen hinter mir. Mein Tipp bleibt da wohl einfach: Durchhalten. Durchhalten, denn eine Absage bedeutet nicht, dass das eigene Projekt immer schlecht ist. Das hat einfach vielfältigere Gründe.</p><p style="font-weight: 400;">Und wenn das zu viel Frust führt: Dann ist Selfpublishing nicht nur ein Ausweg, sondern eine wichtige Alternative.</p><p style="font-weight: 400;">Ich selbst habe bisher nur „Sternenleuchten“ und meine Anthologie „Sonnen-Erwachen: Facetten des Aufbruchs“ im Selfpublishing herausgegeben. Nach meinen Erfahrungen im Selfpublishing und in der Verlagslandschaft bleibt das Selfpublishing eine spannende Option und – so viel kann ich schon verraten – es gibt ein paar Projekte, die ich definitiv im Selfpublishing herausbringen möchte. Ob ich dann ganz dort bleibe, überlasse ich der Zukunft, aber im Moment sehe ich meinen Weg als Hybrid-Autor*in.</p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Hast du zum Abschluss noch einen Lesetipp? Ein Buch, das dich besonders beeindruckt hat?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Saskia:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Wo fange ich am besten an? Es gibt tatsächlich einige Bücher, die mich sehr beeindrucken und ich muss wirklich überlegen, was ich jetzt mitgebe. Ich glaube, dass wir thematisch weiter bei „Geisterfall“ bleiben und ich drei Bücher mitgebe, die auch gut in den Bereich „Japanische Folklore“ passen:</p><p style="font-weight: 400;">Als leichten Einstieg empfehle ich das Jugendbuch „Momo Arashima – Steals the Sword of the Wind“ von Misa Sugiura. Das Buch (und seine zwei Nachfolger) sind bisher nur auf Englisch erschienen aber dadurch, dass es ein Jugendbuch ist, ist es auch leicht zu lesen. Das Buch gibt eine gute literarische Einführung in die japanische Folklore bzw. Mythologie.</p><p style="font-weight: 400;">Wenn es ein bisschen mehr Silkpunk sein darf, dann empfehle ich von Ken Liu den „Dandelion Dynasty“-Zyklus. Dieser umfasst vier Bände, von denen mindestens zwei auf Deutsch erschienen sind. Ken Liu hat aufgrund dieser Romane den Begriff des „Silkpunks“ eingeführt und es ist quasi das Genre in Reinform.</p><p style="font-weight: 400;">Und nun der Tipp für alle, die sich gerne ein bisschen gruseln: „Japanese Gothic“ von Kylie Lee Baker. Die Geschichte basiert auf einer japanischen Volkssage mit einer guten Brise Horror.</p><p style="font-weight: 400;">Ich hoffe, dass in den Tipps für alle etwas dabei waren!</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Vielen Dank, Saskia! Schön, dass du hier warst!</p><p style="font-weight: 400;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p><p style="font-weight: 400;">Falls du jetzt neugierig geworden bist und eine (oder mehrere) von Saskias Geschichten lesen möchtest:</p><p style="font-weight: 400;">Sowohl “Geisterfall” als auch die Novelle “Dieser Schrei, der nun deiner ist”, gibt es im u.a. im Shop des Weltenruder Verlags, <strong><a href="https://www.weltenruder.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">hier</a></strong>. Wer eine signierte und „Yokai geprüfte“-Ausgabe von „Geisterfall“ haben möchtet, kontaktiert am besten Saskia auf their verschiedenen Plattformen.</p><p style="font-weight: 400;">Die Novelle “Sternenleuchten” findest du in Saskias Shop auf ko-fi, <strong><a href="https://ko-fi.com/saskiadressler/shop" target="_blank" rel="noopener">hier</a></strong>.</p><p style="font-weight: 400;">Im nächsten Blog-Post (in zwei Wochen) gibt es dann eine Rezension von mir zu “Geisterfall”, wie immer spoilerfrei! Schau also gerne wieder vorbei!</p><p style="font-weight: 400;">Bis bald!</p>								</div>
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		<title>Rezension: Dunkellied</title>
		<link>https://johannabrenne.net/rezension-dunkellied/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 07:34:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie hat mir der dystopische Roman von Tala T. Alsted gefallen? „Dunkellied“ ist der dritte Roman der Autorin Tala T. Alsted. Ich hatte Tala vor zwei Wochen für ein Interview virtuell zu Gast. Wenn du Lust hast, zuerst etwas über sie zu erfahren, bevor du diese Rezension liest: Das Interview findest du hier. Ich warte [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wie hat mir der dystopische Roman von Tala T. Alsted gefallen?</h3>				</div>
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									<p>„Dunkellied“ ist der dritte Roman der Autorin Tala T. Alsted. Ich hatte Tala vor zwei Wochen für ein Interview virtuell zu Gast. Wenn du Lust hast, zuerst etwas über sie zu erfahren, bevor du diese Rezension liest: Das Interview findest du <a href="https://johannabrenne.net/autorinnen-interview-mit-tala-t-alsted/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>. Ich warte solange …</p><p> </p><p>Wieder da? Dann nichts wie los zu „Dunkellied“!</p><p> </p><p>Die Welt:</p><p>„Dunkellied“ ist ein spannender dystopischer Roman, der auf einer fiktiven Welt spielt. Die Zeit könnte unsere sein, Technologie und Gesellschaft fühlen sich vertraut an: Es gibt z.B. Handys, Internet samt Social Media und Drohnen. Die Regierungsform ist an eine Demokratie angelehnt, es gibt ein Parteien, Wahlen und freie Meinungsäußerung, allerdings habe nicht alle Einwohner dieselben Rechte. Und genau hier finden wir den dystopischen Aspekt: Die Gesellschaft ist in die „Goldenen“ und die „Grauen“ eingeteilt, bereits kurz nach der Geburt wird entschieden, in welche Kategorie ein Mensch fällt. (Wie genau, verrate ich hier nicht.) Die Goldenen führen ein angenehmes Leben auf der sonnigen Oberfläche ihrer hübschen Insel. Die Grauen leben unter der Erde und sind im Grunde nicht viel mehr als Sklaven im Dienst der Goldenen. Unter dem Mäntelchen einer biologischen Begründung schuften sie für geringe Bezahlung, dürfen nur in Ausnahmefällen nach oben, haben eingeschränkten Zugang zu Informationen und kein Wahlrecht. Kontrolliert wird das ganze von der sogenannten „Grauwache“, die hart durchgreift.</p><p> </p><p>Die Figuren:</p><p>Der Roman wird abwechselnd aus Sicht des „grauen“ Sayo und der „goldenen“ Nor erzählt. Die Perspektiven wechseln mit jedem Kapitel, wodurch man einen schönen Einblick in die unterschiedliche Wahrnehmung der Welt bekommt. Zu Sayo baut man schnell eine Verbindung auf und fiebert mit. Nor ist spröder und außerdem Teil des Unrechtsregimes &#8211; insofern ist es naheliegend, dass man als Leser emotional erstmal Abstand zu ihr hat. Aber je besser man sie kennenlernt, desto mehr schließt man auch Nor ins Herz.</p><p> </p><p>Die Handlung:</p><p>Der junge Musiker Sayo träumt von einem besseren Leben, er möchte hinauf, um die Sonne und die Sterne zu sehen. Als sich eine Möglichkeit dazu bietet, schnappt er zu, auch wenn es sich keineswegs um einen normalen Job, sondern um eine illegale Aktion einer Widerstandsgruppe handelt. Dadurch kreuzt sein Weg den der Polizistin Nor, ein gefährlicher Tanz beginnt. Sayo muss lügen, um nicht aufzufliegen, gleichzeitig beginnt er sich für Nor zu interessieren. Nachdem ihre anfängliche Abneigung verflogen ist, findet auch Nor Sayo anziehend, da er anders ist als alle, die sie kennt. Wenn sie wüsste, dass er ein Grauer ist! Bald wird aus dem Katz-und-Maus-Spiel mehr, und beide müssen sich fragen, wie viel ihres Weltbild aus Vorurteilen besteht. Kann das der Anfang einer Veränderung sein, oder der Schritt in den Abgrund?</p><p> </p><p>Mein Fazit:</p><p>„Dunkellied“ hat mir sehr gut gefallen. Die Welt ist detailliert und glaubwürdig gezeichnet, die Autorin schafft es, alle wichtigen Informationen ohne „Info Dump“ zu teilen. Die Hauptfiguren haben beide ihre eigenen Schatten der Vergangenheit, mit denen sie kämpfen müssen. Auch die Nebenfiguren erscheinen rund und interessant. Die Handlung ist von Anfang an spannend, man fiebert mit Sayo mit und beginnt sich bald zu fragen: „Wie kann das nur ausgehen?“ Die Antwort darauf gebe ich hier nicht, nur soviel: Das Ende ist stimmig, schlüssig und ebenfalls rund.</p><p>Von mir eine klare Lese-Empfehlung für Freunde von intelligenten Dystopien, die zum Nachdenken anregen, dabei spannend sind und auch etwas „für’s Herz“ haben.</p><p> </p><p>Wenn du jetzt neugierig auf den Roman geworden bist: „Dunkellied“ gibt es als Taschenbuch und E-Book überall im Handel. Wenn du direkt bei der Autorin bestellen möchtest, schau gerne auf ihrer Website vorbei, <a href="https://tala-alsted.de/shop/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.</p><p>Übrigens kann ich auch Talas andere Dystopie, RE-GENERATION, sehr empfehlen. Ihren Debüt-Roman „Lindenherz“ habe ich noch nicht gelesen.</p><p> </p><p>Dieses Blog geht jetzt in die Sommerpause! Bis mindestens Mitte August werde ich mich mehr der Natur widmen als dem Computer.</p><p>Sobald es einen neuen Beitrag gibt, findest du natürlich einen Hinweis unter „Aktuelles“ auf meiner Homepage, <a href="https://johannabrenne.net/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>. </p><p>(Was ich dir schon verraten kann: Es gibt demnächst auf jeden Fall wieder ein neues Autor*inneninterview und eine Rezension … Ich habe da schon jemanden im Auge …)</p><p> </p><p>Ich wünsch dir einen wunderschönen Sommer!</p><p>Bis bald!</p>								</div>
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		<title>Autorinnen-Interview mit Tala T. Alsted</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 07:46:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In dieser Folge meiner Interview-Reihe habe ich Tala T. Alsted zu Gast, eine Autorin, die ich ebenfalls über Instagram gefunden habe. Ich habe bereits zwei ihrer Romane gelesen, der neueste, „Dunkellied“, ist kürzlich erst erschienen. Ich fange wieder mit ein paar Fakten an: Tala T. Alsted veröffentlicht [&#8230;]</p>
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									<p style="font-weight: 400;">Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In dieser Folge meiner Interview-Reihe habe ich Tala T. Alsted zu Gast, eine Autorin, die ich ebenfalls über Instagram gefunden habe. Ich habe bereits zwei ihrer Romane gelesen, der neueste, „Dunkellied“, ist kürzlich erst erschienen.</p><p style="font-weight: 400;">Ich fange wieder mit ein paar Fakten an:</p><p style="font-weight: 400;">Tala T. Alsted veröffentlicht ihre Bücher in Eigenregie. Ihre Buchcharaktere begleiten sie oft jahrelang, weshalb sie so viel Zeit hat, kleine Zeichnungen von ihnen anzufertigen, die sie dann auch gern auf ihren Social-Media-Kanälen teilt. Ein paar Mal im Jahr kannst du sie übrigens auf ausgewählten Buchmessen treffen. Im Internet findest du sie unter <a href="https://tala-alsted.de" target="_blank" rel="noopener"><strong>tala-alsted.de</strong></a> und <a href="https://wortlicht.blog" target="_blank" rel="noopener"><strong>wortlicht.blog</strong></a>, oder auf Instagram unter <a href="https://www.instagram.com/wortlichtblog" target="_blank" rel="noopener"><strong>@wortlichtblog.</strong></a></p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Hallo Tala, schön, dass du heute virtuell auf meinem Blog zu Gast bist!</p><p style="font-weight: 400;">Als erstes interessiert mich der Ursprung deines Autorinnendaseins: Wie bist du zum Schreiben gekommen, und kannst du den Moment benennen, seitdem du dich traust, dich selbst als „Autorin“ zu bezeichnen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Tala:</strong> Ich schreibe schon, seit ich schreiben kann. Davor habe ich Geschichten gemalt und mein Vater hat den Text dazu geschrieben. Autorin nenne ich mich tatsächlich erst, seit ich „echte“, gedruckte Bücher veröffentlicht habe.</p>								</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Du hast bis jetzt drei Romane veröffentlich: „Lindenherz“, „Re-Generation“ und „Dunkellied“. Dein Romandebüt handelt von einer Zeitreise ins Mittelalter, nicht wahr? Die beiden letzten Bücher sind Dystopien: „Re-Generation“ spielt in der Zukunft“, „Dunkellied“ passt zu unserer Zeit, das Setting ist aber eine fiktive Welt. Wie kam es zum Genre-Sprung von Vergangenheit zur Zukunft?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Tala:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Mit „Lindenherz“ habe ich mich über vier Jahre lang beschäftigt, die Idee mit dem geheimnisvollen Spiegel, der etwas anderes anzeigt als ein normales Spiegelbild, hatte ich schon ewig im Kopf. Durch meine Arbeit in einem Museum habe ich viel mit historischen Themen zu tun und ich wollte gern mit ein paar Klischees übers Mittelalter aufräumen. Mit Blick auf mein nächstes Buchprojekt ist mir bewusst geworden, dass für mich das Thema einer Geschichte ausschlaggebend ist, nicht das Genre, da bin ich flexibel.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Hintergrund deiner beiden Dystopien sind jeweils wissenschaftliche Phänomene und Forschungen: Bei „Re-Generation“ spielst du mit Zellverjüngung, in „Dunkellied“ mit der Typisierung unserer biologischen inneren Uhr bzw. dem Unterschied zwischen Tag- und Nachttypen. Was hat dich jeweils auf die Idee dazu gebracht, und wie intensiv war die Recherche?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Tala:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Bei RE-GENERATION war es tatsächlich eine kleine Wissenschaftsmeldung darüber, dass es asiatischen Forschern gelungen sein soll, menschliche Zellen um einige Monate zu verjüngen. Das musste ich einfach weiterspinnen: Was wäre, wenn es so eine Behandlung gäbe? Was würde das mit der Gesellschaft machen? Ich habe auch relativ viel recherchiert und herausgefunden, dass die Forschung schon weit fortgeschritten ist und dass es tatsächlich oft die millionenschweren Unternehmer sind, die das vorantreiben. Ich finde das Thema immer noch super spannend!</p><p style="font-weight: 400;">„Dunkellied“ wiederum ist in dieser Hinsicht persönlicher. Tatsächlich fühle ich mich als Nachteule in unserer Gesellschaft in einen Rahmen gepresst, der nicht gut zu mir und meinem Tagesrhythmus passt. Auch hier habe ich recherchiert und sogar einen Gen-Test machen lassen, der belegt, dass meine innere Uhr einfach so tickt. Man kann das nicht abtrainieren und es ist auch nicht gesund, es zu versuchen – eine für mich sehr befreiende Erkenntnis, die ich gern weitergebe. Aus dieser Inspiration ist dann aber eine ganz eigene Welt geworden, eine zweigeteilte Gesellschaft mit viel Diskriminierung und Unterdrückung. Ausgehend davon kann man Parallelen ziehen zu ganz anderen Formen von Diskriminierung und Unterdrückung.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich wusste gar nicht, dass man sich auf Tag- oder Nachttyp testen lassen kann! Ich glaube, ich wäre einer dieser Mischtypen. – Aber zurück zu deinen Büchern: In beiden spielt auch die Natur eine Rolle. In „Re-Generation“ tauchen Pflanzen als Motiv auf, in „Dunkellied“ Vögel. Bist du auch eine Naturliebhaberin, wie deine Figuren?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Tala:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Und wie, schon immer! Ich bin auch gern draußen. Und bei beiden Büchern empfinde ich die kleinen Natur-Parts als sehr wohltuenden Kontrast zu den unterirdischen Welten.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich bin auch eine große Draußen-Freundin. Wenn ich mir vorstelle, wie die „Grauen“ in Dunkellied immer unter der Erde zu sein, zu wissen, dass es oben viel schöner ist … schrecklich.</p><p style="font-weight: 400;">Jetzt zu einer Frage zu deinem Veröffentlichungs-Prozess: Du bist Selfpublisherin. War das von Anfang an dein Plan oder wie hat sich das ergeben?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Tala:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Natürlich habe ich mich auch bei Verlagen beworben, aber immer nur maximal so lange, bis meine Bücher fertig waren. Ich bin einfach zu ungeduldig, monatelang auf Antwort zu warten, die vielleicht nie kommt. Und ich finde die Selfpublishing-Möglichkeiten faszinierend. Dass das überhaupt geht, ist fantastisch! Ich bin gern unabhängig, habe Spaß am Ausprobieren und mache sowieso am liebsten alles selbst, damit ich auf niemanden warten muss. Aber natürlich braucht es für Dinge wie Korrektorat dann doch noch einen Blick von außen.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Verrätst du uns, ob du schon wieder am nächsten Projekt arbeitest? Wenn ja, auf welches Genre dürfen wir uns freuen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Tala:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Es wird ein Umweltthema im Hier und Jetzt mit einem ziemlich störrischem Klimaaktivisten und einer jungen Firmenerbin in den Hauptrollen. Die Geschichte hat sich vorgedrängelt, eigentlich wollte ich eine dystopische Fantasy-Idee umsetzen, die ich schon länger mit mir herumtrage. Dann wollte ich spontan eine Romance schreiben, aber das liegt mir offenbar nicht, denn es wird in Verbindung mit einer Lovestory gleichzeitig wieder um andere gesellschaftliche Themen gehen.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Mir haben deine beiden Dystopien jedenfalls sehr gut gefallen. „Lindenherz“ habe ich noch nicht gelesen. – Apropos: Hast du noch einen Lesetipp für uns? Ein Buch, das dich besonders beeindruckt hat?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Tala:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Vielen Dank! Das Buch, das mich in den letzten Jahren am allerallermeisten begeistert hat, ist die rasante und mitreißende Dystopie „Chimärenstadt“ von L.U. Sanders. Die gibt’s auch als Hörbuch.</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">L.U. Sanders findet man übrigens auch auf Instagram: <a href="https://www.instagram.com/l.u.sanders" target="_blank" rel="noopener"><strong>@l.u.sanders</strong></a></p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;">Vielen Dank, Tala! Schön, dass du hier warst!</p><p style="font-weight: 400;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p><p style="font-weight: 400;">Falls du jetzt neugierig geworden bist: Wie du am besten an Talas Bücher kommst, erfährst du auf ihrer Website. Zusammengefasst: Signierte Bücher kann man immer auch per E-Mail oder Direktnachricht bei ihr bestellen, Dunkellied gibt’s so auch mit Farbschnitt und RE-GENERATION als Sonderausgabe. Zu Talas Shop geht&#8217;s <a href="https://tala-alsted.de/shop/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier.</strong></a></p><p style="font-weight: 400;">Im nächsten Blog-Post (in zwei Wochen) gibt es dann eine Rezension von mir zu “Dunkellied”, wie immer spoilerfrei! Schau also gerne wieder vorbei!</p><p style="font-weight: 400;">Bis bald!</p>								</div>
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		<title>Die Buchmarketing-Experten und ich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 08:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Autorinnenleben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ich aus den Tipps der Experten mache: Letztes Mal habe ich mich auf diesem Blog mit dem Buchmarkt unterhalten. Kurz zusammengefasst: Er war nicht zufrieden mit mir. (Wenn du das Gespräch nachlesen willst, findest du es hier).   Heute stelle ich mir wieder ein Gespräch vor, diesmal mit Buchmarketing-Experten. Mal sehen, ob das besser [&#8230;]</p>
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									<p>Letztes Mal habe ich mich auf diesem Blog mit dem Buchmarkt unterhalten. Kurz zusammengefasst: Er war nicht zufrieden mit mir. (Wenn du das Gespräch nachlesen willst, findest du es <a href="https://johannabrenne.net/der-buchmark-und-mein-schreiben/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>).</p><p> </p><p>Heute stelle ich mir wieder ein Gespräch vor, diesmal mit Buchmarketing-Experten. Mal sehen, ob das besser läuft.</p><p> </p><p><strong>Die Experten sagen:</strong></p><p>Wenn du auf Social Media Erfolg haben willst, musst du Reels posten, mit dir drin, am besten noch mit Musik. Zeig dich, sprich in die Kamera. Bonuspunkte, wenn du noch bisschen singst und tanzt. Finger weg von zu viel Text, das wollen die Leute nicht.</p><p> </p><p><strong>Ich zucke mit den Schultern und antworte:</strong></p><p>Ich poste aber lieber Bildbeiträge mit Texten zu und aus meinen Geschichten, mit einfachen Grafiken und Emojis drin. Statt Reels gibt es Karussells. Das einzige, was bei mir hüpft, ist hin und wieder ein animiertes Gif. Immerhin, ich zeige mich auf meinem Autorinnenfoto, und ab und zu sieht man mich mit meinem Buch. &#8211; Was heißt hier übrigens, die Leute wollen keinen Text? Ich suche doch Leser für meine Bücher, was sollen die denn sonst mögen? Mein Buch besteht doch aus nicht aus Filmchen.</p><p> </p><p><strong>Die Experten seufzen und verdrehen die Augen. Dann sagen sie:</strong></p><p>Hast du wenigstens einen ordentlichen Newsletter? Du musst deinen Abonnenten jede Woche etwas schicken, damit sie dich nicht vergessen.</p><p> </p><p><strong>Ich antworte:</strong></p><p>Ich hab einen Newsletter, der kommt pünktlich am zweiten Dienstag im Monat. Das reicht. Nur kurz vor der Veröffentlichung meines Debüt-Romans <a href="https://johannabrenne.net/der-mond-von-yazahaan/" target="_blank" rel="noopener"><strong>„Der Mond von Yazahaan &#8211; Problem 73“</strong></a> habe ich einmal extra geschrieben. Die Leute vergessen mich schon nicht. Ich will sie doch nicht jede Woche nerven! So viele Neuigkeiten hab ich ja auch wieder nicht.</p><p> </p><p><strong>Die Experten brummen:</strong></p><p>Was ist mit TikTok? Da kann man ordentlich Bücher verkaufen.</p><p> </p><p><strong>Ich lache.</strong></p><p>TikTok? Das ist doch noch Film-fixierter als Instagram! Da kriegen mich keine zehn Pferde hin.</p><p> </p><p>Die Experten gehen und machen die Tür ein bisschen lauter zu als nötig.</p><p> </p><p>Warum schlage ich die Tipps der Experten in den Wind?</p><p> </p><p>Weil ich introvertiert bin, meine eigene Stimme nicht gerne auf aufgenommen höre und mich nicht Action sehen mag. Ich rede unglaublich gerne über mein Schreiben, aber auf meine Weise. Es heißt doch immer, man soll authentisch sein? Ich bin authentisch kamerascheu.</p><p> </p><p>Vielleicht bin ich auch einfach nur ein bisschen anders, wie meine Figuren. Deshalb kommen sie vermutlich zu mir, um mir ihre Geschichten zu erzählen.</p><p>Und du? Kann ich dich mit Texten locken, ohne Gesang und Tanz? Mit Schnipseln aus meinen Büchern, Geschichten über mein Schreiben?</p><p> </p><p>Dann bleib gerne hier, schau dich um, trage dich gerne bei meinem Newsletter ein (das geht <a href="https://johannabrenne.net/newsletter/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> &#8211; dann bekommst du sogar noch eine exklusive Kurzgeschichte dazu. (Neugierig auf die Geschichte? Infos dazu findest du <a href="https://johannabrenne.net/traeume/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.)</p><p> </p><p>Ich freu mich auch, wenn du bei mir auf Instagram vorbeischaust, da poste ich jede Woche 2-3 Mal zu meinen Büchern und meinem Leben als Autorin. Meinen Account findest du <a href="https://www.instagram.com/johannabrenne/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.</p><p> </p><p>Demnächst stelle ich wieder eine Autorin und ihr Werk vor. Schau also gerne in zwei Wochen hier vorbei.</p><p>Bis bald!</p>								</div>
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		<p>The post <a href="https://johannabrenne.net/die-buchmarketing-experten-und-ich/">Die Buchmarketing-Experten und ich</a> appeared first on <a href="https://johannabrenne.net">Johanna Brenne</a>.</p>
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		<title>Der Buchmark und mein Schreiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 08:32:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorinnenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie reagiere ich auf die Vorgaben des Buchmarkts? Der Buchmarkt und ich, wir haben eine komplizierte Beziehung. Denn der Buchmarkt wird von Trends diktiert und natürlich auch von längerfristigen „Dogmen“. Nicht aus bösem Willen, sondern abgeleitet von dem, was sich (angeblich?) gut verkauft und was nicht. Denn klar, Verlage wollen Bücher verkaufen, Buchhändler wollen wissen, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://johannabrenne.net/der-buchmark-und-mein-schreiben/">Der Buchmark und mein Schreiben</a> appeared first on <a href="https://johannabrenne.net">Johanna Brenne</a>.</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wie reagiere ich auf die Vorgaben des Buchmarkts?</h3>				</div>
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									<p>Der Buchmarkt und ich, wir haben eine komplizierte Beziehung. Denn der Buchmarkt wird von Trends diktiert und natürlich auch von längerfristigen „Dogmen“. Nicht aus bösem Willen, sondern abgeleitet von dem, was sich (angeblich?) gut verkauft und was nicht. Denn klar, Verlage wollen Bücher verkaufen, Buchhändler wollen wissen, was sie wo in ihre Regale stellen sollen. Und wir Autor*innen? Wir wollen schreiben. Manche Autor*innen passen zufällig gut zu den Richtlinien des Buchmarkts, manche halten sich absichtlich dran. Und dann bin da noch ich. Stellen wir uns das als Dialog vor:</p><p> </p><p><b>Der Buchmarkt sagt:</b><b></b></p><p>Schreib innerhalb eines klaren Genres. Zur Zeit am besten Romance mit Fantasy, oder gleich Romantasy. Mit ordentlich Spice drin (für nicht Romance-Leser: das sind die Liebesszenen). Meide hingegen Science-Fiction, das kommt im deutschsprachigen Raum nicht gut an, schon gar nicht von einer Frau geschrieben.</p><p>Na gut, wenn es unbedingt Science-Fiction sein muss, dann bitte mit ordentlich Technik und ein paar fiesen Aliens. Dystopie? Lieber nicht, aber wenn, dann mit viel Action.</p><p>Schreib auf jeden Fall für ein spezifisches Alter, mit einem fixen Leser im Kopf. Bitte mit demographischen Angaben deines Lesers, samt Vorlieben, Hobbys und Kreditkartennummer. Denn nur so kannst du wissen, was du schreiben und wie du es vermarkten sollst.</p><p> </p><p><b>Ich zucke mit den Schultern und antworte:</b><b></b></p><p>Ich schreibe aber Genre-Mix. Manchmal Fantasy, zum Teil ohne Magie. Mal dunkler, mal heller, manchmal sogar lustig. Science Fiction ganz „soft“, ohne viel Technik, dafür mit Schwerpunkt auf Figuren und deren Konflikte mit der Gesellschaft. Keine Aliens, keine Weltraumschlachten. Einfach meine Welten, die manchmal ähnlich sind wie unsere, manchmal fremder. Dystopie mit minimaler Action, dafür manchmal mit utopischen Zügen. Spannung ohne Gewalt. Romance höchstens als Supbplot, und wenn, dann ohne Spice.</p><p>Meine Leser? Die sind so divers wie meine Geschichten. Ich habe eine ungefähre Vorstellung, wem welche meiner Geschichte gefallen könnten, aber ich schreibe sie nicht primär für eine Gruppe. Abgesehen von dem Jugendbuch, das ich gerade schreibe.</p><p> </p><p><b>Der Buchmarkt schüttelt streng den Kopf.</b><b></b></p><p>So wird das nichts. Du musst einheitlich sein!</p><p> </p><p><b>Ich lache.</b><b></b></p><p>Mag nicht. Ich schreibe, was in meinem Kopf auftaucht. Die Figuren kommen zu mir und wollen, dass ich ihre Geschichte aufschreibe. Dann schicke ich sie doch nicht weg, nur weil sie in kein festes Schema passen? Die sind halt anders. Mögen keine Schubladen. &#8211; Vielleicht ist das mein Genre: Ein-bisschen-anders.</p><p> </p><p>Der Buchmarkt schüttelt wieder den Kopf und geht.</p><p> </p><p>Was soll’s. Ich kann doch nicht die einzige sein, die keinen Lust hat, sich einschränken zu lassen? Vielleicht gibt es ja auch Leser, die Vielfalt lieben und keine ausgetretenen Pfade? Außerdem muss ja auch nicht jeder Leser alle meine Geschichten mögen. Es ist ein Angebot, aus dem man sich gerne etwas heraussuchen darf.</p><p> </p><p>Bist du mit dem Buchmarkt zusammen weggegangen oder bist du noch da?</p><p>Wenn du noch hier bist: Willkommen in der Welt meiner Worte. Mach’s dir gerne gemütlich in meiner kleinen Ecke. Vielleicht findest du ja was zum Lesen. Eine Auflistung meiner Romane und Kurzgeschichten findest du <a href="https://johannabrenne.net/buecher/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>. Neuigkeiten gibt es unter &#8222;Aktuelles&#8220;, <a href="https://johannabrenne.net/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>. Besuch mich auch gerne auf Instagram, da findest du eine Menge kurzer Posts über mein Schreiben und Lesen. Du findest mich <a href="https://www.instagram.com/johannabrenne/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.</p><p> </p><p>Schön, dass du da bist.</p><p>Bis bald.</p>								</div>
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		<title>Rezension: Die Schwerthexe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 06:22:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie hat mir der zweite Band der Reihe um den zaubernden Schreiner Monty Schuster gefallen? Etwas mehr als ein Jahr nach dem Erscheinen des ersten Bands, „Der Jarlesplitter“, legt David Kramm nach: „Die Schwerhexe &#8211; Die zweite Forschungsreihe des Montreal Schuster“ lässt die Leser wieder in die Abenteuer des zaubernden Schreiners tauchen. Falls du den [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wie hat mir der zweite Band der Reihe um den zaubernden Schreiner Monty Schuster gefallen?</h3>				</div>
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									<p>Etwas mehr als ein Jahr nach dem Erscheinen des ersten Bands, „Der Jarlesplitter“, legt David Kramm nach: „Die Schwerhexe &#8211; Die zweite Forschungsreihe des Montreal Schuster“ lässt die Leser wieder in die Abenteuer des zaubernden Schreiners tauchen.</p><p>Falls du den ersten Teil noch nicht kennst, würde ich dir raten, damit anzufangen. Zwar gibt der Autor an vielen Stellen kleine Erinnerungsstützen, so dass man theoretisch auch direkt mit Teil 2 einsteigen könnte, aber runder ist das Lese-Erlebnis natürlich mit dem Wissen von Band 1 im Hinterkopf. Außerdem ist „Der Jarlesplitter“ ein großes Lesevergnügen, dass man sich ruhig gönnen kann. (Neugierig? <a href="https://johannabrenne.net/rezension-der-jarlesplitter/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier</strong></a> findest du meine Rezi zum „Jarlesplitter“ und <a href="https://johannabrenne.net/autor-interview-mit-david-kramm/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong> </a>mein Interview mit dem Autor David Kramm.</p><p> </p><p>Jetzt aber zu Teil 2:</p><p>„Die Schwerthexe“ verbindet wie schon „Der Jarlesplitter“ eine coole Urban-Fantasy-Story mit Elementen klassischer Abenteuergeschichten. Ein Segelschiff samt Klabautermann, ein geheimnisvoller Auftrage, eventuell ein Schatz? Dazu eine bunt gemischte Truppe von Abenteurern, einige von ihnen alte Bekannte  aus dem ersten Band: Neben dem zaubernden Schreiner Montreal Schuster (genannt „Monty“), treffen wir wieder auf Natascha, Tanya, Raban und Hugo den Klabautermann. Auch Montys Arbeitskollegen und seine Familien haben kurze Auftritte (allerdings bleiben die zu Hause in Köln.)</p><p> </p><p>Der Held Monty ist immer noch gemütlich und eigentlich gar nicht scharf auf Abenteuer. Aber die erste Reise auf dem magischen Forschungsschiff „Falsification“ hat ihm (trotz einiger unvorhergesehener Vorkommnisse) doch so gut gefallen, dass er sich tatsächlich als neuer Schiffshüter hat anstellen lassen. In dieser Funktion begleitet er eine neue Forschungsreise zu einem geheimnisvollen Ort. Vom Beruf Schreiner mit magischen Fähigkeiten, ist Monty natürlich wie geschaffen für einen Posten auf einem alten Segelschiff. Die gefährlicheren Aspekte der Reise hätte er wieder mal lieber ausgeklammert &#8211; aber wieder einmal wird er nicht gefragt. Monty ist ein waschechter Held wider Willen. Aber wenn es nötig ist, können seine Freunde und Forschungskollegen natürlich auf ihn zählen. Auch wenn nicht alles, was er versucht, ganz so funktioniert, wie er es sich vorgestellt hat.</p><p> </p><p>Die Welt des Romans ist unsere, aber mit magischen Aspekten. Zauberer und Hexen leben Seite an Seite mit Normalbürgern, halten ihre Fähigkeiten aber bevorzugt aus dem Rampenlicht. Bei großflächigen magischen Entgleisungen kommt eine spezielle Behörde in Aktion: zum Aufräumen von Dingen und Erinnerungen. Allerdings wird im Laufe des Romans angedeutet, dass gewisse Strömungen in der magischen Welt mehr Öffentlichkeit durchaus zugeneigt sind. Ob und wie das zu Konflikten führt, wird sich wohl noch zeigen.</p><p> </p><p>Der Autor erzählt Montys zweites Abenteuer wieder mit viel Augenzwinkern und streut schöne Anspielungen auf bekannte fantastische Werke ein. Der Roman lässt sich angenehm und leicht lesen, die Beschreibungen sind wunderschön &#8211; ich verrate jetzt nicht, was und wo. Wie schon im ersten Buch baut sich die Spannung langsam auf und erwischt einen als Leser dann doch eiskalt. Gerade wenn man denkt … aber das verrate ich nicht.</p><p> </p><p>Ich hatte wieder viel Spaß beim Lesen! Eindeutige Lese-Empfehlung für alle Fans von Urban Fantasy und von Helden, die nicht strahlend und siegessicher durch die Welt stiefeln, sondern nachdenklich und zweifelbehaftet.</p><p>Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, verweist aber wieder auf einen folgenden Teil. Es geht also weiter! Ich freu mich jetzt schon auf Band 3!</p><p> </p><p>—</p><p>Soviel zu meinen Lese-Eindrücken. Wenn du jetzt neugierig geworden bist. „Die Schwerhexe“ gibt es (wie auch den „Jarlesplitter“) als Taschenbuch und E-Book überall dort, wo du Bücher kaufst. Oder direkt im Shop des Verlags Realm &amp; Rune, <a href="https://realm-and-rune.de/shop/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier.</strong></a></p><p> </p><p>Ich geh jetzt mal weiterlesen. Die Welt ist voller wunderbarer Bücher! &#8211; Und ja, auch weiterschreiben. Schließlich möchte ich dazu beitragen, dass es noch mehr werden!</p><p>Bis bald!</p>								</div>
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		<title>Darf ich vorstellen: Das Ensemble</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 07:47:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Der Mond von Yazahaan]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einige Figuren aus meinem Roman „Der Mond von Yazahaan &#8211; Problem 73“ Ich finde, es ist höchste Zeit, die Figuren aus meinem Roman &#8222;Der Mond von Yazahaan &#8211; Problem 73&#8220; vorzustellen! (Allgemeine Infos über meinen Roman findest du hier.) Über die Hauptfigur Casdan habe ich schon ab und an etwas geschrieben (vor allem hier auf [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Einige Figuren aus meinem Roman „Der Mond von Yazahaan - Problem 73“</h3>				</div>
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									<p>Ich finde, es ist höchste Zeit, die Figuren aus meinem Roman &#8222;Der Mond von Yazahaan &#8211; Problem 73&#8220; vorzustellen! (Allgemeine Infos über meinen Roman findest du <a href="https://johannabrenne.net/der-mond-von-yazahaan/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.) Über die Hauptfigur Casdan habe ich schon ab und an etwas geschrieben (vor allem <a href="https://www.instagram.com/johannabrenne/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> auf Instagram), aber es wird höchste Zeit, auch die anderen vorzustellen. Oder zumindest einige der anderen. Sozusagen die „Big Five“.</p><p> </p><p>Also Leute, ab ins Rampenlicht, verbeugen, los geht’s:</p><p> </p><p>CASDAN</p><p>Casdan ist die Hauptfigur es Roman, aus seiner Sicht wird ein großer Teil der Geschichte erzählt. Er ist ein junger Wissenschaftler am Raketentforschungszentrum von Yazahaan. Kommt aus eher bescheidenen Verhältnissen und hat keine Familie mehr. Nerd. Schüchtern. Aufrichtig. Idealistisch. Kann Arroganz und Wichtigtuerei genauso wenig leiden wie Lug und Betrug. Sein großer Traum ist es, dass die Rakete endlich fliegt.</p>								</div>
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									<p>NEBLIS</p><p>Man könnte ihn die zweite Hauptfigur nennen, denn er spielt eine wichtige Rolle. Neblis ist Astronautenanwärter und gehört zur Spitze der Gesellschaft. Man könnte auch sagen, seine Familie <em>ist</em> die Spitze der Gesellschaft. Er genießt durchaus seine Privilegien, kümmert sich aber im Prinzip nicht um Dinge wie Hierarchie und Abstammung. Den elitären Anspruch seiner Mutter empfindet er als Last. Neblis ist intelligent, aber ein bisschen faul. Alles deutet darauf hin, dass er als erster Astronaut in die Rakete steigen wird, falls die jemals fertig ist. Er selbst ist allerdings überhaupt nicht scharf darauf. Seine einzige wirkliche Leidenschaft: Milchkaffee.</p><p> </p><p>FOSSI:</p><p>Casdans bester Freund, mit dem er sich eine Wohnung teilt. Fossi ist Angestellter im Finanzministerium, kann wunderbar mit Zahlen umgehen, brennt aber in Wahrheit für Literatur und Geschichte. Aufmüpfig, unkonventionell, mit lockerer Zunge. Hält gar nichts von dem ganzen Theater um die Rakete &#8211; eine Tatsache, die er aber Casdan zuliebe nicht so oft erwähnt.</p><p> </p><p>RODAK:</p><p>Premierminister von Yazahaan. Sieht sich als Diener des Staats, Beschützer der Stabilität, Lenker des Volkes. Die Sicherheit und Ruhe des Staats geht ihm über alles. Wirklich alles. Scharfsinnig, unerbittlich, hat seine Minister (und das ganze Land) völlig im Griff.</p><p> </p><p>IRA:</p><p>Eine Wisschenschaftlerin, die Casdan vielleicht helfen kann, endlich die Rakete in den Griff zu bekommen. Wohnt an einem Ort, den es offiziell nicht gibt. Blitzgescheit, temperamentvoll, abenteuerlustig &#8211; und ausgesprochen hübsch, findet zumindest Casdan. Ira lässt sich so schnell nichts vormachen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p><p> </p><p>Das wären die wichtigsten Akteure in meinem Roman. Außerdem kommen noch vor: Kollegen und Vorgesetzte von Casdan, die Eltern von Neblis, Mitglieder der Regierung, Mitglieder eines Clubs, den es offiziell nicht gibt, und einige Leute, die am selben nicht-existenten Ort wohnen wie Ira. Dazu noch die üblichen namenlosen Statisten.</p><p> </p><p>Neugierig geworden? Dann schau gerne auf meiner speziellen <a href="https://johannabrenne.net/der-mond-von-yazahaan/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Yazahaan-Seite</strong></a> vorbei und hol dir alle Infos.</p><p>Meinen Roman gibt es als E-Book und Taschenbuch entweder direkt beim <a href="https://realm-and-rune.de/shop/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Verlag Realm &amp; Rune</strong></a> oder in allen gängigen Shops.</p><p>Hier auf dem Blog geht es demnächst mit einer Rezension weiter, wenn ich das Buch rechtzeitig ausgelesen habe. Was für ein Buch? Das verrate ich nicht &#8211; aber es ist der zweite Band einer Reihe, die ich sehr mag!</p><p> </p><p>Bis bald!</p><p> </p>								</div>
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		<title>Der Zauber der ersten Romanveröffentlichung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 06:22:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Autorinnenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Der Mond von Yazahaan]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Roman ist erschienen! Er ist da! Mein Roman-Debüt „Der Mond von Yazhaan &#8211; Problem 73“ (alle Infos samt Klappentext findest du hier) ist erschienen! Nach langem Schreiben und Überarbeiten, vielen Versuchen, einen Verlag zu finden. Nach dem Unterschreiben des Vertrags bei Realm &#38; Rune, dem Lektorat, Korrektorat, Cover. So viele Schritte, große und kleine. [&#8230;]</p>
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									<p>Er ist da! Mein Roman-Debüt „Der Mond von Yazhaan &#8211; Problem 73“ (alle Infos samt Klappentext findest du <strong><a href="https://johannabrenne.net/der-mond-von-yazahaan/" target="_blank" rel="noopener">hier</a></strong>) ist erschienen! Nach langem Schreiben und Überarbeiten, vielen Versuchen, einen Verlag zu finden. Nach dem Unterschreiben des Vertrags bei <a href="https://realm-and-rune.de" target="_blank" rel="noopener"><strong>Realm &amp; Rune</strong></a>, dem Lektorat, Korrektorat, Cover. So viele Schritte, große und kleine. Was für eine Reise!</p><p> </p><p>Am 28.03. habe ich mit kräftiger Unterstützung der AutorenBubble auf Instagram das Cover meines Romans enthüllt, am 07.04. war dann offizieller Veröffentlichungstag. Wie schon beim CoverRelease habe ich erleben dürfen, wie wunderbar das Netzwerk in der BookBubble sein kann: Mein Roman war gefühlt überall. In Bildbeiträgen, Story-Posts, Filmchen. Er wurde geteilt, kommentiert, mit Herzchen überschüttet. Und diese kleine Autorin fühlte sich von einer Welle von Unterstützung und Sympathie getragen. Ich weiß, dass Social Media seine dunklen Seiten hat, aber mein BuchRelease war eindeutig hell. Strahlend.</p><p> </p><p>Mein Buch ist da. Ich weiß, dass es in der Fülle der Bücher, die jeden Augenblick erscheinen, ein unbedeutendes Sandkorn ist. Aber es ist mein Sandkorn. Und seit Dienstag ist es real.</p><p> </p><p>Vielleicht findet es in den kommenden Wochen und Monaten ein paar Menschen, denen es etwas bedeutet: Ein paar schöne Lesestunden, Mitfiebern mit der Hauptfigur Casdan, ein kleines bisschen Nachdenken oder eine Anregung.</p><p> </p><p>Ich möchte mich jedenfalls hier bedanken: bei allen, die mit mir an meine Geschichte geglaubt haben und mich dabei unterstützt haben, sie in die Welt zu bringen.</p><p> </p><p>Falls du jetzt neugierig auf meinen Roman geworden bist: „Der Mond von Yazahaan &#8211; Problem 73“ ist als Taschenbuch und E-Book überall erhältlich. (Hinweis am Rande: Momentan gibt es das E-Book nur beim Verlag, aber das sollte sich bald ändern!)</p><p>Hier ein paar Links:</p><p><a href="https://realm-and-rune.de/produkt/problem-73-der-mond-von-yazahaan-taschenbuch/" target="_blank" rel="noopener"><strong>„Der Mond von Yazahaan &#8211; Problem 73“ als Taschenbuch beim Verlag</strong></a></p><p><a href="https://realm-and-rune.de/produkt/der-mond-von-yazahaan-problem-73-ebook/" target="_blank" rel="noopener"><strong>„Der Mond von Yazahaan &#8211; Problem 73“ als E-Book beim Verlag</strong></a></p><p><a href="https://www.amazon.de/Mond-von-Yazahaan-Problem-73/dp/3690260639/" target="_blank" rel="noopener"><strong>„Der Mond von Yazahaan &#8211; Problem 73“ bei Amazon</strong></a></p><p><a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1079020165" target="_blank" rel="noopener"><strong>„Der Mond von Yazahaan &#8211; Problem 73“ bei Thalia</strong></a></p><p><a href="https://buchshop.bod.de/der-mond-von-yazahaan-johanna-brenne-9783690260633" target="_blank" rel="noopener"><strong>„Der Mond von Yazahaan &#8211; Problem 73“ bei BoD</strong></a></p><p> </p><p>Das Abenteuer geht aber weiter! Denn „Problem 73“ ist der erste Teil meines Romans. Der zweite und abschließende Teil folgt nach heutiger Planung Ende Mai.</p><p>Bleib gerne dabei!</p><p>Bis bald!</p>								</div>
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		<p>The post <a href="https://johannabrenne.net/der-zauber-der-ersten-romanveroeffentlichung/">Der Zauber der ersten Romanveröffentlichung</a> appeared first on <a href="https://johannabrenne.net">Johanna Brenne</a>.</p>
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		<title>Bald da: Der Mond von Yazahaan &#8211; Problem 73</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 12:44:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Autorinnenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein letztes Update vor der Veröffentlichung meines Debütromans Im Sommer 2013 hatte ich die erste Idee zu „Der Mond von Yazahaan“. 13 Jahre später erscheint nun mein Roman. Was für eine Reise! Da soll noch einer behaupten, „13“ wäre keine Glückszahl!   Im Beitrag „Casdans Reise zur Veröffentlichung“ letzten September, hatte ich von der Verlagssuche [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Ein letztes Update vor der Veröffentlichung meines Debütromans</h3>				</div>
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									<p>Im Sommer 2013 hatte ich die erste Idee zu <a href="https://johannabrenne.net/der-mond-von-yazahaan/" target="_blank" rel="noopener">„Der Mond von Yazahaan“</a>. 13 Jahre später erscheint nun mein Roman.</p><p>Was für eine Reise! Da soll noch einer behaupten, „13“ wäre keine Glückszahl!</p><p> </p><p>Im Beitrag <a href="https://johannabrenne.net/casdans-reise-zur-veroeffentlichung/" target="_blank" rel="noopener">„Casdans Reise zur Veröffentlichung“</a> letzten September, hatte ich von der Verlagssuche und anderen kleinen Stolpersteinen erzählt. Was ist seit dem geschehen?</p><p> </p><p>Im Dezember bekam ich das Manuskript vom Lektorat zurück und habe gleich angefangen, die Änderungen durchzugehen. Dann musste ich wieder etwas warten, bis das Manuskript vom Korrektorat zurückkam: Die Korrekturen von Tippfehlern, Satzzeichen und solchen Dingen.</p><p> </p><p>Der nächste Schritt war das Cover. Da die ursprünglich vorgesehene Coverdesignerin sich nicht mehr gemeldet hat, hat schließlich jemand aus dem Verlagsteam die Sache übernommen. &#8211; Was soll ich sagen: Es ist wunderschön geworden, aber sieh selbst:</p>								</div>
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									<p>Zum Cover gehört natürlich auch der Klappentext:</p><p> </p><p><i>Eine fremde Welt.</i></p><p><i>Ein gemeinsames Ziel.</i></p><p><i>Ein junger Wissenschaftler und sein Traum.</i></p><p> </p><p><i>Im Superstaat Yazahaan arbeitet der junge Wissenschaftler Casdan unermüdlich an der Verwirklichung des Großen Ziels: Endlich eine Rakete zum Mond zu schicken, um die verlorene Kolonie zu erreichen. Die Rakete ist aber nicht nur oberstes Staatsziel, dem das gesamte Leben Yazahaans untergeordnet ist, sondern auch Casdans ganz persönlicher Traum, die Erfüllung eines alten Versprechens. Ein inoffizielles Projekt bringt ihn der Verwirklichung näher, zwingt ihn aber auch dazu, unangenehmen Wahrheiten ins Auge zu sehen.</i></p><p><i>Wird sich die Vergangenheit wiederholen oder findet Casdan einen Weg aus dem Dickicht der Lügen?</i><i></i></p><p> </p><p>Na, neugierig geworden?</p><p>Dann musst du nicht mehr lange warten: „Der Mond von Yazahaan &#8211; Problem 73“ erscheint am 07.04. als Taschenbuch und E-Book! Du bekommst meinen Roman im Verlagsshop von Realm &amp; Rune oder überall dort, wo du dir sonst deine Bücher holst.</p><p>Wenn du jetzt gleich in Aktion treten möchtest: Im Verlagsshop kannst du das Buch bereits vorbestellen &#8211; <strong><a href="https://realm-and-rune.de/produkt/problem-73-der-mond-von-yazahaan-taschenbuch/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</strong></p><p>Und was ist mit dem zweiten Teil, fragst du?</p><p>Der folgt bald, versprochen! Momentan klingt es nach Mai, aber wir werden sehen. Halte mir die Daumen!</p><p>Jetzt bin ich aber erstmal aufgeregt und glücklich, das Teil 1 bald erscheint!</p><p>Bis bald!</p>								</div>
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		<title>Rezension: Sweras &#8211; Durch Raum und Zeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 07:05:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie führt Susanne Sachs ihre Reihe &#8222;Sweras&#8220; weiter? Ein Jahr nach dem ersten Teil, „Sweras &#8211; Von zwei blauen Welten“, ist nun der zweite Teil der Science-Fiction-Reihe von Susanne Sachs erschienen: „Sweras &#8211; Durch Raum und Zeit“. Ich war schon sehr neugierig, wie es weitergeht! Spoiler-Alarm: Wenn du den ersten Teil der Reihe noch nicht [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wie führt Susanne Sachs ihre Reihe "Sweras" weiter?</h3>				</div>
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									<p>Ein Jahr nach dem ersten Teil, „Sweras &#8211; Von zwei blauen Welten“, ist nun der zweite Teil der Science-Fiction-Reihe von Susanne Sachs erschienen: „Sweras &#8211; Durch Raum und Zeit“. Ich war schon sehr neugierig, wie es weitergeht!</p><p>Spoiler-Alarm: Wenn du den ersten Teil der Reihe noch nicht kennst, lies statt dieser Rezension lieber die Rezension zu Teil 1, du findest sie <a href="https://johannabrenne.net/rezension-sweras-von-zwei-blauen-welten/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>. Außerdem gibt es noch ein Interview mit der Autorin, <a href="https://johannabrenne.net/autorinnen-interview-mit-susanne-sachs/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.</p><p> </p><p>Bist du noch da? Dann los:</p><p> </p><p><b>Das Genre:</b><b></b></p><p>„Sweras &#8211; Durch Raum und Zeit“ ist ein Soft-Science-Fiction-Roman. Das heißt, du wirst hier nicht mit technischen Details überschüttet, sondern der Schwerpunkt liegt auf den Figuren, ihren Konflikten und der Welt. Letzteres ist besonders spannend, denn Paula und ihre Tochter Theresa befinden sich nun auf dem swerasischen Raumschiff „Linsus“ auf dem Weg nach Sweras, der Heimat von Paulas Ehemanns Klet.</p><p> </p><p><b>Die Heldin:</b><b></b></p><p>Anders als in vielen Romanen ist die Heldin hier eine Frau in den sogenannten mittleren Jahren. Sie weiß, was sie will, hat eine erwachsene Tochter und einen Beruf &#8211; den sie aber auf der Erde zurückgelassen hat. Aber ihr Wissen als Ärztin wird auch auf dem fremden Raumschiff öfter gebraucht, als ihr lieb ist. Völlig gefestigt und in sich ruhend ist Paula allerdings nicht: Schließlich befindet sie sich auf einer Reise ins Ungewisse, muss die für sie neuen Bräuche der Sweraser navigieren und stellt sich zwischendurch immer wieder die Frage: Was, wenn etwas schief geht? Denn das Weltall ist groß und die Reise alles andere als Routine.</p><p> </p><p><b>Die Handlung:</b><b></b></p><p>Womit wir beim Plot wären. Paulas Ehemann Klet (aus dessen Perspektive auch einige Kapitel erzählt werden), Kapitän des Raumschiffs, hat alle Hände voll zu tun, seine Besatzung und seine Familie sicher nach Hause zu bringen. Denn, wir erinnern uns, die „Linsus“ war nicht ganz freiwillig länger auf der Erde. Der Rückweg nach Sweras ist selbst ohne Komplikationen keine leichte Reise. Und natürlich gibt es Komplikationen, schließlich sind wir in einem Roman! Was genau schief zu gehen droht (oder tatsächlich schief geht?) werde ich hier aber nicht verraten.</p><p> </p><p><b>Die Welt:</b><b></b></p><p>Der Roman startet auf der „Linsus“ &#8211; ob und wann Sweras erreicht wird, werde ich hier nicht verraten. Das Leben auf dem Raumschiff ist aber schon ein schöner Spiegel der fremden Kultur. Die Autorin hat das Raumschiff liebevoll und detailreich beschrieben. Paula und ihre Tochter lernen durch den Alltag an Bord stückweise swerasische Bräuche kennen. Gleichzeitig steuern sie auch ein bisschen „Erde“ bei.</p><p>Eine Besonderheit sind die sprachlichen Eigenheiten der Sweraser. Da in ihrer Kultur Wasser eine bedeutende Rolle spielt, hat die Autorin dazu passende Redewendungen erfunden, die mir schon im ersten Teil aufgefallen sind. Jetzt im zweiten Teil sind diese besonderen Phrasen und Metaphern noch stärker präsent, was den Leser noch mehr in die Kultur eintauchen lässt. Ich hätte Lust, diese Wendungen auch mal auszuprobieren &#8230;</p><p> </p><p><b>Mein Fazit:</b><b></b></p><p>Ich war schnell wieder in der Geschichte drin und habe mich gefreut, Figuren aus dem ersten Teil wiederzufinden, auch wenn nicht alle gleich viel „Bühnenzeit“ bekommen. Die Autorin schafft es, Spannung ohne große Action-Szenen zu erzeugen, was mir sehr gut gefallen hat. In der zweiten Hälfte des Buches beginnt man sich zu fragen: Werden sie es schaffen? Werden wir Sweras sehen? &#8211; Die Antwort darauf verrate ich hier nicht. Nur soviel: Es wird einen dritten Teil geben.</p><p> </p><p>Von mir eine klare Leseempfehlung für alle Freunde von optimistischer Science-Fiction, die gerne in fremde Kulturen eintauchen.</p><p>Neugierig geworden? Die Reihe &#8222;Sweras&#8220; gibt es als E-Book und Taschenbuch überall dort, wo du Bücher kommst!</p><p> </p><p>Bis bald!</p><p> </p>								</div>
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		<p>The post <a href="https://johannabrenne.net/rezension-sweras-durch-raum-und-zeit/">Rezension: Sweras &#8211; Durch Raum und Zeit</a> appeared first on <a href="https://johannabrenne.net">Johanna Brenne</a>.</p>
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