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	<title>Interview Archives | Johanna Brenne</title>
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	<description>Phantastische Geschichten</description>
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	<title>Interview Archives | Johanna Brenne</title>
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		<title>Die Antagonistin hat das Wort</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 08:48:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Romane]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Interview mit Lucille aus dem Roman „Erträumt &#8211; Das verbotene Buch“ von Jasmin Engel: Heute habe ich etwas ganz Besonderes für dich: Ein Interview mit einer Figur aus dem zweiten Teil der Dilogie „Erträumt“ von Jasmin Engel. Und nicht nur irgendeine Figur, sondern die Gegenspielerin der Hauptfigur Rain. „Die Böse“ also, auch wenn sie [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Ein Interview mit Lucille aus dem Roman „Erträumt - Das verbotene Buch“ von Jasmin Engel:</h3>				</div>
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									<p>Heute habe ich etwas ganz Besonderes für dich: Ein Interview mit einer Figur aus dem zweiten Teil der Dilogie „Erträumt“ von Jasmin Engel. Und nicht nur irgendeine Figur, sondern die Gegenspielerin der Hauptfigur Rain. „Die Böse“ also, auch wenn sie selbst das ganz anders sieht.</p><p> </p><p>Kurz zum Kontext: „Erträumt“ ist ein Dark-Fantasy-Roman in zwei Teilen von Jasmin Engel. Teil 1, „Die Nächte des Schicksal“, sind 2025 erschienen, Teil 2, „Das verbotene Buch“, ist noch ganz frisch, vom Februar 2026. Falls du dich erinnerst: Ich hatte die Autorin letztes Jahr hier für ein Interview zu Gast, danach gab es auch eine Rezension zu Teil 1. (Zum Nachlesen: Das Interview findest du <a href="https://johannabrenne.net/autorinnen-interview-mit-jasmin-engel/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>, die Rezension <a href="https://johannabrenne.net/rezension-ertraeumt-naechte-des-schicksals/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>. Wenn du möchtest, lies gerne dort nach und komm dann zurück für das Interview mit Lucille!</p><p> </p><p>Und noch eine Mini-Warnung: Normalerweise spoilere ich hier auf dem Blog nicht, aber da es sich bei „Das verbotene Buch“ um den zweiten Teil handelt, werden ab jetzt doch einige Dinge aus Teil 1 erwähnt.</p><p> </p><p>Hier ist der Klappentext zu Teil 2:</p><p><i>„Nimm dich in Acht vor deiner Vorstellungskraft – sie kann die Welt retten, aber auch ins Chaos stürzen.</i></p><p><i>Ihre Erzfeindin hat Rain den Krieg erklärt. Auch Silas, Elisha und die beiden Hunde Polly und Bruno leben nun in beständiger Gefahr.</i></p><p><i>Beide Lager befinden sich auf der Jagd nach dem geheimnisvollen Buch des Weltenwechsels. Wenn Rain und ihre Gefährten das Artefakt nicht vor ihren Gegnern finden und zerstören können, droht eine nie dagewesene Katastrophe: Durch ein verbotenes Ritual wird das Diesseits zum Jenseits und umgekehrt. Die Lebenden werden sterben und die Toten wieder leben.</i></p><p><i>Welche Opfer sind Rain und Silas bereit zu bringen, um das Schlimmste zu verhindern?“</i><i></i></p><p> </p><p>Klingt spannend, oder? Dann widmen wir uns jetzt mal besagter „Erzfeindin“ Lucille, die schon ganz ungeduldig von einem Bein aufs andere tritt.</p><p> </p><p><b>Johanna:</b><b></b></p><p>Willkommen Lucille, danke, dass du bereit bist, mir ein paar Fragen zu beantworten.</p><p>Erstmal muss ich gestehen, dass ich etwas verwirrt bin. Du nennst dich Lucille, aber früher war dein Name Maya, oder?</p><p><b>Lucille:</b><b></b></p><p>Hallo … Zunächst mal möchte ich betonen, dass ich wenig Zeit habe. Wir müssen das Buch des Weltenwechsels unbedingt vor den anderen finden! Um auf deine Frage zurückzukommen: Rain hat mich früher Maya genannt. Das zählt also nicht. Lucille ist mein richtiger Name, denn ich mag ihn und habe ihn selbst gewählt.</p><p> </p><p><b>Johanna:</b><b></b></p><p>Wie würdest du dein Wesen beschreiben? Dass du sehr gut aussiehst, weiß jeder, der Band 1 von „Erträumt“ gelesen hat.</p><p><b>Lucille:</b><b></b></p><p>Jeder außer dieser verfluchten Rain, die mir schon mal gesagt hat, ich sehe wie ein Luxus-Flittchen aus. Ihr komischer Wanderprediger hat auch noch dazu genickt. (Lucille schnaubt wütend.) Nach meinem Wesen hast du gefragt? Ich würde mich als genial, großzügig und wagemutig beschreiben.</p><p> </p><p><b>Johanna:</b><b></b></p><p>Rain und du kennt euch schon lange. Wenn ich das richtig verstanden habe, seid ihr sogar Freundinnen gewesen. Aber inzwischen seid ihr Feindinnen?</p><p><b>Lucille:</b><b></b></p><p>Wir waren tatsächlich jahrelang beste Freundinnen, auch wenn ich das heute nicht mehr verstehen kann. Durch ihre ignorante, selbstgefällige Art ist Rain nicht nur daran Schuld, dass unsere Freundschaft in die Brüche ging, sondern auch, dass wir nun Feindinnen sind.</p><p> </p><p><b>Johanna:</b><b></b></p><p>Deine ersten Aufeinandertreffen mit Rain in der Traumwelt war aber nicht unfreundlich. Du hast sie sogar aus einer Falle befreit. Was hat den Ton zwischen euch verändert?</p><p><b>Lucille:</b><b></b></p><p>Wenn ihr oder auch Rain selbst wirklich denkt, ich hätte sie damals aus der Fall befreit, um hilfsbereit zu sein und da wir einst Freundinnen waren, irrt ihr euch gewaltig. Ich wollte sie lediglich über meine wahren Gefühle ihr gegenüber täuschen und sie in falscher Sicherheit wiegen.</p><p> </p><p><b>Johanna:</b><b></b></p><p>Ich habe den Eindruck, ein nicht unwichtiger Faktor eurer Feindschaft ist Silas. Du hast versucht, Rains Freund zu verführen – warum?</p><p><b>Lucille:</b><b></b></p><p>Silas … Na ja, ich kann nicht leugnen, dass ich mich stark von ihm angezogen fühle. Auch wenn es mir so gar nicht gefällt, ist es wahrscheinlich, da er genauso eine Schöpfung von Rain ist wie ich. Vielleicht reizt mich jedoch auch die Unschuld, die er noch an sich hat, so besonders an ihm. Es tut mir fast leid, dass wir ihn opfern werden.</p><p> </p><p><b>Johanna:</b><b></b></p><p>Gibt es denn keine Möglichkeit, dich und Rain wieder zu versöhnen – oder zumindest ein Waffenstillstand? Den alten Zeiten zuliebe?</p><p><b>Lucille:</b><b></b></p><p>Diese alten Zeiten sind längst vorbei. Aber ich glaube, wenn Rain sich einmal aufrichtig bei mir entschuldigen würde dafür, dass sie mich damals im Stich gelassen hat, könnten wir zumindest darüber sprechen. Sie müsste dann allerdings schon akzeptieren, dass ich den Weltenwechsel einleiten werde. Ohne das geht es nicht.</p><p> </p><p><b>Johanna:</b><b></b></p><p>Na dann – ich kann nicht wirklich sagen, dass ich dir viel Erfolg wünsche … Aber ich wünsche dir, euer Konflikt so aufgelöst wird, dass ihr beide damit leben könnt.</p><p><b>Lucille:</b><b></b></p><p>Danke … (Nachdem sie das leise gesagt hat, dreht sie sich sofort um und eilt davon.)</p><p> </p><p>So, das war Lucille. Sie ist schon ziemlich speziell …</p><p>Wenn du jetzt neugierig auf die „Erträumt“-Reihe geworden bist, dann schau gerne bei <a href="https://realm-and-rune.de" target="_blank" rel="noopener"><strong>Realm &amp; Rune</strong></a> vorbei! Die Bücher gibt es im Verlagsshop, aber auch im Buchhandel und online. Die Website der Autorin findest du <a href="https://www.jasmin-engel.de" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.</p><p>In zwei Wochen gibt es hier dann eine Rezension zu „Erträumt &#8211; Das verbotene Buch“!</p><p>Ich sehe dich dann gerne wieder hier!</p><p>Bis bald!</p>								</div>
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		<title>Autorinnen-Interview mit Nova K. Mayer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2026 10:51:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der sechsten Folge meiner Interview-Reihe habe ich wieder eine Autorin zu Gast, die ich über die Instagram-BuchBubble gefunden habe: Nova K. Mayer, Lektorin und Self-Publisherin im Bereich Science-Fiction.   Johanna: Hallo Nova, schön, dass du da bist! Magst du uns ein paar Fakten über dich erzählen? [&#8230;]</p>
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									<p style="font-weight: 400;">Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der sechsten Folge meiner Interview-Reihe habe ich wieder eine Autorin zu Gast, die ich über die Instagram-BuchBubble gefunden habe: Nova K. Mayer, Lektorin und Self-Publisherin im Bereich Science-Fiction.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Hallo Nova, schön, dass du da bist! Magst du uns ein paar Fakten über dich erzählen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Hallo zusammen, ich schreibe seit einigen Jahren unter dem Pseudonym Nova K. Mayer abenteuerliche Science-Fiction mit Message. Da ich zur Gen X gehöre, kenne ich noch die Zeiten ohne Internet und KI, dennoch haben mich spannende Geschichten, die in einer zukünftigen Welt spielen, schon immer fasziniert.</p><p style="font-weight: 400;"><a href="http://www.nova-k-mayer.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>www.nova-k-mayer.de</strong></a></p><p style="font-weight: 400;"><a href="https://www.instagram.com/nova.k.mayer/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Instagram: @nova.k.mayer</strong></a></p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich bin neugierig auf deine Origin-Story: Du hast ja zuerst geschrieben und bist später auch ins Lektorat eingestiegen. Wie kam es dazu?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Geschrieben und gezeichnet habe ich „schon immer“, wie es so schön heißt &#8211; als Jugendliche noch mit Bleistift und Papier. In der Schule gern auch unter der Bank. Als ich vor einigen Jahren wieder angefangen habe zu schreiben, war ich zum ersten Mal in engem Austausch mit anderen Schreibenden. Beim gegenseitigen Testlesen habe ich festgestellt, dass es mir großen Spaß macht, das Maximum aus einer Idee rauszuholen. Bestärkt haben mich Rückmeldungen wie<em>: Das bringt meinen Text wirklich weiter!</em> Zu finden bin ich seit 2022 als Heidrun Launicke, <a href="https://www.instagram.com/lektorat.schreibwege/" target="_blank" rel="noopener"><strong>@lektorat.schreibwege</strong></a>.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ist dir dein Lektorinnen-Ich eigentlich beim Schreiben nützlich oder im Weg? Kann man als Lektorin ganz entspannt eine Rohfassung schreiben oder ist man mit einem Auge schon beim Überarbeiten?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Mittlerweile bin ich gleichzeitig am Überarbeiten, lediglich Wortwiederholungen sind mir erst einmal egal. 😉</p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Du hast den Weg des Selfpublishing gewählt. War dir von Anfang an klar, dass du das möchtest?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Relativ schnell. Ich hatte eine kurze Phase, in der ich hin- und hergerissen war, aber dann wollte ich mein Buch selbst veröffentlichen, um als Autorin einfach weiterzukommen. Außerdem wusste ich, dass ich für so ein Vorhaben genug Organisationstalent und Durchhaltevermögen besitze.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Dein Debüt-Roman “Die Aliens auf Rigas“ lässt sich im Genre Science-Fiction einordnen, und dort wieder im Bereich „Soft-Science-Fiction“. Was bedeutet das „Soft“ in dem Fall?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p><span style="font-weight: 400;">Für mich steht das Soft im Gegensatz zu Hard – also zu Hard-Science-Fiction, in der technische und wissenschaftliche Gegebenheiten möglichst realistisch erklärt werden. Bei mir liegt der Fokus stattdessen auf den sozialen Konflikten der Figuren und einer fantasievollen, spannenden Handlung, die auch mal von der Realität abweichen darf.</span></p>								</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Titel und Cover verraten ja schon, dass die Menschen auf einem anderen Planeten auf eine fremde Spezies treffen. Du hast dir da ein paar besondere Eigenschaften ausgedacht. Wie hast du die „Aliens“ entwickelt – verrate natürlich nur, was du hier verraten möchtest.</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Die Aliens sollten nicht-humanoid, also fremdartig sein, weil ich da meiner Fantasie freien Lauf lassen konnte. Ich hatte den Kopffüßer als Vorlage und die Barbapapas im Kopf. Daraus habe ich die Colchidai entwickelt.</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Eine beliebte Challenge auf Instagram ist ja „Dein Buch in 10 Wörtern“ oder ähnliches. Ganz so knapp muss es nicht sein, aber was kannst du uns in 5 Sätzen über dein Buch erzählen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p style="font-weight: 400;">In Band 1 DIE ALIENS AUF RIGAS geht es um einen jungen Helden namens Vito, der sich anfangs jedoch gar nicht so fühlt. Im Gegenteil – durch ein Implantat im Fuß ist er ein wenig „disabled“ und wird deswegen von der strengen Kommandantin schikaniert. Es geht darum, wie er es schafft, sich gegen sie zu behaupten und im Konflikt mit der fremden Spezies seinen Werten treu zu bleiben. Man kann Vitos Geschichte also als Coming-of-Age- Science-Fiction-Story bezeichnen.</p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Bald erscheint dein zweiter Roman, „Das Spiel der Batya“: Eine Fortsetzung von Vitos Geschichte, aber nicht ganz: Wie können die Leser sich das vorstellen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p style="font-weight: 400;">In der Vito-vom-Planeten-Rigas-Trilogie wird jeder Band eine für sich abgeschlossene Geschichte erzählen. Einige der Figuren kommen im Folgeband wieder vor, Vito natürlich als Hauptfigur. Ich finde die Entwicklung von einzelnen Figuren über die Bände hinweg sehr spannend (zum Beispiel bei Connor). Natürlich kommen auch neue Figuren dazu.</p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Wie genau waren deine Vorstellungen bezüglich des Covers &#8211; sowohl für Band 1 als auch für das – noch geheime – Cover von Band 2? Als Self-Publisherin bist du in dieser Hinsicht ja freier als viele Verlags-Autoren, aber ich nehme an, du hast es nicht völlig selbst gestaltet?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Nein, beide Cover sind von Renee Rott, Dream Design, <a href="https://www.instagram.com/cover.and.art/" target="_blank" rel="noopener"><strong>@cover.and.art</strong></a>, der sie nach meinen Wünschen gestaltet hat. Ich hatte zuerst Bleistiftzeichnungen angefertigt. Erwähnenswert ist, dass Renee völlig ohne Einsatz von KI arbeitet. Im zweiten Buch gibt es zum ersten Mal eine Landkarte, illustriert von einer jungen Künstlerin. Die Karte zeigt die Erde des 25. Jahrhunderts, so wie sie hoffentlich nicht wirklich aussehen wird.</p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Vielen Dank, Nova! Schön, dass du mich virtuell besucht hast!</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Vielen Dank für die virtuelle Einladung. Außerdem hast du mir als Testleserin bei Band 2 sehr geholfen. Danke auch dafür!</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Das Testlesen hat unheimlich viel Spaß gemacht! Ich kann schon mal verraten, dass Band 2 toll wird!</p><p style="font-weight: 400;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p><p style="font-weight: 400;">Wer will, kann jetzt also schnell noch den ersten Band lesen, und dann direkt mit Band 2 weitermachen. Auch wenn es für das Verständnis von „Das Spiel der Batya“ nicht nötig ist: „Die Aliens auf Rigas“ lohnen sich auf jeden Fall! Der Roman ist überall im Handel erhältlich, z.B. beim Amazon über diesen Link<strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong><a href="https://amzn.eu/d/79F93B0" target="_blank" rel="noopener">https://amzn.eu/d/79F93B0</a></strong></p><p style="font-weight: 400;">aber auch im kleinen Buchladen vor Ort!</p><p style="font-weight: 400;">Für alle, die sich noch nicht sicher sind, gibt es in zwei Wochen hier auf dem Blog eine Rezension zu „Die Aliens auf Rigas“, wie immer natürlich spoilerfrei!</p><p style="font-weight: 400;">Und weil es ja nicht mehr lange dauert, bis „Das Spiel der Batya“ erscheint, geht es dann am 30.1. nahtlos mit einer Rezension dazu weiter! &#8211; Dazu kann ich jetzt schon sagen, dass Band 2 dunklere Vibes hat als Band 1 – mein erstes Fazit nach der Lektüre war WAS FÜR EIN RITT!</p><p style="font-weight: 400;">Bis bald!</p>								</div>
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		<title>Autoren-Interview mit Felix Bartsch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2025 09:16:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben wieder einen Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der fünften Folge meiner Interview-Reihe habe ich Felix Bartsch zu Gast, einen Autoren-Kollegen bei Realm &#38; Rune. Felix‘ Roman-Debüt „Zweipfennigs geisterhafte Detektei“ erscheint morgen, am 22.11.2025 – wenn das kein Grund zum Feiern ist! Als kleinen Vorgeschmack hat er uns das Cover mitgebracht. Aber dazu [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://johannabrenne.net/autoren-interview-mit-felix-bartsch/">Autoren-Interview mit Felix Bartsch</a> appeared first on <a href="https://johannabrenne.net">Johanna Brenne</a>.</p>
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									<p style="font-weight: 400;">Wir haben wieder einen Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der fünften Folge meiner Interview-Reihe habe ich Felix Bartsch zu Gast, einen Autoren-Kollegen bei <strong><a href="https://realm-and-rune.de" target="_blank" rel="noopener">Realm &amp; Rune</a></strong>. Felix‘ Roman-Debüt „Zweipfennigs geisterhafte Detektei“ erscheint morgen, am 22.11.2025 – wenn das kein Grund zum Feiern ist! Als kleinen Vorgeschmack hat er uns das Cover mitgebracht. Aber dazu weiter unten.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">Ich habe Felix gefragt, wie er sich beschreiben würde, und prompt hat er mir das geschickt:</p><p style="font-weight: 400;">Felix Bartsch (*1992) isst, schreibt und schläft in Oberfell an der Mosel. Letzteres eher schlecht, aber das soll hier keine Rolle spielen. Angefangen mit Kurzgeschichten in der Schulzeit über ein zehnjähriges Intermezzo auf den Poetry-Slam-Bühnen in ganz Deutschland, hat er es sich nun aus unerfindlichen und vermutlich masochistischen Gründen in den Kopf gesetzt, sich am Buchmarkt als Autor für Urban Fantasy zu etablieren. Ob das funktioniert? Wir werden sehen!</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">Damit ist ja schon einiges klar, oder? – Für weitere Facts und Infos, schau gerne auf seiner Website und seinem Instagram-Account vorbei:</p><p style="font-weight: 400;"><strong><a href="http://www.felixbartsch.com/" target="_blank" rel="noopener">www.felixbartsch.com</a></strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong><a href="http://www.instagram.de/felixtbartsch" target="_blank" rel="noopener">www.instagram.de/felixtbartsch</a></strong></p><p style="font-weight: 400;">Oder natürlich bei seinem Verlag, Realm &amp; Rune:</p><p style="font-weight: 400;"><a href="https://realm-and-rune.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>https://realm-and-rune.de/</strong></a></p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Aber jetzt zum Interview!</h3>				</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Hallo Felix, schön, dass du dir die Zeit nimmst, virtuell auf meinem Blog vorbeizuschauen! Erzähl doch erstmal deine Origin-Story: Wie bist du zum Schreiben gekommen, und kannst du den Moment benennen, seitdem du dich traust, dich selbst als „Autor“ zu bezeichnen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ganz schön viel Druck. Muss ich mir jetzt eine verrückte Bösewichtstory darüber ausdenken, wie ich im Westerwald damals von zehn Wölfen großgezogen wurde? Oder, Plottwist: Wie ich im Westerwald damals zehn Wölfe großgezogen und die Wege des Waldes gelehrt habe?</p><p style="font-weight: 400;">Die Wahrheit ist nämlich viel langweiliger. Ich habe immer irgendwie kreativ geschrieben und im Rahmen eines Schulprojekts im Deutsch-LK ging es dann darum, selbst Kurzgeschichten zu schreiben. Hier hat mein damaliger Lehrer (schöne Grüße an der Stelle!) gemerkt, dass ich doch mehr kann als nur im Unterricht schlafen.</p><p style="font-weight: 400;">Die entstandenen Geschichten habe ich dann an der Schule bei einem Kulturabend vorgelesen und aufgrund der Resonanz bin ich danach beim Poetry Slam in Koblenz damit aufgetreten. Das hat mich gepackt und ich war zehn Jahre lang überall auf Bühnen unterwegs und habe so um die 500 Auftritte gemacht.</p><p style="font-weight: 400;">Nebenbei habe ich zufällig einen ersten Roman, eine satirische Großstadtgeschichte, geschrieben und veröffentlicht. Das ist irgendwie einfach so passiert. Aber darüber habe ich Spaß am Romanschreiben gefunden. Es hat dann noch ein paar Jahre gedauert, um Stil, Genre und so weiter zu festigen. Mit dem aktuellen Buch fühle ich mich auf jeden Fall als Romanautor angekommen.</p><p style="font-weight: 400;"> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Dein Debüt-Roman “Zweipfennigs geisterhafte Detektei“ lässt sich in das Genre „Urban Fantasy“ einordnen – und spielt in Koblenz. Ich denke, es gibt bisher noch keine Fantasy-Romane, die dort spielen, oder? Wie bist du auf die Idee gekommen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Es gibt tatsächlich einige Bücher, die in Koblenz spielen. Sogar eine Katzen-Krimi-Reihe. Aber Fantasy eher weniger, soweit ich das weiß. Bei mir ging es bei der Auswahl des Settings eigentlich um drei Dinge: Ich wollte eine Stadt mit langer Historie. Ich wollte gerne etwas Lokalkolorit reinbringen. Und ich brauchte einen Ort, der in der realen Zeit der Inquisition eine gewisse Rolle gespielt hat. Bei Koblenz und Umgebung hat dann alles gepasst und damit war die Entscheidung gefallen. Irgendwie hat es auch was Schönes, die eigene Region mit einer Menge abgefahrenem Fantasykram zu überschütten.</p><p style="font-weight: 400;"> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Erzählt uns doch noch ein wenig über den Roman und die Hauptfigur: Dem Titel nach zu urteilen geht es um Geister. Ist die Hauptfigur ein Geist oder muss er sich nur mit Geistern herumschlagen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Die Hauptfigur, Rufus Zweipfennig, ist ein sympathisch-grummeliger Hexer, der sich beruflich darauf spezialisiert hat, Geister zu jagen. Er ist aus verschiedenen Gründen eine Art Außenseiter in der Hexenwelt und müht sich damit ab, für gewöhnliche Menschen zu arbeiten. Das klappt eher schlecht, er kommt finanziell kaum über die Runden. Aber als er dann bei einem der seltenen Jobs einen Geist fängt, der sich völlig untypisch verhält, überschlagen sich die Ereignisse. Plötzlich steht der Hexenzirkel bei ihm auf der Matte und er muss gemeinsame Sache in einer Ermittlung machen, die ihm schnell über den Kopf wächst. Und wie ich das so schreibe, fällt mir auf, dass ich eigentlich nur den Klappentext in anderen Worten wiedergebe. 😀</p><p style="font-weight: 400;"> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Klingt doch super! Damit haben wir den Klappentext auch schon mal untergebracht. Apropos Schwierigkeiten: Es wird oft thematisiert, dass es für einen Debüt-Autor sehr schwer ist, einen Verlag zu finden. Wie ist es dir dabei ergangen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Bei „Zweipfennigs geisterhafte Detektei“ war das ein wenig so, als würde ich auf einer einsamen Insel sitzen, umgeben von einem Meer aus giftiger Säure, in dem radioaktive Haie herumspringen, die mir Tipps zu Geldanlagen geben, wenn ich mich ihnen nähere. Und von da aus habe ich dann versucht, Exposés als Flaschenpost zu verschicken, und gehofft, dass irgendwas ankommt.</p><p style="font-weight: 400;">Es gibt also gute Gründe, warum zwischen der Fertigstellung des Romans und der Veröffentlichung mehrere Jahre liegen. Ich habe erst Agenturen angeschrieben, keine Antworten bekommen. Dann habe ich die etablierten Verlage angeschrieben, keine Antworten bekommen. Und dann habe ich mich bei ein paar ausgewählten Kleinverlagen beworben, bei denen ich dachte, dass wir gut zusammenpassen könnten. Und da waren Sonja und Kai von Realm &amp; Rune einfach sehr schnell, die beiden haben innerhalb von einem Monat noch kurz vor Silvester 2024 geantwortet. Das hat mir das Jahresende definitiv versüßt.</p><p style="font-weight: 400;"> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Wie schön! Das mit dem Schweigen der Verlage und Agenturen kenne ich aber auch. – Zurück zu Rufus Zweipfennig: Ich darf verraten, dass es noch weitere Bände mit ihm geben wird. Wie viele sind bis jetzt geplant?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Genug, um mich bis zum Rentenalter zu beschäftigen. Also drei sind insgesamt bereits geschrieben, den dritten habe ich erst vor wenigen Wochen in der ersten Fassung beendet. Ein vierter ist auch bereits angedacht. Wie es dann weitergeht, hängt für mich auch von der Resonanz ab.</p><p style="font-weight: 400;">Klar schreibe ich in erster Linie für mich, weil ich Spaß daran habe und diese Geschichte erzählen will. Aber im Endeffekt kann ich an dem Punkt der Planung relativ frei entscheiden, ob es nachher zehn Bücher werden oder die Reihe mit Teil 4 oder einem möglichen Teil 5 endet. Und das hängt für mich – und sicherlich auch den Verlag – am Ende davon ab, wie die Geschichte ankommt.</p><p style="font-weight: 400;">Erstmal möchte ich mich im neuen Jahr aber mal einem ganz neuen Projekt widmen. Einfach mal den Kopf durchpusten und was anderes tun, bevor ich mich wieder Rufus Zweipfennig widme. Die Idee dafür entsteht gerade nebenbei.</p><p style="font-weight: 400;"> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Da bin ich schon gespannt! Ich hoffe, zu gegebener Zeit erfahren wir mehr über das Geheimprojekt.</p><p style="font-weight: 400;">Das Cover ist aber nicht mehr geheim, und ich freue mich, es hier zeigen zu kennen, es ist nämlich wunderschön!</p>								</div>
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									<p style="font-weight: 400;">Erzähl mal: Wie ist der Prozess der Cover-Erstellung bei dir abgelaufen? Hattest du eigene Vorstellungen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich bin da sehr pragmatisch. Das Cover ist für mich ein Kommunikationsmittel und es soll klare Signale senden. In dem Fall war es wichtig, dass die drei Hauptbestandteile des Buchs – Fantasy, Humor, Mystery – rüberkommen und es sich zwischen entsprechende Titel nahtlos einfügt. Wer Ben Aaronovitch, Benedict Jacka, Kevin Hearne, Roye Buckingham, C. K McDonnell &amp; Co. liest, sollte mein Buchcover sehen und sofort verstehen, dass das Buch in die eigenen Lesepräferenzen reinpasst.</p><p style="font-weight: 400;">Was das angeht, kommt mir, glaube ich, zugute, dass ich im Marketing arbeite. Mit Stella (<strong><a href="https://nightskygraphicsbookdesign.myportfolio.com" target="_blank" rel="noopener">nightskygraphics</a></strong>) hat es dann super gepasst. Sie hatte schon vorher ein paar Cover für Realm &amp; Rune gemacht und mir hat ihre Arbeit und auch die Art, wie sie sich online präsentiert, einfach gut gefallen.</p><p style="font-weight: 400;">Das Briefing war dann echt simpel, weil wir eine ähnliche Denkweise haben und die Idee dann schnell stand. Ich habe eigentlich nur noch ein paar buchspezifische Elemente geliefert und nach ein paar kurzen Absprachen von Zwischenständen war das Cover schon fertig.</p><p style="font-weight: 400;">Also: Wer eine gute Coverdesignerin sucht: Stella anschreiben. Du wirst auf jeden Fall zufrieden sein!</p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du viele begeisterte Leser findest (Ich schätze, mit dem Wortspiel musst du dich überall herumschlagen.) Apropos: Hast du noch einen Lesetipp für uns? Ein Buch, das dir besonders gut gefallen hat?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich glaube, das Wortspiel habe ich selbst bei Instagram auch schon überstrapaziert. Aber da liest ja zum Glück niemand die Texte … Mein Lesetipp ist auf jeden Fall derzeit alles von C. K. McDonnell. Er ist alles, was ich gerne wäre, nämlich schön bärtig.</p><p style="font-weight: 400;">Insbesondere empfehle ich da die Stranger-Times-Reihe. Unglaublich liebenswert-verschrobene Charaktere, super Dialoge, spannende Story. Am Ende auch viel Herz und eine gewisse Tiefe. Mehr erwarte ich persönlich von einem Buch nicht. Für mich ein echtes Highlight.</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Vielen Dank, Felix! Schön, dass du hier warst!</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Sehr gerne, danke für die Einladung.</p><p style="font-weight: 400;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p><p style="font-weight: 400;">Falls du jetzt neugierig geworden bist: “Zweipfennigs geisterhafte Detektei” kannst du jetzt schon direkt beim Verlag bestellen, <strong><a href="https://realm-and-rune.de/produkt/zweipfennigs-geisterhafte-detektei-taschenbuch/" target="_blank" rel="noopener">hier!</a></strong> Oder ab morgen überall sonst, wo du dir deine Bücher holst.</p><p style="font-weight: 400;">Im nächsten Blog-Post (in zwei Wochen) gibt es dann eine Rezension von mir zu “Zweipfennigs geisterhafte Detektei”, wie immer spoilerfrei, versprochen!</p><p style="font-weight: 400;">Bis bald!</p>								</div>
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		<p>The post <a href="https://johannabrenne.net/autoren-interview-mit-felix-bartsch/">Autoren-Interview mit Felix Bartsch</a> appeared first on <a href="https://johannabrenne.net">Johanna Brenne</a>.</p>
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		<title>Autoren-Interview mit Christoph Gschoßmann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 08:21:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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<p>The post <a href="https://johannabrenne.net/autoren-interview-mit-christoph-gschossmann/">Autoren-Interview mit Christoph Gschoßmann</a> appeared first on <a href="https://johannabrenne.net">Johanna Brenne</a>.</p>
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									<p style="font-weight: 400;">Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der vierten Folge meiner Interview-Reihe habe ich Christoph Gschoßmann zu Gast, einen weiterer „Fund“ über Instagram. Er hat uns seine Roman-Reihe „Entkörpert“ mitgebracht, von der im August der dritte Teil erschienen ist. Teil 4 ist für Oktober geplant – ich kann dir heute aber schon das Cover zeigen!</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">Ich fange wieder mit ein paar Fakten an: Christoph ist 39 Jahre alt und lebt in München. Seine “Entkörpert”-Reihe erschien im Verlag <a href="https://www.instagram.com/legionarion/" target="_blank" rel="noopener">@legionarion</a>. Für ein Vorlesevideo oder für signierte Ausgaben seiner Bücher kannst du auf seine Website <a href="http://www.entkoerpert.de/" target="_blank" rel="noopener">www.entkoerpert.de</a> vorbeischauen. Auf Instagram findest du ihn unter <a href="https://www.instagram.com/clashingsword/" target="_blank" rel="noopener">@clashingsword .</a></p>								</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Hallo Christoph, schön, dass du dir die Zeit nimmst, virtuell auf meinem Blog vorbeizuschauen! Ich gehe gerne als erstes zum Ursprung deines Autorendaseins: Wie bist du zum Schreiben gekommen, und kannst du den Moment benennen, seitdem du dich traust, dich selbst als „Autor“ zu bezeichnen?</p><p style="font-weight: 400;"> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Christoph:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Geschrieben habe ich schon vor den Romanen viel, zuerst aber jahrelang ausschließlich als Journalist. Dann wollte ich eine Veränderung, und etwas Dauerhafteres erschaffen. So startete ich 2014 mit “Entkörpert”. Mittlerweile, nach so vielen Hunderten Arbeitsstunden, nenne ich mich ohne zu zögern Autor, aber der genaue Moment ist im Nachhinein schwer festzupinnen. Aber ich finde, wer schreibt, darf sich Autor nennen – egal, wie viele Werke er oder sie veröffentlicht oder verkauft hat.</p>								</div>
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															<img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="150" src="https://johannabrenne.net/wp-content/uploads/2025/09/Cover-Entkoerpert-1-3-300x150.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-image-6460" alt="Die dystopische Reihe &quot;Entkörpert&quot;, Band 1-3" srcset="https://johannabrenne.net/wp-content/uploads/2025/09/Cover-Entkoerpert-1-3-300x150.jpg 300w, https://johannabrenne.net/wp-content/uploads/2025/09/Cover-Entkoerpert-1-3.jpg 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />															</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Die Reihe „Entkörpert“ – so viel darf ich verraten – wird insgesamt aus 6 Bänden bestehen. Bisher erschienen sind „Entkörpert“, „Entflammt“ und „Entfesselt“. Im Oktober folgt „Entgeistert“. Die Titel von Band 5 und 6 sind noch geheim. &#8211; Hast du von Anfang an ein so umfangreiches Werk im Kopf gehabt oder hat sich das langsam entwickelt? Genauer gefragt: Wusstest du beim Schreiben von Band 1 schon, wo du hinwillst?</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Christoph:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Dazu muss ich sagen, dass Band 1 und 2 von “Entkörpert” eigentlich als ein Buch verfasst wurden. In erster Fassung über 800 Seiten! Das war dem Verlag als ein Werk aber dann zu lang, und er schlug vor, es zu teilen. Deswegen werden es zwar sechs Bände, aber für mich sind es einfach drei lange Bücher. Und nein, ich wusste lange noch nicht mal, wie Buch 1 endet. Erst, als ich das Ende von Buch 1 – heute das Ende von Band 2 – geschrieben hatte, dachte ich aktiv über weitere Teile nach. Denn der Antagonist wird zwar besiegt, aber eigentlich eher entwurzelt und es werden viele Möglichkeiten für eine Neubetrachtung der Welt geschaffen. Da wusste ich, es gibt noch massiv viel zu erzählen. Also habe ich das Outline der restlichen Bücher konzipiert.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Die Prämisse von „Entkörpert“ ist, soviel ich weiß, einzigartig: Nach einem Ereignis, dessen Grund (bis jetzt?) nie geklärt wurde, trennen sich jede Nacht Körper und Geist der Menschen voneinander. Man wacht also nicht in dem Körper auf, in dem man eingeschlafen ist, sondern in einem fremden. Jedes Mal aufs Neue. Es gibt jedoch Leute, die immun sind und fest in ihren Körpern bleiben. Alle anderen wechseln, bis eine Erfindung zumindest einige in ihren Körpern festhalten kann. Mehr dazu verrate ich jetzt erstmal nicht. Aber zu meiner Frage: wie kommt man auf so eine originelle Idee?</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Christoph:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich fand Storys wie “Die Bourne Identität” immer spannend – in denen der Protagonist durch eine Amnesie ganz von vorne anfangen muss, und der Zuschauer oder Leser sich Stück für Stück alles mit ihm erarbeitet. Ich weiß noch, ich bin im Park unter einem Baum gelegen und dachte – was, wenn ich jetzt hier in diesem Körper aufwachen würde, und wüsste absolut nichts? Über meine Umgebung, den Körper selbst, einfach ein kompletter Neustart. Und daraus entstand dann die Idee, das auszuweiten. Lustigerweise mit einem komplett gegenteiligen Ansatz wie bei “Bourne”: Die Erinnerungen sind das einzige, das man behält. Ansonsten startet man jeden Tag neu. Als Nächstes kam das Worldbuilding: Wie sieht die Welt aus, wenn wir uns nicht sicher sein können, in unserem eigenen Körper aufzuwachen? Was wird plötzlich wichtig, was komplett unwichtig? Wem kann man überhaupt noch vertrauen? Die Menschen entwickeln ganze Systeme dafür, um das zu bewerkstelligen. Und was findet man in den Körpern vor? Alte Erinnerungen? Kann sie jeder “lesen”? Und wie wird überhaupt der neue Körper ausgewählt? Mit all diesen Fragen sind die Figuren konfrontiert.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Mich hast du jedenfalls mit dieser Prämisse sehr zum Nachdenken gebracht. Wieviel von dem, was „ich“ ist, ist der Geist, wieviel ist der Körper? Im Laufe der Bücher gibt es dazu immer nuanciertere Antworten oder Ideen. Hattest du dir das von Anfang an so ausgedacht, oder hast du die philosophischen Feinheiten langsam entwickelt?</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Christoph:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Das kam nach und nach. Eine Frage führt zur nächsten – so war es auch in der Konzeptionsphase, in der ich viel mit Mindmaps gearbeitet habe und jede noch so abstruse Idee weiter aufgefächert habe. Ich habe versucht, aus Perspektive der Charaktere zu denken. Es gibt manche, die finden es ganz furchtbar, ihren Körper zu verlieren, und andere, die finden es spannend oder gar natürlich. Als Leser erlebt man, wie es sich anfühlt, andere Körper zu bereisen, was – wenn man den ersten Schock abgelegt hat – natürlich unglaublich aufregend ist. Man kann in einem sportlicheren Körper aufwachen, in einem grantigen, in einem narzisstischen, einem brutalen, einem scheuen oder sanftmütigen. Seine Erinnerungen behält man, und doch agiert der Körper auch ein Stück weit selbst. Ist man dabei noch “ich”? Eine eindeutige Antwort gibt es, wie immer in der Philosophie, nie. Manche Körper lassen sich leicht dominieren, andere sind störrisch. Und dazu kommt die ethische Frage: Wie viel “darf” ich? Darf ich mich in einen anderen Körper träumen, nur weil ich das gezielte Träumen gelernt habe? Darf ich in den Erinnerungen des neuen Körpers lesen? Die ethischen und philosophischen Facetten dieser Welt sind endlos und je mehr Zeit vergeht, desto tiefer tauchen die Figuren auch darin ein. Denn zuerst fragt man meist nach dem “Was” und dem “Wie”, und erst im zweiten Schritt nach dem “Warum”.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Es ist ja heutzutage nicht leicht, einen Verlag zu finden. Wie hat deine Reise zur Veröffentlichung ausgesehen?</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Christoph:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich hatte eigentlich schon aufgegeben! Nachdem ich mit Buch 1 fertig war, habe ich etwa 100 verschiedene Verlage und Agenturen angeschrieben. Ein oder zwei waren sogar interessiert, doch da hat es für mich nicht gepasst. Man bekommt als unbekannter Autor aber in gefühlt 95 Prozent der Fälle überhaupt keine Antwort. Die Verlage und Agenturen werden vermutlich überrannt mit Anfragen. Ich habe einfach weitergeschrieben, und hatte schon gar keine Energie mehr, neue Verlage anzuschreiben. Über eine befreundete Autorin aber habe ich erst von dem kleinen, aber feinen Legionarion-Verlag erfahren. Und das klappte dann aber sofort! Sie waren begeistert und ich auch. Ich bin sehr glücklich, immer noch dort zu sein und jetzt schon vier Teile veröffentlicht zu haben.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Verrätst du uns, wie weit du schon mit den letzten beiden Bänden der Reihe bist? Wann dürfen wir sie erwarten?</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Christoph:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Gerade stecke ich in den allerletzten Epilog-Szenen von Buch 3, also was dann im Endeffekt Band 6 werden wird. Es fehlt also wirklich nicht mehr viel, dann ist die erste Fassung fertig. Ich hoffe, dass sie 2026 rauskommen! Auf jeden Fall kann ich versprechen, dass die beiden Teile wie bisher auch recht schnell nacheinander kommen.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Dann enthüllen wir mal das Cover von „Entgeistert“. Es passt wunderschön zu den anderen der Reihe. Ich gehe mal davon aus, dass die beiden letzten Bände auch dazu passende Cover bekommen. Hast du bei der Gestaltung mitreden dürfen?</p>								</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><strong>Christoph:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ja, ich war da sehr wählerisch und bin jetzt aber richtig zufrieden mit den Covern. Wer genau hinschaut, sieht, dass es zwar offensichtliche Ähnlichkeiten gibt, doch die Details so schön abzustimmen, wie sie jetzt sind, war gar nicht so leicht. Der Leuchtturm, die Neugestaltung des Einheitskreises, die Farbe, der Funkenflug … es muss schon alles zusammen passen.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Mich hat die Reihe jedenfalls komplett eingesaugt. Sie fällt definitiv in die Kategorie „Lieblingsbücher“. Apropos: Hast du noch einen Lesetipp für uns? Ein Buch, das dich besonders beeindruckt hat?</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Christoph:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Wenn ich eine ähnliche Reihe empfehlen kann, die vor Kreativität nur so pulsiert, ist es “Grau” von dem Waliser Jasper Fforde. Die sogenannte Eddie-Russet-Reihe. Es geht auch um eine dystopische Welt wie bei mir, und eine ähnlich verrückte Idee: Die Gesellschaft ist strikt nach der Farbwahrnehmung organisiert. Wer mehr Farben wahrnehmen kann, hat mehr Macht. Wahnsinnig gut geschrieben!</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Das Buch gehört auch zu meinen Favoriten! Diese Empfehlung kann ich also voll unterschreiben!</p><p style="font-weight: 400;">Vielen Dank, Christoph! Schön, dass du hier warst!</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Christoph:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich danke dir für dein Interesse und deine wundervolle Unterstützung! Es ist ein Geschenk, sich mit Menschen austauschen zu dürfen, die das, was ich ausdrücke, berührt.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p><p style="font-weight: 400;">Falls du jetzt neugierig geworden bist: <a href="https://entkoerpert.de" target="_blank" rel="noopener">Hier ist nochmal der Link zur “Entkörpert”-Reihe.</a> Du kannst sie direkt auf der Website von Christoph bestellen. Oder überall sonst, wo du dir deine Bücher holst.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">Im nächsten Blog-Post (in zwei Wochen) gibt es dann noch eine Rezension von mir zu Band 3, “Entfesselt”: Spoilerfrei für diejenigen, die die ersten beiden Bände schon kennen. Wenn du noch neu im “Entkörpert”-Universum bist, kannst du gerne auf meinem Instagram-Account in die Rezis zu <a href="https://www.instagram.com/p/C22cwZ5sdRk/" target="_blank" rel="noopener">Band 1 (Entkörpert)</a> und <a href="https://www.instagram.com/p/C4QA323McQl/" target="_blank" rel="noopener">Band 2 (Entflammt)</a> hineinschnuppern.</p><p style="font-weight: 400;">Und wenn im Oktober Band 4 erscheint, gibt es dann auch hier eine Rezi dazu! Bleib dran!</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">Bis bald!</p>								</div>
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		<p>The post <a href="https://johannabrenne.net/autoren-interview-mit-christoph-gschossmann/">Autoren-Interview mit Christoph Gschoßmann</a> appeared first on <a href="https://johannabrenne.net">Johanna Brenne</a>.</p>
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		<title>Interview mit meiner Hauptfigur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2025 08:49:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Der Mond von Yazahaan]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>10 Fragen an Casdan: Inspiriert von einer Challenge auf Instagram, bei der ich mitgemacht habe, gibt es hier heute ein Mini-Interview mit Casdan, der Hauptfigur meines Soft-Science-Fiction-Romans „Der Mond von Yazahaan“, der im Frühling 2026 bei Realm &#38; Rune erscheinen wird. (Lust, einen Blick auf die Original-Challenge zu werfen? Den Instagram-Post dazu findest du hier.) [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">10 Fragen an Casdan:</h3>				</div>
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									<p>Inspiriert von einer Challenge auf Instagram, bei der ich mitgemacht habe, gibt es hier heute ein Mini-Interview mit Casdan, der Hauptfigur meines Soft-Science-Fiction-Romans „Der Mond von Yazahaan“, der im Frühling 2026 bei <a href="https://realm-and-rune.de" target="_blank" rel="noopener">Realm &amp; Rune</a> erscheinen wird. (Lust, einen Blick auf die Original-Challenge zu werfen? Den Instagram-Post dazu findest du <a href="https://www.instagram.com/p/DMr6ShAseZE/?img_index=1" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.)</p><p> </p><p>Hier also 10 Fragen an Casdan. &#8211; Seine Antworten sind die, die er am Anfang des Buches geben würde …</p><p><strong>Johanna:</strong></p><p>Hallo Casdan, schön, dass ich dir heute ein paar Fragen stellen darf!</p><p><strong>Casdan:</strong></p><p>Gern geschehen. Obwohl es mich schon wundert &#8211; ich bin ja gar nicht berühmt oder so. Und auch nicht besonders interessant.</p><p> </p><p><strong>Johanna:</strong></p><p>Das lass mal meine Sorge sein. Hier kommt die erste Frage:</p><p>Wo lebst du?</p><p><strong>Casdan:</strong></p><p>Ich lebe in Zereni, der Hauptstadt von Yazahaan. Das ist eine recht große, moderne Stadt. Im Stadtinneren gibt es aber auch noch alte Gebäude aus der Zeit vor der Großen Katastrophe.</p><p> </p><p><strong>Johanna:</strong></p><p>Hast du Familie?</p><p><strong>Casdan:</strong></p><p>Nein. &#8211; Und ich möchte darüber eigentlich nicht sprechen.</p><p> </p><p><strong>Johanna:</strong></p><p>Musst du auch nicht. Aber Freunde hast du schon?</p><p><strong>Casdan:</strong></p><p>Ja. Einen richtig guten. Mit dem teile ich mir eine Wohnung in einem großen Gebäude am Rande der Stadt.</p><p> </p><p><strong>Johanna:</strong></p><p>Was machst du beruflich?</p><p><strong>Casdan:</strong></p><p>Ich bin Wissenschaftler im Raketenforschungszentrum von Zereni. Das wollte ich immer schon, seit ich klein bin.</p><p> </p><p><strong>Johanna:</strong></p><p>Das bringt mich zu den Sachen, die du gut kannst. Vermutlich hat das mit Zahlen zu tun?</p><p><strong>Casdan:</strong></p><p>Genau. Ich kann gut Dinge berechnen. Simulationen entwickeln. Logisch denken. Und ich bin sehr geduldig.</p><p> </p><p><strong>Johanna:</strong></p><p>Gibt es auch Dinge, die du an dir nicht magst?</p><p><strong>Casan:</strong></p><p>Oh ja. Ich rede nicht gern mit Leuten, die ich nicht kenne. Telefonieren finde ich auch schrecklich. Am schlimmsten aber ist, dass ich immer so schnell rot werde. Peinlich ist das …</p><p> </p><p><strong>Johanna:</strong></p><p>Ach, das finden andere bestimmt nicht so schlimm. &#8211; Aber zur nächsten Frage: Was ist dir besonders wichtig?</p><p><strong>Casdan:</strong></p><p>Freundschaft, Integrität, Vertrauen. Ehrlichkeit.</p><p> </p><p><strong>Johanna:</strong></p><p>Mmm. Und was magst du gar nicht?</p><p><strong>Casdan:</strong></p><p>Lügen und U-Bahn-Fahren. &#8211; Frag bitte nicht, warum.</p><p> </p><p><strong>Johanna:</strong></p><p>Ok, ich frage nicht. &#8211; Was ist denn dein größter Traum?</p><p><strong>Casdan:</strong></p><p>Dass die Rakete endlich fliegt. Und dass ich dabei geholfen habe, dass sie starten kann.</p><p> </p><p><strong>Johanna:</strong></p><p>Ach ja. Genau. &#8211; Hättest du eigentlich gerne mehr Aufregung in deinem Leben?</p><p><strong>Casdan:</strong></p><p>Nein, gar nicht. Solange ich an der Rakete entwickeln kann, bin ich zufrieden.</p><p><strong>Johanna:</strong></p><p>Kein Abenteuer?</p><p><strong>Casdan:</strong></p><p>Nein, danke.</p><p> </p><p><strong>Johanna:</strong></p><p>Oh. Naja. &#8211; Wie auch immer. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, Casdan!</p><p><strong>Casdan:</strong></p><p>Gern geschehen. Jetzt muss ich aber los. Zum Raketenzentrum.</p><p>————</p><p>Das wäre also Casdan samt seinen Antworten zu Beginn der Romanhandlung.</p><p>Was, wenn ich die gleichen Fragen am Ende der Geschichte stellen würde?</p><p>Einiges hätte sich geändert … Denn ganz so friedlich-ruhig, wie sein Leben am Anfang ist, bleibt es natürlich nicht. Sonst wäre es ja keine erzählenswerte Geschichte.</p><p> </p><p>Neugierig, was sich hinter den Antworten von Casdan verbirgt, und was sich in seinem Leben verändert?</p><p>Mein Roman erscheint erst Anfang 2026, aber es gibt schon einige Einblicke:</p><p><a href="https://johannabrenne.net/der-mond-von-yazahaan/" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> findest du gesammelte Infos zum Roman und alle wichtigen Updates.</p><p>Es gibt auch schon andere Blog-Posts zu meinem Roman:</p><p><a href="https://johannabrenne.net/meine-reise-mit-casdan-die-entstehungsgeschichte-meines-romans/" target="_blank" rel="noopener">Meine Reise mit Casdan &#8211; Die Entstehungsgeschichte meines Romans.</a></p><p><a href="https://johannabrenne.net/casdans-probleme-die-konflikte-in-meinem-roman/" target="_blank" rel="noopener">Casdans Probleme: Die Konflikte in meinem Roman.</a></p><p><a href="https://johannabrenne.net/mahlzeit/" target="_blank" rel="noopener">Mahlzeit! Welche Rolle spielt Essen und Trinken i meinen Romanen?</a></p><p>Auf meinem Instagram-Account poste ich immer wieder kleine Schnipsel, Hintergründe und Teaser, schau gerne vorbei: <a href="https://www.instagram.com/johannabrenne/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p><p>Und in meinem Newsletter gibt es jeden Monat ein Update zu „Casdans Reise zur Veröffentlichung“. Wenn du sicher sein willst, nichts zu verpassen, melde dich gerne <a href="https://johannabrenne.net/newsletter/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>!</p><p>Bis bald!</p>								</div>
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		<p>The post <a href="https://johannabrenne.net/interview-mit-meiner-hauptfigur/">Interview mit meiner Hauptfigur</a> appeared first on <a href="https://johannabrenne.net">Johanna Brenne</a>.</p>
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		<title>Autoreninterview mit David Kramm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2025 07:57:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der dritten Folge meiner Interview-Reihe habe ich David Kramm zu Gast, einen weiterer „Fund“ über Instagram bzw. über unseren gemeinsamen Verlag Realm &#38; Rune. Er hat uns seinen Debüt-Roman „Der Jarlesplitter“ mitgebracht.   Ich fange wieder mit ein paar Fakten an: David ist 36 Jahre und [&#8230;]</p>
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									<div><p class="Text"><span lang="DE">Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der dritten Folge meiner Interview-Reihe habe ich David Kramm zu Gast, einen weiterer „Fund“ über Instagram bzw. über unseren gemeinsamen Verlag <a href="https://realm-and-rune.de" target="_blank" rel="noopener">Realm &amp; Rune</a>. Er hat uns seinen Debüt-Roman „Der Jarlesplitter“ mitgebracht.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Ich fange wieder mit ein paar Fakten an: </span><span lang="DE">David ist 36 Jahre und lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in Wülfrath. Ihr findet ihn auf Instagram unter </span><span lang="DE"><a href="https://www.instagram.com/d.kramm.schreibt/" target="_blank" rel="noopener">d.kramm.schreibt</a></span><span lang="DE">. Schau gerne vorbei, du findest dort nicht nur viele Infos, sondern auch coole Charakterillustration, die er selbst angefertigt hat.</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE"> </span></b></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Hallo David, schön, dass du dir die Zeit nimmst, virtuell auf meinem Blog vorbeizuschauen! Meine erste Frage ist nach deinem Ursprung: Wie bist du zum Schreiben gekommen, und kannst du den Moment benennen, seitdem du dich traust, dich selbst als „Autor“ zu bezeichnen?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Danke für die virtuelle Einladung! Für meine Antwort muss ich klar zwischen Schreiben und Geschichten</span><span lang="DE">-E</span><span lang="DE">rzählen unterscheiden. Ich entwickle Geschichten schon sehr lange, habe quasi immer schon gezeichnet und auf diese Weise dutzende Charaktere, magische Wesen und Szenen versucht zum Leben zu erwecken. Mit dem Romanschreiben habe ich tatsächlich erst 2021 und aus einer Laune heraus angefangen. Das war eine Herausforderung an mich selbst: Ich wollte wissen, ob ich kreativ, sprachlich fähig und vor allem diszipliniert genug bin, um einen Roman anzufangen und auch abzuschließen. Und nach den ersten geschriebenen Seiten wurde klar, dass ich das weitermachen wollte. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Als Autor bezeichne ich mich, seit mein erster Roman tatsächlich erschienen ist. So weit, dass ich beim Kennenlernen von neuen Leuten zuerst Autor vor meinem Hauptberuf erwähne, ist es aber noch nicht. </span></p></div>								</div>
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									<div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Du hast letztes Jahr deinen ersten Roman veröffentlicht: „Der Jarlesplitter“. Magst du ein wenig zum Genre des Romans erzählen?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Der Jarlesplitter ist in erster Linie ein Urban-Fantasy-Roman: Das zeitliche und räumliche Setting ist unsere Welt, das Köln der Gegenwart, um spezifisch zu sein, in dem sich jedoch magisch begabte Personen unter die ganzen „Normalos“ mischen. Dieses Genre macht mir große Freude, weil der Bezug zum Alltagserleben der Leser so präsent und das Potential für fantasievolle Brüche maximal ist. Ich kann in Sachen Humor aus dem Vollen schöpfen, weil die Charaktere in einer bekannten Welt sozialisiert wurden, sich aber ständig mit abseitigen Situationen und Begegnungen konfrontiert sehen. Das gleiche gilt natürlich auch für alle möglichen Geheimnisse, die meine Welt kennzeichnen. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Ich bezeichne den Jarlesplitter aber nicht ausschließlich als Urban-Fantasy-Geschichte, sondern gleichzeitig als klassischen Abenteuerroman. Mein Protagonist Monty Schuster und seine Mitmagierinnen und Mitmagier gehen auf magische Forschungsreisen, die sie an die unterschiedlichsten Orte führen, vorausgesetzt, man kann dort mit einem Schiff anlegen. Diese Settings dürfen dann auch gern weniger urban sein und vor Magie überquellen. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Achja, zu guter Letzt ist Der Jarlesplitter auch eine waschechte Komödie, mit vielen humorvollen Dialogen und schwarzem Humor.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Wie ist die Idee zum „Jarlesplitter“ entstanden? Hast du bewusst ein deutsches Setting gewählt?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Ja, auf jeden Fall. Ich wollte meine Charaktere durch Welten bewegen, die ich selbst gut kenne, um ihnen dann im nächsten Moment etwas vollkommen anderes vorzusetzen. Daher kommt auch Köln als erster Schauplatz &#8211; ich habe selbst knapp zehn Jahre lang sehr gern dort gelebt. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Komischerweise war die erste Sache, die feststand, der Name des Protagonisten: Monty (eigentlich Montreal) Schuster. Keine Ahnung, wo der Name herkam, aber er gefällt mir nach wie vor ausgesprochen gut. Kurz darauf entstand in meinem Kopf die Frage, die den äußersten Rahmen zu Montys Welt bildet, und auch im Klappentext des Romans zu finden ist: Woher bekommen Zauberer eigentlich ihre magischen Utensilien? Ich bin leicht zu begeistern mit der Fragestellung, welchen Berufen magiebegabte Leute nachgehen, wenn sie nicht etwa Zauberschüler oder hauptberufliche Helden und Abenteurer sind. So kam Monty zu seiner Profession als Schreiner. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Dass es dann zu umfangreichen Schiffsreisen, bunt zusammengewürfelten Crews aus Magiern verschiedener Expertisen, mysteriösen Orten und wilden magischen Wesen kam, ist wohl meinem Drang nach actionreichen Abenteuergeschichten geschuldet: Abenteuer erlebt man halt nicht in der Werkstatt und Monty schonmal gar nicht.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Die Magie in deinem Roman basiert auf Fingerzeichen. Das ist so eine coole Idee! Wie ein Buchstabieralphabet. Wie bist du darauf gekommen?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Mein Magiesystem brauchte ein paar zentrale Eigenschaften, damit ich es in meinen Geschichten verwenden konnte: Es musste zum einen graduell erlernbar sein. Jeder Magier kann normalerweise jede Formel einsetzen, wenn er sie denn gelernt hat. Das System sollte außerdem visuell sein, also für jeden Eingeweihten klar als Zauberei erkennbar. Im Schreiben habe ich gemerkt, dass dies der Action ein wenig im Weg sein kann, weshalb ich das Zaubern ohne Fingerzeichen zu einer ebenfalls erlernbaren Übung für Fortgeschrittene gemacht habe. So merkt der Leser gleich, auf welche Formeln sich meine Figuren spezialisiert haben. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">In Teilen habe ich dieses System übrigens von Naruto übernommen, einem Manga, den ich mit viel Freude gelesen habe. Da gibt es für bestimmte Ninja-Künste ebenfalls Fingerzeichen.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Kannst du uns etwas über die Entstehungsgeschichte des Romans erzählen? Wann hast du damit begonnen, und wie hast du einen Verlag gefunden?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Angefangen habe ich im Frühjahr 2021, was, wie ich gerade schockiert feststelle, bereits vier Jahre her ist! Da ich neben meinem Job und dem Familienleben jeweils nicht viel Zeit ins Schreiben investieren konnte, hat allein das erste Manuskript knapp zwei Jahre gedauert. Dafür habe ich in der Zeit jede freie Minute in das Schnitzen und Verfeinern von Ideen gesteckt. Danach habe ich Freunde und Familie als Testleser eingespannt, um rauszufinden, was ich da eigentlich konkret geschrieben habe: Ist Der Jarlesplitter ein echter Roman oder eine Fingerübung zum kreativen Ausgleich? Später habe ich begonnen, mich mit dem Manuskript bei Verlagen zu bewerben. Auf Instagram bin ich dann auf Realm &amp; Rune gestoßen, habe die Chance erhalten, Montys Geschichte zu erzählen und bin bis heute stolz und glücklich, zur wundervollen Runenfamilie zu gehören.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Schauen wir uns das Cover an, das meiner Meinung nach sehr gelungen ist. Da sieht man prominent ein Segelschiff – ein großer Teil des Romans spielt auch an Bord. Hast du selbst Segel-Erfahrung?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Nein, in keinster Weise. Ich bin nicht mal besonders seefest! Allerdings fasziniert mich die Abenteuerromantik, die ich mit einer Seereise verbinde und ich kann mir gut die Gefahren und Highlights einer solchen Reise ausmalen. Außerdem bin ich, seit damals Wickie übers TV-Meer gefahren ist, ein großer Fan von Wikingern und Piratencrews. Mein großes Vorbild in dieser Hinsicht ist seit knapp 20 Jahren das Piratenepos One Piece, das die Faszination immer neuer Inseln und Umgebungen perfektioniert hat. So reicht eine direkte Seelinie von Wickie, über Monkey D. Ruffy bis zu Montreal Schuster. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">In deinem Buch kommt auch der Humor nicht zu kurz. Diese ganzen Anspielungen … sind die einfach nebenbei eingeflossen, oder hast du sie bewusst eingebaut? Ich nehme an, sie basieren auf deinen eigenen Lieblingsbüchern?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Die kamen ganz von allein, weil so auch mein genereller Humor funktioniert. Ich finde den Gedanken großartig, dass man sich als Magier in meiner Romanwelt dauernd mit irgendwelchen Filmen, Serien oder anderen popkulturellen Auslegungen der Zauberei konfrontiert sieht. Und wenn wir „Normalos“ Gandalf gern zitieren, warum sollte es echten Magiern denn anders gehen? Den nicht-menschlichen Figuren in meiner Welt, Vampiren, Meermenschen und Co., wird es da nicht groß anders ergehen. Stell dir nur vor, welche Verwüstungen allein die Twilight-Saga angerichtet haben muss…</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Mal abgesehen von den popkulturellen Anspielungen &#8211; auch so möchte ich, dass meine Leser Freude an den schnippischen Dialogen und dem verbreiteten Zynismus meiner Welt haben. Dann könnten wir auch im echten Leben zusammen lachen.</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE"> </span></b></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE"> </span></b></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Wenn wir schon bei Lieblingsbüchern sind: hast du noch einen oder zwei Lesetipps für uns?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Im Kleinen: Quasi alle Romane von Christopher Moore. Tolle, kleine Urban-Fantasy-Welten, urkomische Figuren und Dialoge, bissi Sex (heute sagt man Spice, oder?) und so vergleichsweise unbekannt, dass uns nicht demnächst ne Amazon-Prime-Serie dazu ins Haus steht.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Im Großen: One Piece. Wer sich die Zeit nimmt, das seit fast 30 Jahren laufende Mammutwerk von Beginn an zu lesen (nicht zu schauen, wichtig!), wird mit einem der erfüllendsten Fantasy-Erlebnisse belohnt, die es zu erleben gibt. Absurde Action, unbarmherziger Humor, hunderte große und kleine Dramen und nicht zuletzt das wohl am besten gehütete Geheimnis der Fantasy-Literatur. Der Hype ist begründet. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Vielen Dank, David! Schön, dass du hier warst!</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Danke, dass ich dabei sein durfte.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Falls du jetzt neugierig geworden bist: David Kramms Roman, “Der Jarlesplitter” gibt es überall, wo du auch sonst deine Bücher kaufst (in Buchläden oder online), oder direkt im Online-Shop des Verlags, </span><span lang="DE"><a href="https://realm-and-rune.de/produkt/der-jarlesplitter-taschenbuch/" target="_blank" rel="noopener">hie</a>r</span><span lang="DE">.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Im nächsten Blog-Post (in zwei Wochen) gibt es dann noch eine Rezension zum Buch (wie immer spoilerfrei, versprochen!)</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Bis bald!</span></p></div>								</div>
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		<title>Autorinnen-Interview mit Susanne Sachs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 20:50:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der zweiten Folge meiner Interview-Reihe habe ich Susanne Sachs zu Gast. Auch Susanne habe ich über Instagram entdeckt. In der BuchBubble tummeln sich jede Menge interessanter Autor*innen samt den dazugehörigen Büchern!   Ich fange wieder mit ein paar Fakten an: Susanne ist Ärztin, reist gerne und [&#8230;]</p>
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									<p style="font-weight: 400;">Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der zweiten Folge meiner Interview-Reihe habe ich Susanne Sachs zu Gast. Auch Susanne habe ich über Instagram entdeckt. In der BuchBubble tummeln sich jede Menge interessanter Autor*innen samt den dazugehörigen Büchern!</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">Ich fange wieder mit ein paar Fakten an: Susanne ist Ärztin, reist gerne und kennt dadurch viele unterschiedliche Menschen. Seit gut fünf Jahren ist sie auch Autorin. Außerdem malt sie. Zusammenfassend könnte man sagen: Sie drückt sich gern kreativ aus, mit Bildern und Texten. Wer sie online besuchen und einen Blick auf sowohl Text als auch Bilder werfen möchte, findet sie hier: <a href="http://www.sussachs.com/" target="_blank" rel="noopener">www.sussachs.com</a> und <a href="https://www.instagram.com/s.arts.sachs" target="_blank" rel="noopener">https://www.instagram.com/s.arts.sachs</a>  </p><p style="font-weight: 400;"> </p>								</div>
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									<p style="font-weight: 400;">Legen wir also los:</p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Hallo Susanne, schön, dass du dir die Zeit nimmst, ein paar Fragen zu deinem Schreiben und deiner Autorinnenkarriere zu beantworten! Meine erste Frage ist immer die nach deinem Ursprung: Wie bist du zum Schreiben gekommen, und kannst du den Moment benennen, seitdem du dich traust, dich selbst als „Autorin“ zu bezeichnen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Susanne: </strong></p><p style="font-weight: 400;">Eigentlich wollte ich aufzeigen, was in meinem Berufsleben so ablief, doch ich bin ins Fiktive abgerutscht &#8211; und geblieben. Es war eine ganz neue Erfahrung. Ich habe weitergemacht und unglaublich viel dazugelernt. Mich selbst Autorin zu nennen, viel mir anfangs schwer. Das änderte sich erst, als „Die Mission“ by story.one das Licht der Öffentlichkeit erblickte, ein sehr konkreter Moment.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Du hast Kurzgeschichten und einen Kurzroman veröffentlich und vor kurzem auch deinen ersten „langen“ Roman: „Sweras – Von zwei blauen Welten“. Gehören alle zum gleichen Genre oder variierst du?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Susanne: </strong></p><p style="font-weight: 400;">Bei meinen Kurzgeschichten wechseln die Genres recht wild. Das reicht von Tiergeschichten über Krimis und Fantasy bis zu Reiseabenteuern. Vielleicht veröffentliche ich auch meine sehr intensiven Storys zu bestimmten Gefühlen oder psychischen Störungen.</p><p style="font-weight: 400;">Meine „Mission“ ist hingegen ein Kurzroman, ein spätes Mini-Sequel, das zur Science-Fiction gehört. Das Format wird dem nicht so ganz gerecht, also plane ich, die Geschichte ein wenig auszubauen und etwas preiswerter als eBook und Taschenbuch anzubieten.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Wie ist dir die Idee zu „Sweras“ gekommen? Was inspiriert dich? – Ich denke, die Figur der Paula in „Sweras“ hat auch viel von deiner Erfahrung als Ärztin profitieren können?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Susanne: </strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich wollte Auswege, Lösungen. Und nutzen, was sich bietet. Bei den Gedanken, wie es vielleicht auch gehen könnte, ist diese andere Welt entstanden. Hier verrate ich es: Sweras mit allen möglichen Details zu entwerfen, hat mich abtauchen lassen, in einen Ozean aus Gefühlen, Überlegungen und Begebenheiten. DAS hat mich inspiriert. Und der aktuelle Zustand auf unserer Welt.</p><p style="font-weight: 400;">Paulas Beruf war eine pragmatische Alternative. Mitten in der Coronakrise hätte ich kaum in andere Tätigkeiten schnuppern können. Andererseits fiel es mir natürlich leicht, sie authentisch zu gestalten und es ist nicht verkehrt, dass sie in Notfallsituationen helfen kann.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Gibt es bestimmte Themen, die dein Schreiben bestimmen? Oder ist das von Geschichte zu Geschichte unterschiedlich?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Susanne: </strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich gebe zu, ich bin ein bisschen nerdy. Beim Schreiben schöpfe ich aus zahlreichen Interessen. Da wechsle ich die Themen sehr gern. Allerdings bin ich unfähig, entgegen meiner Stimmung zu schreiben. Bei den längeren Werken haben mir die Protagonisten geholfen und mich da echt überrascht.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Deine Geschichten sind bis jetzt alle im Self-Publishing erschienen. War das eine bewusste Entscheidung oder war es schlicht schwer, einen Verlag zu finden? Als unbekannte Autorin hat man es da ja nicht leicht.</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Susanne: </strong></p><p style="font-weight: 400;">Von allem etwas. Erst wusste ich nicht, was auf mich zukommt und bin es mutig angegangen. Dann habe ich tatsächlich einen Verlag gesucht, aber Wartezeiten, die ohne Feedback enden, gingen mir schnell auf den Sender. Mir gefiel dann auch die Entscheidungsfreiheit. Das ist ein wesentlicher Punkt, da ich ein wenig (hüstel) eigensinnig bin.</p>								</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Schauen wir uns „Sweras“ mal genauer an. Du hat uns das Cover mitgebracht, ich finde es wunderschön! Blau ist ja meine Lieblingsfarbe. – „Sweras“ lässt sich unter Soft-Science-Fiction einordnen, würde ich sagen, da bei dir die technischen Aspekte weniger wichtig sind. Ich wollte demnächst hier eine Rezension posten, aber magst du jetzt schon ein paar Worte zum Inhalt verraten?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Susanne: </strong></p><p style="font-weight: 400;">Mit dem Genre liegst du vollkommen richtig, wobei die Technik sogar geprüft wurde.</p><p style="font-weight: 400;">Also, worum geht es? Die Ärztin Paula will in der Natur abschalten und Energie tanken. Dort trifft sie zufällig auf einen ganz Fremden, Klet. Seine Gestalt, die Stimme, Gesten irritieren sie. Dennoch kommt sie mit ihm ins Gespräch. Sie ahnt nicht, was das für ihr Leben bedeutet. Alles ändert sich, nicht nur für sie. Eine Gelegenheit, der Erde zu helfen, ergreift sie beim Schopf. Die Sweraser sind ihr bald vertraut und sie erfährt zahlreiche Details zur entfernten Heimatwelt. Doch es treten Schwierigkeiten auf, die sie gemeinsam angehen. Manche Situationen sind lebensgefährlich, andere eher kompliziert.</p><p style="font-weight: 400;">Ein bisschen Licht, ein bisschen Hoffnung darf sein. </p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Hoffnungsvolle Geschichten finde ich wichtig. Ich mag es gar nicht, wenn alles im Dunkeln endet. Da hat „Sweras“ bei mir genau ins Schwarze getroffen – oder besser, ins Blaue?</p><p style="font-weight: 400;">Hast du zum Abschluss aus deinen Lieblingsgenres einen oder zwei Lesetipps?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Susanne:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich mag es abwechslungsreich beim Lesen und liebe sehr viele meiner Bücher, eigentlich die meisten. Es würde den Rahmen sprengen. Aktuell habe meinen Lesehunger aus tollen Werken der Selbstpublisher und einem Kleinverlag gestillt. Und vorläufig bleibe ich dabei, gerade weil sie innovativ und abwechslungsreich sind.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">Darf ich drei nennen?</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">«Chimärenstadt» von L.U.Sanders</p><p style="font-weight: 400;">«Die Aliens auf Rigas» von Nova K. Mayer</p><p style="font-weight: 400;">«Ein letztes Bild ― Abschied von Anni» von Paul Steinbeck</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Vielen Dank, Susanne!</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">Wenn du jetzt neugierig auf Susannes Buch geworden bist, dann kannst du entweder noch auf die Rezension warten (gibt es in 2 Wochen), oder gleich einem der Links unten vorbeischauen:</p><p style="font-weight: 400;">“Sweras – Von zwei blauen Welten” gibt es als Taschenbuch und eBook überall dort, wo du Bücher bestellst, oder gleich hier:</p><p style="font-weight: 400;"><a href="https://amzn.eu/d/faRpNat" target="_blank" rel="noopener">https://amzn.eu/d/faRpNat</a></p><p style="font-weight: 400;"><a href="https://amzn.eu/d/01nsMg7" target="_blank" rel="noopener">https://amzn.eu/d/01nsMg7</a></p><p><span style="font-weight: 400;"><a href="https://buchshop.bod.de/sweras-susanne-sachs-9783769328820" target="_blank" rel="noopener">https://buchshop.bod.de/sweras-susanne-sachs-9783769</a></span></p><p><span style="font-weight: 400;"><a href="https://buchshop.bod.de/sweras-susanne-sachs-9783769328820" target="_blank" rel="noopener">328820</a></span></p><p> </p><p>Bis bald!</p>								</div>
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