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	<title>Fantasy Archives | Johanna Brenne</title>
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	<description>Phantastische Geschichten</description>
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	<title>Fantasy Archives | Johanna Brenne</title>
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		<title>Der Buchmark und mein Schreiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 08:32:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorinnenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie reagiere ich auf die Vorgaben des Buchmarkts? Der Buchmarkt und ich, wir haben eine komplizierte Beziehung. Denn der Buchmarkt wird von Trends diktiert und natürlich auch von längerfristigen „Dogmen“. Nicht aus bösem Willen, sondern abgeleitet von dem, was sich (angeblich?) gut verkauft und was nicht. Denn klar, Verlage wollen Bücher verkaufen, Buchhändler wollen wissen, [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wie reagiere ich auf die Vorgaben des Buchmarkts?</h3>				</div>
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									<p>Der Buchmarkt und ich, wir haben eine komplizierte Beziehung. Denn der Buchmarkt wird von Trends diktiert und natürlich auch von längerfristigen „Dogmen“. Nicht aus bösem Willen, sondern abgeleitet von dem, was sich (angeblich?) gut verkauft und was nicht. Denn klar, Verlage wollen Bücher verkaufen, Buchhändler wollen wissen, was sie wo in ihre Regale stellen sollen. Und wir Autor*innen? Wir wollen schreiben. Manche Autor*innen passen zufällig gut zu den Richtlinien des Buchmarkts, manche halten sich absichtlich dran. Und dann bin da noch ich. Stellen wir uns das als Dialog vor:</p><p> </p><p><b>Der Buchmarkt sagt:</b><b></b></p><p>Schreib innerhalb eines klaren Genres. Zur Zeit am besten Romance mit Fantasy, oder gleich Romantasy. Mit ordentlich Spice drin (für nicht Romance-Leser: das sind die Liebesszenen). Meide hingegen Science-Fiction, das kommt im deutschsprachigen Raum nicht gut an, schon gar nicht von einer Frau geschrieben.</p><p>Na gut, wenn es unbedingt Science-Fiction sein muss, dann bitte mit ordentlich Technik und ein paar fiesen Aliens. Dystopie? Lieber nicht, aber wenn, dann mit viel Action.</p><p>Schreib auf jeden Fall für ein spezifisches Alter, mit einem fixen Leser im Kopf. Bitte mit demographischen Angaben deines Lesers, samt Vorlieben, Hobbys und Kreditkartennummer. Denn nur so kannst du wissen, was du schreiben und wie du es vermarkten sollst.</p><p> </p><p><b>Ich zucke mit den Schultern und antworte:</b><b></b></p><p>Ich schreibe aber Genre-Mix. Manchmal Fantasy, zum Teil ohne Magie. Mal dunkler, mal heller, manchmal sogar lustig. Science Fiction ganz „soft“, ohne viel Technik, dafür mit Schwerpunkt auf Figuren und deren Konflikte mit der Gesellschaft. Keine Aliens, keine Weltraumschlachten. Einfach meine Welten, die manchmal ähnlich sind wie unsere, manchmal fremder. Dystopie mit minimaler Action, dafür manchmal mit utopischen Zügen. Spannung ohne Gewalt. Romance höchstens als Supbplot, und wenn, dann ohne Spice.</p><p>Meine Leser? Die sind so divers wie meine Geschichten. Ich habe eine ungefähre Vorstellung, wem welche meiner Geschichte gefallen könnten, aber ich schreibe sie nicht primär für eine Gruppe. Abgesehen von dem Jugendbuch, das ich gerade schreibe.</p><p> </p><p><b>Der Buchmarkt schüttelt streng den Kopf.</b><b></b></p><p>So wird das nichts. Du musst einheitlich sein!</p><p> </p><p><b>Ich lache.</b><b></b></p><p>Mag nicht. Ich schreibe, was in meinem Kopf auftaucht. Die Figuren kommen zu mir und wollen, dass ich ihre Geschichte aufschreibe. Dann schicke ich sie doch nicht weg, nur weil sie in kein festes Schema passen? Die sind halt anders. Mögen keine Schubladen. &#8211; Vielleicht ist das mein Genre: Ein-bisschen-anders.</p><p> </p><p>Der Buchmarkt schüttelt wieder den Kopf und geht.</p><p> </p><p>Was soll’s. Ich kann doch nicht die einzige sein, die keinen Lust hat, sich einschränken zu lassen? Vielleicht gibt es ja auch Leser, die Vielfalt lieben und keine ausgetretenen Pfade? Außerdem muss ja auch nicht jeder Leser alle meine Geschichten mögen. Es ist ein Angebot, aus dem man sich gerne etwas heraussuchen darf.</p><p> </p><p>Bist du mit dem Buchmarkt zusammen weggegangen oder bist du noch da?</p><p>Wenn du noch hier bist: Willkommen in der Welt meiner Worte. Mach’s dir gerne gemütlich in meiner kleinen Ecke. Vielleicht findest du ja was zum Lesen. Eine Auflistung meiner Romane und Kurzgeschichten findest du <a href="https://johannabrenne.net/buecher/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>. Neuigkeiten gibt es unter &#8222;Aktuelles&#8220;, <a href="https://johannabrenne.net/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>. Besuch mich auch gerne auf Instagram, da findest du eine Menge kurzer Posts über mein Schreiben und Lesen. Du findest mich <a href="https://www.instagram.com/johannabrenne/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.</p><p> </p><p>Schön, dass du da bist.</p><p>Bis bald.</p>								</div>
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		<title>Rezension: Die Schwerthexe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 06:22:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie hat mir der zweite Band der Reihe um den zaubernden Schreiner Monty Schuster gefallen? Etwas mehr als ein Jahr nach dem Erscheinen des ersten Bands, „Der Jarlesplitter“, legt David Kramm nach: „Die Schwerhexe &#8211; Die zweite Forschungsreihe des Montreal Schuster“ lässt die Leser wieder in die Abenteuer des zaubernden Schreiners tauchen. Falls du den [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wie hat mir der zweite Band der Reihe um den zaubernden Schreiner Monty Schuster gefallen?</h3>				</div>
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									<p>Etwas mehr als ein Jahr nach dem Erscheinen des ersten Bands, „Der Jarlesplitter“, legt David Kramm nach: „Die Schwerhexe &#8211; Die zweite Forschungsreihe des Montreal Schuster“ lässt die Leser wieder in die Abenteuer des zaubernden Schreiners tauchen.</p><p>Falls du den ersten Teil noch nicht kennst, würde ich dir raten, damit anzufangen. Zwar gibt der Autor an vielen Stellen kleine Erinnerungsstützen, so dass man theoretisch auch direkt mit Teil 2 einsteigen könnte, aber runder ist das Lese-Erlebnis natürlich mit dem Wissen von Band 1 im Hinterkopf. Außerdem ist „Der Jarlesplitter“ ein großes Lesevergnügen, dass man sich ruhig gönnen kann. (Neugierig? <a href="https://johannabrenne.net/rezension-der-jarlesplitter/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier</strong></a> findest du meine Rezi zum „Jarlesplitter“ und <a href="https://johannabrenne.net/autor-interview-mit-david-kramm/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong> </a>mein Interview mit dem Autor David Kramm.</p><p> </p><p>Jetzt aber zu Teil 2:</p><p>„Die Schwerthexe“ verbindet wie schon „Der Jarlesplitter“ eine coole Urban-Fantasy-Story mit Elementen klassischer Abenteuergeschichten. Ein Segelschiff samt Klabautermann, ein geheimnisvoller Auftrage, eventuell ein Schatz? Dazu eine bunt gemischte Truppe von Abenteurern, einige von ihnen alte Bekannte  aus dem ersten Band: Neben dem zaubernden Schreiner Montreal Schuster (genannt „Monty“), treffen wir wieder auf Natascha, Tanya, Raban und Hugo den Klabautermann. Auch Montys Arbeitskollegen und seine Familien haben kurze Auftritte (allerdings bleiben die zu Hause in Köln.)</p><p> </p><p>Der Held Monty ist immer noch gemütlich und eigentlich gar nicht scharf auf Abenteuer. Aber die erste Reise auf dem magischen Forschungsschiff „Falsification“ hat ihm (trotz einiger unvorhergesehener Vorkommnisse) doch so gut gefallen, dass er sich tatsächlich als neuer Schiffshüter hat anstellen lassen. In dieser Funktion begleitet er eine neue Forschungsreise zu einem geheimnisvollen Ort. Vom Beruf Schreiner mit magischen Fähigkeiten, ist Monty natürlich wie geschaffen für einen Posten auf einem alten Segelschiff. Die gefährlicheren Aspekte der Reise hätte er wieder mal lieber ausgeklammert &#8211; aber wieder einmal wird er nicht gefragt. Monty ist ein waschechter Held wider Willen. Aber wenn es nötig ist, können seine Freunde und Forschungskollegen natürlich auf ihn zählen. Auch wenn nicht alles, was er versucht, ganz so funktioniert, wie er es sich vorgestellt hat.</p><p> </p><p>Die Welt des Romans ist unsere, aber mit magischen Aspekten. Zauberer und Hexen leben Seite an Seite mit Normalbürgern, halten ihre Fähigkeiten aber bevorzugt aus dem Rampenlicht. Bei großflächigen magischen Entgleisungen kommt eine spezielle Behörde in Aktion: zum Aufräumen von Dingen und Erinnerungen. Allerdings wird im Laufe des Romans angedeutet, dass gewisse Strömungen in der magischen Welt mehr Öffentlichkeit durchaus zugeneigt sind. Ob und wie das zu Konflikten führt, wird sich wohl noch zeigen.</p><p> </p><p>Der Autor erzählt Montys zweites Abenteuer wieder mit viel Augenzwinkern und streut schöne Anspielungen auf bekannte fantastische Werke ein. Der Roman lässt sich angenehm und leicht lesen, die Beschreibungen sind wunderschön &#8211; ich verrate jetzt nicht, was und wo. Wie schon im ersten Buch baut sich die Spannung langsam auf und erwischt einen als Leser dann doch eiskalt. Gerade wenn man denkt … aber das verrate ich nicht.</p><p> </p><p>Ich hatte wieder viel Spaß beim Lesen! Eindeutige Lese-Empfehlung für alle Fans von Urban Fantasy und von Helden, die nicht strahlend und siegessicher durch die Welt stiefeln, sondern nachdenklich und zweifelbehaftet.</p><p>Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, verweist aber wieder auf einen folgenden Teil. Es geht also weiter! Ich freu mich jetzt schon auf Band 3!</p><p> </p><p>—</p><p>Soviel zu meinen Lese-Eindrücken. Wenn du jetzt neugierig geworden bist. „Die Schwerhexe“ gibt es (wie auch den „Jarlesplitter“) als Taschenbuch und E-Book überall dort, wo du Bücher kaufst. Oder direkt im Shop des Verlags Realm &amp; Rune, <a href="https://realm-and-rune.de/shop/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier.</strong></a></p><p> </p><p>Ich geh jetzt mal weiterlesen. Die Welt ist voller wunderbarer Bücher! &#8211; Und ja, auch weiterschreiben. Schließlich möchte ich dazu beitragen, dass es noch mehr werden!</p><p>Bis bald!</p>								</div>
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		<title>Rezension: Erträumt &#8211; Das verbotene Buch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 07:58:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Spannender zweiter Teil der Dark-Fantasy-Reihe „Erträumt“: Im letzten Beitrag hatte ich die Antagonistin der Buchreiche „Erträumt“ von Jasmin Engel zu Gast. (Wenn du das Interview mit Lucille nachlesen möchtest, findest du es hier). Heute gibt es wie versprochen eine Rezension zum zweiten und abschließenden Teil, „Erträumt &#8211; Das verbotene Buch.“ Da es sich dabei um [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Spannender zweiter Teil der Dark-Fantasy-Reihe „Erträumt“:</h3>				</div>
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									<p>Im letzten Beitrag hatte ich die Antagonistin der Buchreiche „Erträumt“ von Jasmin Engel zu Gast. (Wenn du das Interview mit Lucille nachlesen möchtest, findest du es <a href="https://johannabrenne.net/die-antagonistin-hat-das-wort/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>). Heute gibt es wie versprochen eine Rezension zum zweiten und abschließenden Teil, „Erträumt &#8211; Das verbotene Buch.“</p><p>Da es sich dabei um die Fortsetzung von „Erträumt &#8211; Die Nächte des Schicksals“ handelt, solltest du jetzt nur weiterlesen, wenn du Band 1 kennst. Ansonsten könntest du doch auf einige Spoiler treffen. (Eine Rezi zu Band 1 findest du übrigens <strong><a href="https://johannabrenne.net/rezension-ertraeumt-naechte-des-schicksals/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</strong>)</p><p> </p><p><b>Das Genre:</b><b></b></p><p>Wie auch „Die Nächte des Schicksals“ ist „Das verbotene Buch“ ein Dark-Fantasy-Roman mit Elementen von Romantasy. Auch Portal Fantasy kann man als Einfluss nennen, da die Hauptfigur Rain über Portale in ihren „normalen“ Träumen die Zwischenwelten erreichen kann. Magische Elemente kommen im zweiten Band etwas häufiger vor (besondere Fähigkeiten der Figuren, das geheimnisvolle Buch), aber das Magischste ist und bleibt die Tatsache, dass Rain zwischen den Welten hin und her wechseln kann.</p><p> </p><p><b>Die Heldin:</b><b></b></p><p>Die Hauptfigur ist wie im ersten Band die Studentin Rain, aus deren Sicht der größte Teil des Romans erzählt wird. Hin und wieder wechselt die Perspektive aber auch zu Silas, Rains Geliebten in der Zwischenwelt. &#8211; Während Rain am Anfang des ersten Teils noch staunend und relativ unbefangen durch die Zwischenwelten läuft, hat sie im zweiten Teil ein handfestes Ziel: Sie muss Lucille aufhalten. Koste es, was es wolle &#8211; oder? Was passiert, als jemandem den/die Rain liebt, Gefahr droht? Wird sie hart bleiben?</p><p> </p><p><b>Die Handlung:</b><b></b></p><p>„Das verbotene Buch“ schließt relativ nahtlos an das Ende von „Die Nächte des Schicksals“ an. Rain weiß nun, dass Lucille hinter all den bösen Entwicklungen in den Zwischenwelten steckt, und auch, dass sie über Träume zumindest hin und wieder Einfluss auf die Menschen in den diesseitigen Welten ausüben kann. Zudem hat Lucille eine große Anzahl Anhänger um sich versammelt, die vor nichts zurückschrecken. Rain und ihren Freunden bleibt nur eins: Sie müssen das sagenumwobene Buch des Weltenwandels vor Lucille finden, um das Schlimmste zu verhindern.</p><p> </p><p><b>Die Welt:</b><b></b></p><p>Wie auch im ersten Teil findet die Handlung abwechselnd in unserer Welt und der Traumwelt statt, was auch dadurch gezeigt wird, dass die Erzählzeit wechselt: Die Stücke in unserer Welt werden in der Vergangenheitform, die in der Traumwelt in der Gegenwartsform erzählt.</p><p>Die Trennung zwischen unserer Welt und Traumwelt wird dünner, als deutlich wird, dass die Ereignisse der Traumwelt direkte Konsequenzen für die normale Welt haben. So sind auch Rains Rückzugsorte in unserer Welt nicht mehr sicher.</p><p> </p><p><b>Meine Meinung:</b><b></b></p><p>Die Handlung hat mich schnell wieder in ihren Bann gezogen, ich wollte wissen, was sich hinter den Andeutungen des ersten Teils verbirgt. Da Rain immer nur kurze Zeit in der Traumwelt bleiben kann, bis sie aufwacht, enden die Kapitel oft mit einem Cliffhanger, was die Spannung noch erhöht. Das führt dazu, dass man das Buch nur schwer weglegen kann.</p><p> </p><p>Das Ende beantwortet viele Fragen, lässt aber auch Raum für Interpretation. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwann doch noch einen dritten Teil? Zwingend nötig ist es nicht, aber ich fände es schön, irgendwann wieder in die Traumwelten einzutauchen.</p><p> </p><p>Von mir eine klare Leseempfehlung!</p><p> </p><p>Wenn du jetzt neugierig auf „Erträumt &#8211; Das verbotene Buch“ geworden bist, dann findest du es als E-Book oder Taschenbuch im Verlagshop von Realm &amp; Rune, <a href="https://realm-and-rune.de/produkt/ertraeumt-das-verbotene-buch-taschenbuch/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>, aber auch im Buchhandel oder allen gängigen online Plattformen.</p><p> </p><p>Ich lese übrigens gerade einen weiteren zweiten Teil: Ebenfalls die Fortsetzung eines Romans, den ich letztes Jahr vorgestellt habe. Ich verrate jetzt noch nicht, um was es geht, aber auch davon wird es hier eine Rezension geben, versprochen.</p><p>Bis bald</p>								</div>
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		<title>Die Antagonistin hat das Wort</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 08:48:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Interview mit Lucille aus dem Roman „Erträumt &#8211; Das verbotene Buch“ von Jasmin Engel: Heute habe ich etwas ganz Besonderes für dich: Ein Interview mit einer Figur aus dem zweiten Teil der Dilogie „Erträumt“ von Jasmin Engel. Und nicht nur irgendeine Figur, sondern die Gegenspielerin der Hauptfigur Rain. „Die Böse“ also, auch wenn sie [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Ein Interview mit Lucille aus dem Roman „Erträumt - Das verbotene Buch“ von Jasmin Engel:</h3>				</div>
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									<p>Heute habe ich etwas ganz Besonderes für dich: Ein Interview mit einer Figur aus dem zweiten Teil der Dilogie „Erträumt“ von Jasmin Engel. Und nicht nur irgendeine Figur, sondern die Gegenspielerin der Hauptfigur Rain. „Die Böse“ also, auch wenn sie selbst das ganz anders sieht.</p><p> </p><p>Kurz zum Kontext: „Erträumt“ ist ein Dark-Fantasy-Roman in zwei Teilen von Jasmin Engel. Teil 1, „Die Nächte des Schicksal“, sind 2025 erschienen, Teil 2, „Das verbotene Buch“, ist noch ganz frisch, vom Februar 2026. Falls du dich erinnerst: Ich hatte die Autorin letztes Jahr hier für ein Interview zu Gast, danach gab es auch eine Rezension zu Teil 1. (Zum Nachlesen: Das Interview findest du <a href="https://johannabrenne.net/autorinnen-interview-mit-jasmin-engel/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>, die Rezension <a href="https://johannabrenne.net/rezension-ertraeumt-naechte-des-schicksals/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>. Wenn du möchtest, lies gerne dort nach und komm dann zurück für das Interview mit Lucille!</p><p> </p><p>Und noch eine Mini-Warnung: Normalerweise spoilere ich hier auf dem Blog nicht, aber da es sich bei „Das verbotene Buch“ um den zweiten Teil handelt, werden ab jetzt doch einige Dinge aus Teil 1 erwähnt.</p><p> </p><p>Hier ist der Klappentext zu Teil 2:</p><p><i>„Nimm dich in Acht vor deiner Vorstellungskraft – sie kann die Welt retten, aber auch ins Chaos stürzen.</i></p><p><i>Ihre Erzfeindin hat Rain den Krieg erklärt. Auch Silas, Elisha und die beiden Hunde Polly und Bruno leben nun in beständiger Gefahr.</i></p><p><i>Beide Lager befinden sich auf der Jagd nach dem geheimnisvollen Buch des Weltenwechsels. Wenn Rain und ihre Gefährten das Artefakt nicht vor ihren Gegnern finden und zerstören können, droht eine nie dagewesene Katastrophe: Durch ein verbotenes Ritual wird das Diesseits zum Jenseits und umgekehrt. Die Lebenden werden sterben und die Toten wieder leben.</i></p><p><i>Welche Opfer sind Rain und Silas bereit zu bringen, um das Schlimmste zu verhindern?“</i><i></i></p><p> </p><p>Klingt spannend, oder? Dann widmen wir uns jetzt mal besagter „Erzfeindin“ Lucille, die schon ganz ungeduldig von einem Bein aufs andere tritt.</p><p> </p><p><b>Johanna:</b><b></b></p><p>Willkommen Lucille, danke, dass du bereit bist, mir ein paar Fragen zu beantworten.</p><p>Erstmal muss ich gestehen, dass ich etwas verwirrt bin. Du nennst dich Lucille, aber früher war dein Name Maya, oder?</p><p><b>Lucille:</b><b></b></p><p>Hallo … Zunächst mal möchte ich betonen, dass ich wenig Zeit habe. Wir müssen das Buch des Weltenwechsels unbedingt vor den anderen finden! Um auf deine Frage zurückzukommen: Rain hat mich früher Maya genannt. Das zählt also nicht. Lucille ist mein richtiger Name, denn ich mag ihn und habe ihn selbst gewählt.</p><p> </p><p><b>Johanna:</b><b></b></p><p>Wie würdest du dein Wesen beschreiben? Dass du sehr gut aussiehst, weiß jeder, der Band 1 von „Erträumt“ gelesen hat.</p><p><b>Lucille:</b><b></b></p><p>Jeder außer dieser verfluchten Rain, die mir schon mal gesagt hat, ich sehe wie ein Luxus-Flittchen aus. Ihr komischer Wanderprediger hat auch noch dazu genickt. (Lucille schnaubt wütend.) Nach meinem Wesen hast du gefragt? Ich würde mich als genial, großzügig und wagemutig beschreiben.</p><p> </p><p><b>Johanna:</b><b></b></p><p>Rain und du kennt euch schon lange. Wenn ich das richtig verstanden habe, seid ihr sogar Freundinnen gewesen. Aber inzwischen seid ihr Feindinnen?</p><p><b>Lucille:</b><b></b></p><p>Wir waren tatsächlich jahrelang beste Freundinnen, auch wenn ich das heute nicht mehr verstehen kann. Durch ihre ignorante, selbstgefällige Art ist Rain nicht nur daran Schuld, dass unsere Freundschaft in die Brüche ging, sondern auch, dass wir nun Feindinnen sind.</p><p> </p><p><b>Johanna:</b><b></b></p><p>Deine ersten Aufeinandertreffen mit Rain in der Traumwelt war aber nicht unfreundlich. Du hast sie sogar aus einer Falle befreit. Was hat den Ton zwischen euch verändert?</p><p><b>Lucille:</b><b></b></p><p>Wenn ihr oder auch Rain selbst wirklich denkt, ich hätte sie damals aus der Fall befreit, um hilfsbereit zu sein und da wir einst Freundinnen waren, irrt ihr euch gewaltig. Ich wollte sie lediglich über meine wahren Gefühle ihr gegenüber täuschen und sie in falscher Sicherheit wiegen.</p><p> </p><p><b>Johanna:</b><b></b></p><p>Ich habe den Eindruck, ein nicht unwichtiger Faktor eurer Feindschaft ist Silas. Du hast versucht, Rains Freund zu verführen – warum?</p><p><b>Lucille:</b><b></b></p><p>Silas … Na ja, ich kann nicht leugnen, dass ich mich stark von ihm angezogen fühle. Auch wenn es mir so gar nicht gefällt, ist es wahrscheinlich, da er genauso eine Schöpfung von Rain ist wie ich. Vielleicht reizt mich jedoch auch die Unschuld, die er noch an sich hat, so besonders an ihm. Es tut mir fast leid, dass wir ihn opfern werden.</p><p> </p><p><b>Johanna:</b><b></b></p><p>Gibt es denn keine Möglichkeit, dich und Rain wieder zu versöhnen – oder zumindest ein Waffenstillstand? Den alten Zeiten zuliebe?</p><p><b>Lucille:</b><b></b></p><p>Diese alten Zeiten sind längst vorbei. Aber ich glaube, wenn Rain sich einmal aufrichtig bei mir entschuldigen würde dafür, dass sie mich damals im Stich gelassen hat, könnten wir zumindest darüber sprechen. Sie müsste dann allerdings schon akzeptieren, dass ich den Weltenwechsel einleiten werde. Ohne das geht es nicht.</p><p> </p><p><b>Johanna:</b><b></b></p><p>Na dann – ich kann nicht wirklich sagen, dass ich dir viel Erfolg wünsche … Aber ich wünsche dir, euer Konflikt so aufgelöst wird, dass ihr beide damit leben könnt.</p><p><b>Lucille:</b><b></b></p><p>Danke … (Nachdem sie das leise gesagt hat, dreht sie sich sofort um und eilt davon.)</p><p> </p><p>So, das war Lucille. Sie ist schon ziemlich speziell …</p><p>Wenn du jetzt neugierig auf die „Erträumt“-Reihe geworden bist, dann schau gerne bei <a href="https://realm-and-rune.de" target="_blank" rel="noopener"><strong>Realm &amp; Rune</strong></a> vorbei! Die Bücher gibt es im Verlagsshop, aber auch im Buchhandel und online. Die Website der Autorin findest du <a href="https://www.jasmin-engel.de" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.</p><p>In zwei Wochen gibt es hier dann eine Rezension zu „Erträumt &#8211; Das verbotene Buch“!</p><p>Ich sehe dich dann gerne wieder hier!</p><p>Bis bald!</p>								</div>
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		<title>Rezension: Zweipfennigs geisterhafte Detektei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 08:02:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Urban Fantasy trifft Krimi &#8211; gelungene Mischung, die Lust auf mehr macht! Nachdem ich im letzten Beitrag vor zwei Wochen mit dem Autor Felix Bartsch gesprochen habe (wer das Interview verpasst hat, findet es hier), gibt es heute wie versprochen eine Rezension zu seinem Roman-Debüt „Zweipfennigs geisterhafte Detektei“.   Genre und Welt: Der Roman bringt [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Urban Fantasy trifft Krimi - gelungene Mischung, die Lust auf mehr macht!</h3>				</div>
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									<p>Nachdem ich im letzten Beitrag vor zwei Wochen mit dem Autor Felix Bartsch gesprochen habe (wer das Interview verpasst hat, findet es <a href="https://johannabrenne.net/autoren-interview-mit-felix-bartsch/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>), gibt es heute wie versprochen eine Rezension zu seinem Roman-Debüt „Zweipfennigs geisterhafte Detektei“.</p><p> </p><p><b>Genre und Welt:</b><b></b></p><p>Der Roman bringt klassische Krimi (Noir) Vibes in ein humorvolles Urban Fantasy Setting, das noch dazu mitten in Deutschland, nämlich in Koblenz, spielt. Eine sehr gelungene Kombi, finde ich!</p><p>Die Welt, in der sich Rufus Zweipfennig, der Detektiv, bewegt, ist einerseits die normale Welt der Stadt Koblenz und deren umgrenzenden Gemeinden. Wer die Gegend kennt, wird seinen Spaß daran haben, Rufus durch die Straßen und Orte zu folgen. Man merkt deutlich, dass der Autor ebenfalls in der Gegend zu Hause ist.</p><p>Hinter der alltäglichen Fassade der Stadt an Rhein und Mosel verbirgt sich jedoch eine zweite Welt, die der Hexen und Hexer, inklusive möglicher Portale zu Geisterwelten. Dazu kommt noch ein kompletter Beamtenapparat, der Hexenzirkel, der wiederum sehr typisch deutsche Verwaltungsallüren hat, die jeder erkennen wird. Die Hexenwelt versucht, verborgen zu bleiben, was mitunter schwierig ist und besondere Maßnahmen erfordert. (Dazu hier nicht mehr, weil Spoilergefahr.)</p><p> </p><p><b>Die Figuren:</b><b></b></p><p>Wir treffen verschiedene Hexen und Hexer: vom Bürohengst bis zum verschrobenen Mentor, von der klugen Kräuter-Hexe mit Wurzeln im Osten bis zur kühlen Karriere-Hexe mit messerscharfem Verstand. Vor allem aber treffen wir Rufus Zweipfennig, die Hauptfigur. Er ist selbst Hexer, hat sich aber vom Hexenzirkel losgesagt und fristet ein eher ärmliches Dasein in seiner Detektei. Rufus ist Geisterjäger, eine seltene Profession, die aber außerhalb des Hexenzirkels nicht sehr gefragt ist. Außerdem ist er anti-autoritär, neugierig und eher unkonventionell, was seine Methoden angeht &#8211; völlig klar, dass er damit anecken wird. Ach ja, stur ist er auch noch.</p><p> </p><p><b>Der Plot:</b><b></b></p><p>Rufus hält sich mit seiner Detektei nur mühsam über Wasser, kann aber zumindest schalten und walten, ohne sich um die Regeln des Hexenzirkels kümmern zu müssen. Das ändert sich schlagartig, als er endlich wieder einen Auftrag erhält. Der Geist, mit dem er es zu tun bekommt, verhält sich komplett anders, als er nach Lehrbuch und Erfahrung sollte. Rufus will natürlich mehr über den seltsamen Geist herausfinden und steckt bald in einer Menge Schwierigkeiten. Der Hexenzirkel wird nämlich auf ihn aufmerksam, zudem gibt es offenbar Leute, die Rufus’ Nachforschungen unterbinden wollen. Nachdrücklich. &#8211; Und natürlich gibt es mehr als nur einen Geist.</p><p> </p><p><b>Der Humor:</b><b></b></p><p> „Zweipfennigs geisterhafte Detektei“ ist voll von schrägen Sprüchen samt Selbstironie des Helden. Auch Anspielungen an Genre-Klassiker kommen nicht zu kurz. Wobei das ganze nie zu überdreht wirkt, weil sich Spaß und Spannung gut die Waage halten.</p><p> </p><p><b>Fazit:</b></p><p><b></b>Ich mag Rufus! Der Held ist durch und durch sympathisch &#8211; nicht nur, weil er es mit übler Bürokratie zu tun bekommt. Seine Art, mit den Geistern umzugehen, macht ihn liebenswert, auch wenn er beim Umgang mit Menschen manchmal daneben haut. Die Geschichte ist spannend und flott erzählt, die Hinweise schön verstreut. Für alle, die mit Koblenz und Umgebung ein wenig vertraut sind, gibt es als Bonus ein schönes Wiedererkennen.</p><p> </p><p>„Zweipfennigs geisterhafte Detektei“ ist ein unterhaltsamer, spannender Fantasy-Krimi mit einem chaotischen Helden, der einem schnell ans Herz wächst. Ich freu mich schon auf den nächsten Fall!</p><p> </p><p>Bist du jetzt neugierig geworden und möchtest das Buch haben? Dann habe ich <a href="https://realm-and-rune.de/produkt/zweipfennigs-geisterhafte-detektei-taschenbuch/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier den Link zu Verlagsshop</strong></a> für dich! Du bekommst den Roman als eBook oder Taschenbuch aber auch überall, wo du sonst deine Bücher kaufst.</p><p> </p><p>Wie geht es hier auf dem Blog weiter? Im neuen Jahr, soviel kann ich verraten, geht es mit der Kombination Interview-Rezension weiter. Vorher gibt es aber noch einen Jahresrückblick und eine kleine Vorschau auf das, was ich mir für 2026 erhoffe bzw. vornehme.</p><p>Bis bald!</p>								</div>
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		<title>Autoren-Interview mit Felix Bartsch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2025 09:16:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben wieder einen Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der fünften Folge meiner Interview-Reihe habe ich Felix Bartsch zu Gast, einen Autoren-Kollegen bei Realm &#38; Rune. Felix‘ Roman-Debüt „Zweipfennigs geisterhafte Detektei“ erscheint morgen, am 22.11.2025 – wenn das kein Grund zum Feiern ist! Als kleinen Vorgeschmack hat er uns das Cover mitgebracht. Aber dazu [&#8230;]</p>
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									<p style="font-weight: 400;">Wir haben wieder einen Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der fünften Folge meiner Interview-Reihe habe ich Felix Bartsch zu Gast, einen Autoren-Kollegen bei <strong><a href="https://realm-and-rune.de" target="_blank" rel="noopener">Realm &amp; Rune</a></strong>. Felix‘ Roman-Debüt „Zweipfennigs geisterhafte Detektei“ erscheint morgen, am 22.11.2025 – wenn das kein Grund zum Feiern ist! Als kleinen Vorgeschmack hat er uns das Cover mitgebracht. Aber dazu weiter unten.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">Ich habe Felix gefragt, wie er sich beschreiben würde, und prompt hat er mir das geschickt:</p><p style="font-weight: 400;">Felix Bartsch (*1992) isst, schreibt und schläft in Oberfell an der Mosel. Letzteres eher schlecht, aber das soll hier keine Rolle spielen. Angefangen mit Kurzgeschichten in der Schulzeit über ein zehnjähriges Intermezzo auf den Poetry-Slam-Bühnen in ganz Deutschland, hat er es sich nun aus unerfindlichen und vermutlich masochistischen Gründen in den Kopf gesetzt, sich am Buchmarkt als Autor für Urban Fantasy zu etablieren. Ob das funktioniert? Wir werden sehen!</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">Damit ist ja schon einiges klar, oder? – Für weitere Facts und Infos, schau gerne auf seiner Website und seinem Instagram-Account vorbei:</p><p style="font-weight: 400;"><strong><a href="http://www.felixbartsch.com/" target="_blank" rel="noopener">www.felixbartsch.com</a></strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong><a href="http://www.instagram.de/felixtbartsch" target="_blank" rel="noopener">www.instagram.de/felixtbartsch</a></strong></p><p style="font-weight: 400;">Oder natürlich bei seinem Verlag, Realm &amp; Rune:</p><p style="font-weight: 400;"><a href="https://realm-and-rune.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>https://realm-and-rune.de/</strong></a></p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Aber jetzt zum Interview!</h3>				</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Hallo Felix, schön, dass du dir die Zeit nimmst, virtuell auf meinem Blog vorbeizuschauen! Erzähl doch erstmal deine Origin-Story: Wie bist du zum Schreiben gekommen, und kannst du den Moment benennen, seitdem du dich traust, dich selbst als „Autor“ zu bezeichnen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ganz schön viel Druck. Muss ich mir jetzt eine verrückte Bösewichtstory darüber ausdenken, wie ich im Westerwald damals von zehn Wölfen großgezogen wurde? Oder, Plottwist: Wie ich im Westerwald damals zehn Wölfe großgezogen und die Wege des Waldes gelehrt habe?</p><p style="font-weight: 400;">Die Wahrheit ist nämlich viel langweiliger. Ich habe immer irgendwie kreativ geschrieben und im Rahmen eines Schulprojekts im Deutsch-LK ging es dann darum, selbst Kurzgeschichten zu schreiben. Hier hat mein damaliger Lehrer (schöne Grüße an der Stelle!) gemerkt, dass ich doch mehr kann als nur im Unterricht schlafen.</p><p style="font-weight: 400;">Die entstandenen Geschichten habe ich dann an der Schule bei einem Kulturabend vorgelesen und aufgrund der Resonanz bin ich danach beim Poetry Slam in Koblenz damit aufgetreten. Das hat mich gepackt und ich war zehn Jahre lang überall auf Bühnen unterwegs und habe so um die 500 Auftritte gemacht.</p><p style="font-weight: 400;">Nebenbei habe ich zufällig einen ersten Roman, eine satirische Großstadtgeschichte, geschrieben und veröffentlicht. Das ist irgendwie einfach so passiert. Aber darüber habe ich Spaß am Romanschreiben gefunden. Es hat dann noch ein paar Jahre gedauert, um Stil, Genre und so weiter zu festigen. Mit dem aktuellen Buch fühle ich mich auf jeden Fall als Romanautor angekommen.</p><p style="font-weight: 400;"> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Dein Debüt-Roman “Zweipfennigs geisterhafte Detektei“ lässt sich in das Genre „Urban Fantasy“ einordnen – und spielt in Koblenz. Ich denke, es gibt bisher noch keine Fantasy-Romane, die dort spielen, oder? Wie bist du auf die Idee gekommen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Es gibt tatsächlich einige Bücher, die in Koblenz spielen. Sogar eine Katzen-Krimi-Reihe. Aber Fantasy eher weniger, soweit ich das weiß. Bei mir ging es bei der Auswahl des Settings eigentlich um drei Dinge: Ich wollte eine Stadt mit langer Historie. Ich wollte gerne etwas Lokalkolorit reinbringen. Und ich brauchte einen Ort, der in der realen Zeit der Inquisition eine gewisse Rolle gespielt hat. Bei Koblenz und Umgebung hat dann alles gepasst und damit war die Entscheidung gefallen. Irgendwie hat es auch was Schönes, die eigene Region mit einer Menge abgefahrenem Fantasykram zu überschütten.</p><p style="font-weight: 400;"> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Erzählt uns doch noch ein wenig über den Roman und die Hauptfigur: Dem Titel nach zu urteilen geht es um Geister. Ist die Hauptfigur ein Geist oder muss er sich nur mit Geistern herumschlagen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Die Hauptfigur, Rufus Zweipfennig, ist ein sympathisch-grummeliger Hexer, der sich beruflich darauf spezialisiert hat, Geister zu jagen. Er ist aus verschiedenen Gründen eine Art Außenseiter in der Hexenwelt und müht sich damit ab, für gewöhnliche Menschen zu arbeiten. Das klappt eher schlecht, er kommt finanziell kaum über die Runden. Aber als er dann bei einem der seltenen Jobs einen Geist fängt, der sich völlig untypisch verhält, überschlagen sich die Ereignisse. Plötzlich steht der Hexenzirkel bei ihm auf der Matte und er muss gemeinsame Sache in einer Ermittlung machen, die ihm schnell über den Kopf wächst. Und wie ich das so schreibe, fällt mir auf, dass ich eigentlich nur den Klappentext in anderen Worten wiedergebe. 😀</p><p style="font-weight: 400;"> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Klingt doch super! Damit haben wir den Klappentext auch schon mal untergebracht. Apropos Schwierigkeiten: Es wird oft thematisiert, dass es für einen Debüt-Autor sehr schwer ist, einen Verlag zu finden. Wie ist es dir dabei ergangen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Bei „Zweipfennigs geisterhafte Detektei“ war das ein wenig so, als würde ich auf einer einsamen Insel sitzen, umgeben von einem Meer aus giftiger Säure, in dem radioaktive Haie herumspringen, die mir Tipps zu Geldanlagen geben, wenn ich mich ihnen nähere. Und von da aus habe ich dann versucht, Exposés als Flaschenpost zu verschicken, und gehofft, dass irgendwas ankommt.</p><p style="font-weight: 400;">Es gibt also gute Gründe, warum zwischen der Fertigstellung des Romans und der Veröffentlichung mehrere Jahre liegen. Ich habe erst Agenturen angeschrieben, keine Antworten bekommen. Dann habe ich die etablierten Verlage angeschrieben, keine Antworten bekommen. Und dann habe ich mich bei ein paar ausgewählten Kleinverlagen beworben, bei denen ich dachte, dass wir gut zusammenpassen könnten. Und da waren Sonja und Kai von Realm &amp; Rune einfach sehr schnell, die beiden haben innerhalb von einem Monat noch kurz vor Silvester 2024 geantwortet. Das hat mir das Jahresende definitiv versüßt.</p><p style="font-weight: 400;"> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Wie schön! Das mit dem Schweigen der Verlage und Agenturen kenne ich aber auch. – Zurück zu Rufus Zweipfennig: Ich darf verraten, dass es noch weitere Bände mit ihm geben wird. Wie viele sind bis jetzt geplant?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Genug, um mich bis zum Rentenalter zu beschäftigen. Also drei sind insgesamt bereits geschrieben, den dritten habe ich erst vor wenigen Wochen in der ersten Fassung beendet. Ein vierter ist auch bereits angedacht. Wie es dann weitergeht, hängt für mich auch von der Resonanz ab.</p><p style="font-weight: 400;">Klar schreibe ich in erster Linie für mich, weil ich Spaß daran habe und diese Geschichte erzählen will. Aber im Endeffekt kann ich an dem Punkt der Planung relativ frei entscheiden, ob es nachher zehn Bücher werden oder die Reihe mit Teil 4 oder einem möglichen Teil 5 endet. Und das hängt für mich – und sicherlich auch den Verlag – am Ende davon ab, wie die Geschichte ankommt.</p><p style="font-weight: 400;">Erstmal möchte ich mich im neuen Jahr aber mal einem ganz neuen Projekt widmen. Einfach mal den Kopf durchpusten und was anderes tun, bevor ich mich wieder Rufus Zweipfennig widme. Die Idee dafür entsteht gerade nebenbei.</p><p style="font-weight: 400;"> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Da bin ich schon gespannt! Ich hoffe, zu gegebener Zeit erfahren wir mehr über das Geheimprojekt.</p><p style="font-weight: 400;">Das Cover ist aber nicht mehr geheim, und ich freue mich, es hier zeigen zu kennen, es ist nämlich wunderschön!</p>								</div>
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									<p style="font-weight: 400;">Erzähl mal: Wie ist der Prozess der Cover-Erstellung bei dir abgelaufen? Hattest du eigene Vorstellungen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich bin da sehr pragmatisch. Das Cover ist für mich ein Kommunikationsmittel und es soll klare Signale senden. In dem Fall war es wichtig, dass die drei Hauptbestandteile des Buchs – Fantasy, Humor, Mystery – rüberkommen und es sich zwischen entsprechende Titel nahtlos einfügt. Wer Ben Aaronovitch, Benedict Jacka, Kevin Hearne, Roye Buckingham, C. K McDonnell &amp; Co. liest, sollte mein Buchcover sehen und sofort verstehen, dass das Buch in die eigenen Lesepräferenzen reinpasst.</p><p style="font-weight: 400;">Was das angeht, kommt mir, glaube ich, zugute, dass ich im Marketing arbeite. Mit Stella (<strong><a href="https://nightskygraphicsbookdesign.myportfolio.com" target="_blank" rel="noopener">nightskygraphics</a></strong>) hat es dann super gepasst. Sie hatte schon vorher ein paar Cover für Realm &amp; Rune gemacht und mir hat ihre Arbeit und auch die Art, wie sie sich online präsentiert, einfach gut gefallen.</p><p style="font-weight: 400;">Das Briefing war dann echt simpel, weil wir eine ähnliche Denkweise haben und die Idee dann schnell stand. Ich habe eigentlich nur noch ein paar buchspezifische Elemente geliefert und nach ein paar kurzen Absprachen von Zwischenständen war das Cover schon fertig.</p><p style="font-weight: 400;">Also: Wer eine gute Coverdesignerin sucht: Stella anschreiben. Du wirst auf jeden Fall zufrieden sein!</p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du viele begeisterte Leser findest (Ich schätze, mit dem Wortspiel musst du dich überall herumschlagen.) Apropos: Hast du noch einen Lesetipp für uns? Ein Buch, das dir besonders gut gefallen hat?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich glaube, das Wortspiel habe ich selbst bei Instagram auch schon überstrapaziert. Aber da liest ja zum Glück niemand die Texte … Mein Lesetipp ist auf jeden Fall derzeit alles von C. K. McDonnell. Er ist alles, was ich gerne wäre, nämlich schön bärtig.</p><p style="font-weight: 400;">Insbesondere empfehle ich da die Stranger-Times-Reihe. Unglaublich liebenswert-verschrobene Charaktere, super Dialoge, spannende Story. Am Ende auch viel Herz und eine gewisse Tiefe. Mehr erwarte ich persönlich von einem Buch nicht. Für mich ein echtes Highlight.</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Vielen Dank, Felix! Schön, dass du hier warst!</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Sehr gerne, danke für die Einladung.</p><p style="font-weight: 400;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p><p style="font-weight: 400;">Falls du jetzt neugierig geworden bist: “Zweipfennigs geisterhafte Detektei” kannst du jetzt schon direkt beim Verlag bestellen, <strong><a href="https://realm-and-rune.de/produkt/zweipfennigs-geisterhafte-detektei-taschenbuch/" target="_blank" rel="noopener">hier!</a></strong> Oder ab morgen überall sonst, wo du dir deine Bücher holst.</p><p style="font-weight: 400;">Im nächsten Blog-Post (in zwei Wochen) gibt es dann eine Rezension von mir zu “Zweipfennigs geisterhafte Detektei”, wie immer spoilerfrei, versprochen!</p><p style="font-weight: 400;">Bis bald!</p>								</div>
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		<p>The post <a href="https://johannabrenne.net/autoren-interview-mit-felix-bartsch/">Autoren-Interview mit Felix Bartsch</a> appeared first on <a href="https://johannabrenne.net">Johanna Brenne</a>.</p>
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		<title>Rezension &#8222;Der Jarlesplitter&#8220;</title>
		<link>https://johannabrenne.net/rezension-der-jarlesplitter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2025 14:03:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Lese-Eindrücke zum Urban-Fantasy-Roman von David Kramm: Wie inzwischen schon fast Tradition, folgt auf das Autoren-Interview mit David Kramm (hier nachlesen) heute eine Rezension seines Romans.   Genre und Welt: „Der Jarlesplitter“ ist ein Urban-Fantasy-Roman mit klassischen Abenteuer-Vibes. Die Helden gehen auf eine magische Forschungs-Reise und erleben fantastische Abenteuer. Das ganze spielt zunächst in unserer [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Meine Lese-Eindrücke zum Urban-Fantasy-Roman von David Kramm:</h3>				</div>
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									<p>Wie inzwischen schon fast Tradition, folgt auf das Autoren-Interview mit David Kramm <a href="https://johannabrenne.net/autor-interview-mit-david-kramm/" target="_blank" rel="noopener">(hier nachlesen)</a> heute eine Rezension seines Romans.</p><p> </p><p><strong>Genre und Welt:</strong></p><p>„Der Jarlesplitter“ ist ein Urban-Fantasy-Roman mit klassischen Abenteuer-Vibes. Die Helden gehen auf eine magische Forschungs-Reise und erleben fantastische Abenteuer.</p><p>Das ganze spielt zunächst in unserer normalen Welt &#8211; genauer gesagt, in Köln &#8211; in der die magischen Elemente nur stellenweise präsent sind. Die „normalen“ Menschen wissen nämlich nichts von der Anwesenheit der Magier in ihrer Mitte. Nicht, dass diese sich verstecken würden, aber sie zaubern lieber außer Sichtweite. Das Zaubern geschieht übrigens mittels Fingerzeichen &#8211; man kann sich das ein bisschen wie ein erweitertes Buchstabieralphabet vorstellen. Zauberstäbe brauchen die Magier eigentlich nicht, manche benutzen aber trotzdem gerne welche.</p><p>Sobald die Forschungsreise beginnt &#8211; auf einem wunderbaren Segelschiff! &#8211; wird die Magie präsenter. Dann ist wirklich nicht mehr zu übersehen, dass man sich in einem Fantasy-Roman befindet. Wohin die Reise geht? Das kann ich hier nicht verraten &#8211; schließlich habe ich eine spoilerfreie Rezension versprochen!</p>								</div>
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									<p><strong>Die Figuren:</strong></p><p>Im „Jarlesplitter“ tummeln sich viele schräge Figuren. Die meisten davon sind magiebegabt. Die Hauptfigur, Montreal Schuster (genannt Monty), ist ein zaubernder Schreiner. Klingt witzig? Ist es auch! Monty entspricht so gar nicht dem Klischee eines Zauberers: Er ist ruhig, bodenständig, isst sehr gerne und leidet an einem mittelschweren Minderwertigkeitskomplex, vielleicht auch, weil er in seiner Familie der einzige Zauberer ist &#8211; und es geheim hält. Sein Status innerhalb seiner Familie ist nicht sehr hoch. Wenn die wüssten! Montys ruhiges Leben gerät gehörig aus dem Takt, als er ausgewählt wird, Mitglied einer Forschungsreise zu werden. Die anderen Zauberer versunsichern ihn zunächst sehr, aber bald verwandelt sich die kleine Truppe in eine Art Familie.</p><p> </p><p><strong>Der Plot:</strong></p><p>Wie bereits erwähnt geht Monty auf Forschungsreise. Ich kann nur soviel verraten: Er und seine Magier-Kollegen haben den Auftrag, ein altes Geheimnis zu lüften. Aus rein wissenschaftlichem Grund, natürlich. Oder steckt da doch noch mehr dahinter?</p><p><strong>Der Humor:</strong></p><p>„Der Jarlesplitter“ ist witzig! Wer das eine oder andere klassische Fantasy-Werk gelesen hat, wird seine Freude an den Anspielungen haben, die der Autor einstreut. Aber auch sonst passieren eine Menge schräge Dinge &#8211; nicht völlig unschuldig daran ist Hugo, der … aber nein, das verrate ich jetzt nicht.</p><p> </p><p><strong>Fazit:</strong></p><p>Ich hatte sehr viel Spaß an dem Buch! Die Geschichte beginnt ruhig, der Autor nimmt sich Zeit für sein Setting und seine Hauptfigur. Je weiter die Forschungsreise fortschreitet, desto mehr Fahrtwind kommt auf (ok, ich konnte der Metapher nicht widerstehen!), der Show-Down am Ende ist actionhaltig und schnell.</p><p>Ich mag eigentlich alle Figuren in der Geschichte (abgesehen vielleicht vom Antagonisten, diesem Fiesling), aber Monty ist mir besonders ans Herz gewachsen.</p><p>Schade ist, dass das Buch &#8211; viel zu schnell &#8211; zu Ende ist … Aber: Es wird noch weitere Teile geben! Deshalb freue ich mich jetzt schon mal auf Teil 2!</p><p> </p><p>Na, neugierig geworden? Gut so! „Der Jarlesplitter“ ist überall erhältlich, wo es Bücher gibt, und natürlich auch direkt im Verlagsshop, <a href="https://realm-and-rune.de/produkt/der-jarlesplitter-taschenbuch/" target="_blank" rel="noopener">hier.</a></p><p>Was dieses Blog angeht: in zwei Wochen gibt es wieder einen „normalen“ Beitrag, aber ich überlege schon, wen ich mir für das nächste Interview einladen soll.</p><p>Bis bald!</p>								</div>
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		<title>Autoreninterview mit David Kramm</title>
		<link>https://johannabrenne.net/autor-interview-mit-david-kramm/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2025 07:57:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der dritten Folge meiner Interview-Reihe habe ich David Kramm zu Gast, einen weiterer „Fund“ über Instagram bzw. über unseren gemeinsamen Verlag Realm &#38; Rune. Er hat uns seinen Debüt-Roman „Der Jarlesplitter“ mitgebracht.   Ich fange wieder mit ein paar Fakten an: David ist 36 Jahre und [&#8230;]</p>
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									<div><p class="Text"><span lang="DE">Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der dritten Folge meiner Interview-Reihe habe ich David Kramm zu Gast, einen weiterer „Fund“ über Instagram bzw. über unseren gemeinsamen Verlag <a href="https://realm-and-rune.de" target="_blank" rel="noopener">Realm &amp; Rune</a>. Er hat uns seinen Debüt-Roman „Der Jarlesplitter“ mitgebracht.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Ich fange wieder mit ein paar Fakten an: </span><span lang="DE">David ist 36 Jahre und lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in Wülfrath. Ihr findet ihn auf Instagram unter </span><span lang="DE"><a href="https://www.instagram.com/d.kramm.schreibt/" target="_blank" rel="noopener">d.kramm.schreibt</a></span><span lang="DE">. Schau gerne vorbei, du findest dort nicht nur viele Infos, sondern auch coole Charakterillustration, die er selbst angefertigt hat.</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE"> </span></b></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Hallo David, schön, dass du dir die Zeit nimmst, virtuell auf meinem Blog vorbeizuschauen! Meine erste Frage ist nach deinem Ursprung: Wie bist du zum Schreiben gekommen, und kannst du den Moment benennen, seitdem du dich traust, dich selbst als „Autor“ zu bezeichnen?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Danke für die virtuelle Einladung! Für meine Antwort muss ich klar zwischen Schreiben und Geschichten</span><span lang="DE">-E</span><span lang="DE">rzählen unterscheiden. Ich entwickle Geschichten schon sehr lange, habe quasi immer schon gezeichnet und auf diese Weise dutzende Charaktere, magische Wesen und Szenen versucht zum Leben zu erwecken. Mit dem Romanschreiben habe ich tatsächlich erst 2021 und aus einer Laune heraus angefangen. Das war eine Herausforderung an mich selbst: Ich wollte wissen, ob ich kreativ, sprachlich fähig und vor allem diszipliniert genug bin, um einen Roman anzufangen und auch abzuschließen. Und nach den ersten geschriebenen Seiten wurde klar, dass ich das weitermachen wollte. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Als Autor bezeichne ich mich, seit mein erster Roman tatsächlich erschienen ist. So weit, dass ich beim Kennenlernen von neuen Leuten zuerst Autor vor meinem Hauptberuf erwähne, ist es aber noch nicht. </span></p></div>								</div>
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									<div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Du hast letztes Jahr deinen ersten Roman veröffentlicht: „Der Jarlesplitter“. Magst du ein wenig zum Genre des Romans erzählen?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Der Jarlesplitter ist in erster Linie ein Urban-Fantasy-Roman: Das zeitliche und räumliche Setting ist unsere Welt, das Köln der Gegenwart, um spezifisch zu sein, in dem sich jedoch magisch begabte Personen unter die ganzen „Normalos“ mischen. Dieses Genre macht mir große Freude, weil der Bezug zum Alltagserleben der Leser so präsent und das Potential für fantasievolle Brüche maximal ist. Ich kann in Sachen Humor aus dem Vollen schöpfen, weil die Charaktere in einer bekannten Welt sozialisiert wurden, sich aber ständig mit abseitigen Situationen und Begegnungen konfrontiert sehen. Das gleiche gilt natürlich auch für alle möglichen Geheimnisse, die meine Welt kennzeichnen. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Ich bezeichne den Jarlesplitter aber nicht ausschließlich als Urban-Fantasy-Geschichte, sondern gleichzeitig als klassischen Abenteuerroman. Mein Protagonist Monty Schuster und seine Mitmagierinnen und Mitmagier gehen auf magische Forschungsreisen, die sie an die unterschiedlichsten Orte führen, vorausgesetzt, man kann dort mit einem Schiff anlegen. Diese Settings dürfen dann auch gern weniger urban sein und vor Magie überquellen. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Achja, zu guter Letzt ist Der Jarlesplitter auch eine waschechte Komödie, mit vielen humorvollen Dialogen und schwarzem Humor.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Wie ist die Idee zum „Jarlesplitter“ entstanden? Hast du bewusst ein deutsches Setting gewählt?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Ja, auf jeden Fall. Ich wollte meine Charaktere durch Welten bewegen, die ich selbst gut kenne, um ihnen dann im nächsten Moment etwas vollkommen anderes vorzusetzen. Daher kommt auch Köln als erster Schauplatz &#8211; ich habe selbst knapp zehn Jahre lang sehr gern dort gelebt. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Komischerweise war die erste Sache, die feststand, der Name des Protagonisten: Monty (eigentlich Montreal) Schuster. Keine Ahnung, wo der Name herkam, aber er gefällt mir nach wie vor ausgesprochen gut. Kurz darauf entstand in meinem Kopf die Frage, die den äußersten Rahmen zu Montys Welt bildet, und auch im Klappentext des Romans zu finden ist: Woher bekommen Zauberer eigentlich ihre magischen Utensilien? Ich bin leicht zu begeistern mit der Fragestellung, welchen Berufen magiebegabte Leute nachgehen, wenn sie nicht etwa Zauberschüler oder hauptberufliche Helden und Abenteurer sind. So kam Monty zu seiner Profession als Schreiner. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Dass es dann zu umfangreichen Schiffsreisen, bunt zusammengewürfelten Crews aus Magiern verschiedener Expertisen, mysteriösen Orten und wilden magischen Wesen kam, ist wohl meinem Drang nach actionreichen Abenteuergeschichten geschuldet: Abenteuer erlebt man halt nicht in der Werkstatt und Monty schonmal gar nicht.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Die Magie in deinem Roman basiert auf Fingerzeichen. Das ist so eine coole Idee! Wie ein Buchstabieralphabet. Wie bist du darauf gekommen?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Mein Magiesystem brauchte ein paar zentrale Eigenschaften, damit ich es in meinen Geschichten verwenden konnte: Es musste zum einen graduell erlernbar sein. Jeder Magier kann normalerweise jede Formel einsetzen, wenn er sie denn gelernt hat. Das System sollte außerdem visuell sein, also für jeden Eingeweihten klar als Zauberei erkennbar. Im Schreiben habe ich gemerkt, dass dies der Action ein wenig im Weg sein kann, weshalb ich das Zaubern ohne Fingerzeichen zu einer ebenfalls erlernbaren Übung für Fortgeschrittene gemacht habe. So merkt der Leser gleich, auf welche Formeln sich meine Figuren spezialisiert haben. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">In Teilen habe ich dieses System übrigens von Naruto übernommen, einem Manga, den ich mit viel Freude gelesen habe. Da gibt es für bestimmte Ninja-Künste ebenfalls Fingerzeichen.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Kannst du uns etwas über die Entstehungsgeschichte des Romans erzählen? Wann hast du damit begonnen, und wie hast du einen Verlag gefunden?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Angefangen habe ich im Frühjahr 2021, was, wie ich gerade schockiert feststelle, bereits vier Jahre her ist! Da ich neben meinem Job und dem Familienleben jeweils nicht viel Zeit ins Schreiben investieren konnte, hat allein das erste Manuskript knapp zwei Jahre gedauert. Dafür habe ich in der Zeit jede freie Minute in das Schnitzen und Verfeinern von Ideen gesteckt. Danach habe ich Freunde und Familie als Testleser eingespannt, um rauszufinden, was ich da eigentlich konkret geschrieben habe: Ist Der Jarlesplitter ein echter Roman oder eine Fingerübung zum kreativen Ausgleich? Später habe ich begonnen, mich mit dem Manuskript bei Verlagen zu bewerben. Auf Instagram bin ich dann auf Realm &amp; Rune gestoßen, habe die Chance erhalten, Montys Geschichte zu erzählen und bin bis heute stolz und glücklich, zur wundervollen Runenfamilie zu gehören.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Schauen wir uns das Cover an, das meiner Meinung nach sehr gelungen ist. Da sieht man prominent ein Segelschiff – ein großer Teil des Romans spielt auch an Bord. Hast du selbst Segel-Erfahrung?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Nein, in keinster Weise. Ich bin nicht mal besonders seefest! Allerdings fasziniert mich die Abenteuerromantik, die ich mit einer Seereise verbinde und ich kann mir gut die Gefahren und Highlights einer solchen Reise ausmalen. Außerdem bin ich, seit damals Wickie übers TV-Meer gefahren ist, ein großer Fan von Wikingern und Piratencrews. Mein großes Vorbild in dieser Hinsicht ist seit knapp 20 Jahren das Piratenepos One Piece, das die Faszination immer neuer Inseln und Umgebungen perfektioniert hat. So reicht eine direkte Seelinie von Wickie, über Monkey D. Ruffy bis zu Montreal Schuster. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">In deinem Buch kommt auch der Humor nicht zu kurz. Diese ganzen Anspielungen … sind die einfach nebenbei eingeflossen, oder hast du sie bewusst eingebaut? Ich nehme an, sie basieren auf deinen eigenen Lieblingsbüchern?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Die kamen ganz von allein, weil so auch mein genereller Humor funktioniert. Ich finde den Gedanken großartig, dass man sich als Magier in meiner Romanwelt dauernd mit irgendwelchen Filmen, Serien oder anderen popkulturellen Auslegungen der Zauberei konfrontiert sieht. Und wenn wir „Normalos“ Gandalf gern zitieren, warum sollte es echten Magiern denn anders gehen? Den nicht-menschlichen Figuren in meiner Welt, Vampiren, Meermenschen und Co., wird es da nicht groß anders ergehen. Stell dir nur vor, welche Verwüstungen allein die Twilight-Saga angerichtet haben muss…</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Mal abgesehen von den popkulturellen Anspielungen &#8211; auch so möchte ich, dass meine Leser Freude an den schnippischen Dialogen und dem verbreiteten Zynismus meiner Welt haben. Dann könnten wir auch im echten Leben zusammen lachen.</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE"> </span></b></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE"> </span></b></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Wenn wir schon bei Lieblingsbüchern sind: hast du noch einen oder zwei Lesetipps für uns?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Im Kleinen: Quasi alle Romane von Christopher Moore. Tolle, kleine Urban-Fantasy-Welten, urkomische Figuren und Dialoge, bissi Sex (heute sagt man Spice, oder?) und so vergleichsweise unbekannt, dass uns nicht demnächst ne Amazon-Prime-Serie dazu ins Haus steht.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Im Großen: One Piece. Wer sich die Zeit nimmt, das seit fast 30 Jahren laufende Mammutwerk von Beginn an zu lesen (nicht zu schauen, wichtig!), wird mit einem der erfüllendsten Fantasy-Erlebnisse belohnt, die es zu erleben gibt. Absurde Action, unbarmherziger Humor, hunderte große und kleine Dramen und nicht zuletzt das wohl am besten gehütete Geheimnis der Fantasy-Literatur. Der Hype ist begründet. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Vielen Dank, David! Schön, dass du hier warst!</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Danke, dass ich dabei sein durfte.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Falls du jetzt neugierig geworden bist: David Kramms Roman, “Der Jarlesplitter” gibt es überall, wo du auch sonst deine Bücher kaufst (in Buchläden oder online), oder direkt im Online-Shop des Verlags, </span><span lang="DE"><a href="https://realm-and-rune.de/produkt/der-jarlesplitter-taschenbuch/" target="_blank" rel="noopener">hie</a>r</span><span lang="DE">.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Im nächsten Blog-Post (in zwei Wochen) gibt es dann noch eine Rezension zum Buch (wie immer spoilerfrei, versprochen!)</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Bis bald!</span></p></div>								</div>
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		<title>Phantastische Lieblingsbücher Teil 2: Fantasy</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2025 08:14:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Fantasy-Romane kann ich besonders empfehlen? Vor zwei Wochen habe ich dir eine Liste von Science-Fiction-Romanen und Dystopien vorgestellt, die mich beim Lesen besonders beeindruckt haben. Heute ist die andere große Strömung der Phantastik dran: Fantasy. Es gibt so viele tolle Fantasy-Bücher! Aber ich will jetzt keine endlose Liste generieren. Hier also meine Lieblinge, oder [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Welche Fantasy-Romane kann ich besonders empfehlen?</h3>				</div>
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									<p>Vor zwei Wochen habe ich dir eine Liste von Science-Fiction-Romanen und Dystopien vorgestellt, die mich beim Lesen besonders beeindruckt haben. Heute ist die andere große Strömung der Phantastik dran: Fantasy.</p><p>Es gibt so viele tolle Fantasy-Bücher! Aber ich will jetzt keine endlose Liste generieren. Hier also meine Lieblinge, oder ein Teil von ihnen …</p><p>(Auch diesmal stelle ich die englischen Original-Titel vor. Es gibt natürlich Übersetzungen, aber da ich alle diese Bücher auf Englisch gelesen habe, möchte ich keine Garantie für die Lesbarkeit im Deutschen übernehmen. Meistens kann man davon ausgehen, dass Übersetzungen bekannter Autoren eine ordentliche Qualität haben. Aber es geht doch nichts über das Original.)</p><p>Von <strong><span style="text-decoration: underline;">Terry Pratchett</span>:</strong></p><p>Eigentlich alles. Wirklich. Ich liebe seine Bücher, seinen Stil, seinen Humor …  Aber wenn ich aus dem Kosmos seiner Discworld-Romane zwei Reihen herauspicken soll, dann sind es folgende:</p><p>Erstens die Romane rund um die <strong>Stadtwache von Ankh-Morpork</strong>:</p><ul><li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Guards!_Guards!" target="_blank" rel="noopener"><i>Guards! Guards!</i></a> (1989);</li><li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Men_at_Arms" target="_blank" rel="noopener"><i>Men at Arms</i></a> (1993);</li><li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Feet_of_Clay_(novel)" target="_blank" rel="noopener"><i>Feet of Clay</i></a> (1996);</li><li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Jingo_(novel)" target="_blank" rel="noopener"><i>Jingo</i></a> (1997);</li><li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/The_Fifth_Elephant" target="_blank" rel="noopener"><i>The Fifth Elephant</i></a> (1999);</li><li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Night_Watch_(Discworld)" target="_blank" rel="noopener"><i>Night Watch</i></a> (2002);</li><li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Thud!" target="_blank" rel="noopener"><i>Thud!</i></a> (2005);</li><li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Snuff_(Pratchett_novel)" target="_blank" rel="noopener"><i>Snuff</i></a> (2011)</li></ul><p>Die Stadtwache ist ein bunt zusammengewürfelter Haufen rund um Captain (später Commander) Samuel Vimes. Hier findet sich im Laufe der Reihe alles ein: Menschen, Zwerge, Trolle, Vampire, Werwölfe, Golems … Die Geschichten sind auf ersten Blick einfach nur amüsant, spannend und schräg, haben aber auf zweiten Blick eine Tiefe, die einen mitunter schlucken lässt. Man kichert sich durch einen Dialog, bis einem beim letzten Satz das Lachen vergeht. Harmlose Komik trifft auf bitterböse Satire. Und ja, das Ergebnis ist wunderbar.</p><p>Die zweite Buchreihe ist mir sogar noch mehr ans Herz gewachsen: Hier geht es um die <strong>Junghexe Tiffany Aching</strong>, die in einer Gegend aufwächst, in der es eigentlich keine Hexen gibt. Sie ist aber trotzdem eine, und eine verflixt gute noch dazu, wie sich herausstellt. Tiffany entwickelt sich über fünf Romane von einem jungen Mädchen zu einer selbstbewussten jungen Frau, die sich allem entgegenstellt, das ihre Heimat oder ihre Lieben bedroht. Auch hier treffen Witz und Gesellschaftskritik aufeinander, wenn auch inhaltlich etwas sanfter, da die Reihe ursprünglich als Jugendbuchreihe konzipiert war.</p><ul><li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/The_Wee_Free_Men" target="_blank" rel="noopener"><i>The Wee Free Men</i></a> – 2003</li><li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/A_Hat_Full_of_Sky" target="_blank" rel="noopener"><i>A Hat Full of Sky</i></a> – 2004</li><li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Wintersmith" target="_blank" rel="noopener"><i>Wintersmith</i></a> – 2006</li><li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/I_Shall_Wear_Midnight" target="_blank" rel="noopener"><i>I Shall Wear Midnight</i></a> – 2010</li><li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/The_Shepherd%27s_Crown" target="_blank" rel="noopener"><i>The Shepherd&#8217;s Crown</i></a> – 2015</li></ul><p>Von <span style="text-decoration: underline;"><strong>Neil Gaiman</strong></span>:</p><p><strong>Stardust:</strong> Ein märchenhafter Roman über das Finden der wahren Liebe. Aber Vorsicht: Wo Neil Gaiman draufsteht, ist nichts Harmloses drin. Diese Märchenwelt ist ganz schön hart. Aber lesenswert.</p><p><strong>Neverwhere:</strong> Der Roman spielt zum größten Teil in einer Schattenversion von London, tief unter der Stadt. Ein junger Geschäftsmann verstrickt sich in dieser alternativen Welt, als er einem Mädchen hilft, das scheinbar auf dem Nichts auftaucht. Ein wildes Abenteuer beginnt, in einer Welt voller Fallen, Auftragsmörder und Türen, die nicht dorthin hinführen, wo man denkt. Spannend!</p><p>Von <span style="text-decoration: underline;"><strong>Jasper Fforde</strong></span> (ja, schon wieder!):</p><p>Eine sehr schön schräge Reihe, ebenfalls als YA konzipiert, dreht sich um die Waise <strong>Jennifer Strange</strong>, die am Anfang des ersten Bandes in einer Agentur für Magie arbeitet. Sie selbst kann nicht zaubern, hat aber alle Hände voll damit, die für die Agentur arbeitenden Zauberer zu organisieren. Denn die Magie im Land schwindet, gute Zauberer sind selten und ausgesprochen exzentrisch. Zu allem Überfluss wird Jennifer in die Rolle des Lehrlings eines Drachentöters gedrängt &#8211; und muss sich nach dessen Tod mit einem echten Drachen herumschlagen. &#8211; Natürlich ist dabei wieder gar nichts so, wie es scheint. Und das ist nur der Anfang.</p><ul><li><i>The Last Dragonslayer</i> (2010)</li><li><i>The Song of the Quarkbeast</i> (2011)</li><li><i>The Eye of Zoltar</i> (2014)</li><li><i>The Great Troll War </i>(2021)</li></ul><p>Zum Abschluss meiner Liste wieder ein Einzelband:</p><p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Alix E. Harrow:</strong></span></p><p><strong>The Ten Thousand Doors of January</strong></p><p>Das Buch spielt in unserer Welt zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA. January, ein junges Mädchen, wächst bei ihrem Vormund auf, während ihr Vater durch die Welt reist. Doch von einer Reise kommt er nicht zurück. Tot, lautet die offizielle Version. Doch mit Hilfe eines geheimnisvollen Buches und ihrer Fähigkeit, Türen zu anderen Welten zu öffnen, findet sie heraus, was wirklich vor sich geht, und welche Rolle ihr Vormund dabei spielt. &#8211; Spannende und berührende Geschichte über ein junges Mädchen, das aus dem goldenen Käfig ausbricht und sich gegen die Welt behauptet.</p><p>Das war meine Fantasy-Liste. Für’s erste. Vielleicht gibt es irgendwann nochmal eine nächste Runde phantastischer Lieblingsbücher. Die Welt ist schließlich voll von wunderbaren Romanen!</p><p>Hast du vielleicht auch einen Buchtipp für mich? Aus Fantasy oder auch aus Science Fiction? Ich lese deine Vorschläge gerne in den Kommentaren!</p><p>Bis bald!</p>								</div>
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		<title>Rezension: Erträumt &#8211; Die Nächte des Schicksals</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 07:47:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie hat mir das neue Buch von Jasmin Engel gefallen? „Erträumt &#8211; Die Nächte des Schicksals“ (Realm &#38; Rune 2025) ist der zweite Roman von Jasmin Engel, den ich lese. Der erste, „Secrets of Time &#8211; Das Schicksal der Halbgöttin“ (für Infos, besuche die Autorinnen-Website: hier) ist ein Mix aus historischem Roman und Science Fiction [&#8230;]</p>
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									<p>„Erträumt &#8211; Die Nächte des Schicksals“ (<a href="https://realm-and-rune.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Realm &amp; Rune 2025</a>) ist der zweite Roman von Jasmin Engel, den ich lese. Der erste, „Secrets of Time &#8211; Das Schicksal der Halbgöttin“ (für Infos, besuche die Autorinnen-Website: <a href="https://www.jasmin-engel.de" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>) ist ein Mix aus historischem Roman und Science Fiction und hat mir gut gefallen. Umso neugieriger war ich auf Jasmins neuestes Buch.</p><p> </p><p><b>Zum Genre:</b> „Erträumt“ kann man in Dark Fantasy mit Romantasy-Anteilen einordnen. Es ist der erste Band einer Dilogie, deshalb mir von Anfang an klar, dass die endgültige Auflösung erst in Band 2 kommen wird.</p><p>Der Roman spielt abwechselnd in unserer Welt (ohne Magie) und in sogenannten „Zwischenwelten“, die über Portale in Träumen erreicht werden können. Magie ist in den Zwischenwelten &#8211; zumindest im ersten Teil der Dilogie &#8211; nicht dominant, allerdings kann die Heldin Rain manchmal Objekte mit ihrem Willen erschaffen. Ein geheimnisvoller Wanderprediger hat magische Fähigkeiten, und Rains Hund Polly kann in der Traumwelt sprechen. (Leider nur dort, sehr zum Leidwesen von Rain, die sich gerne öfter mit ihr unterhalten würde.) Das Magischste sind natürlich die Reisen in die Welt selbst, die Rain im Laufe des Romans immer besser steuern kann. So gelingt es ihr nach einiger Zeit, bewusst bestimmte Orte zu erreichen.</p><p> </p><p><b>Die Heldin:</b> In unserer Welt ist Rain eine scheinbar normale junge Frau, die studiert und nebenher in einem Café jobbt. Sie lebt mit ihrer Mutter, deren Freund und der Hundedame Polly in Deutschland. Im Traum jedoch vermag Rain in fremde Welten zu reisen. Dort trifft sie auf einen Mann, Silas, der behauptet, von ihr erschaffen worden zu sein. Rain fühlt sich stark zu Silas hingezogen, gleichzeitig muss sie sich aber auch mit seltsamen Vorgängen in der Traumwelt auseinandersetzen, die langsam immer bedrohlicher werden.</p><p>Rain ist im Grunde introvertiert und eher vorsichtig, wird aber in der Traumwelt immer aktiver und mutiger, um Silas und sich selbst zu schützen. Langsam begreift sie, dass die Traumwelt selbst in Gefahr ist &#8211; und vielleicht auch ihre eigene normale Welt.</p><p> </p><p><b>Die Handlung:</b> Durch ihre Traumreisen gerät Rain zwischen die Fronten eines geheimnisvollen Konflikts in der Traumwelt. Zusammen mit Silas, ihrer Hündin Polly und anderen Verbündeten muss sie versuchen, eine schreckliche Veränderung aufzuhalten. &#8211; <span style="font-size: 16px;">Ich möchte hier jetzt nicht weiter ins Detail der Handlung gehen, um nicht zu viel zu verraten.</span></p><p> </p><p><b>Die Welt:</b> Die Autorin zeichnet unsere Welt bekannt und vertraut &#8211; vom hippen Café bis zum Stau am Samstagnachmittag, von der Patchworkfamilie (Mutter, deren Freund, Stiefschwester) bis zu Studentenbekanntschaften und Date-Versuchen. Die Traumwelten &#8211; es gibt drei verschiedene &#8211; sind unserer Welt ähnlich, jedoch verfremdet. Die Autorin fängt die eigenartige Traumstimmung, die man vielleicht aus eigenen (normalen) Träumen kennt, sehr schön ein,  Die Landschaft scheint bekannt, aber es fehlt zum Bespiel das Wasser im Fluss. Die Leute, die herumwandern, nehmen kaum Kontakt auf und sind generell eher spärlich vertreten. Gebäude erscheinen zeitlos, manche Türen öffnen sich leicht, manche bleiben verschlossen. Über allem hängt ein Schleier der Andersartigkeit.</p><p> </p><p><b>Meine Meinung:</b> „Erträumt“ macht seinem Namen alle Ehre. Die Geschichte beginnt &#8211; nach einem spannungsgeladenen Prolog &#8211; langsam und nimmt dann immer mehr Fahrt auf. Die Spannung entsteht weniger aus actionreichen Szenen als aus immer lauter werdenden Fragen. Als Leserin wollte ich unbedingt das Dickicht aus Andeutungen und Hinweisen durchdringen und konnte dadurch das Buch gar nicht mehr weglegen. Immer ein gutes Zeichen! Das Ende von Band 1 gibt einige Antworten, eröffnet aber auch neue Fragen.</p><p>Von mir eine klare Lese-Empfehlung! Ich freue mich schon sehr auf Band 2!</p><p> </p><p>Wenn du jetzt auch neugierig geworden bist: „Erträumt &#8211; Die Nächte des Schicksals“ ist als Taschenbuch und eBook erschienen, bestellbar entweder direkt <a href="https://realm-and-rune.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">hier beim Verlag</a> oder überall dort, wo du sonst Bücher kaufst oder bestellst!</p><p> </p><p>Ich hoffe, ich habe dir mit dieser Rezension eine schöne Lese-Anregung geben können. Demnächst geht es hier auf dem Blog mit anderen Themen weiter, aber es wird in Zukunft noch mehr Rezensionen und Autor*innen-Interviews geben. (Falls du das Interview mit Jasmin Engel verpasst hast, <a href="https://johannabrenne.net/autorinnen-interview-mit-jasmin-engel/" target="_blank" rel="noopener">hier der Link dazu</a>!</p><p>Bis bald!</p>								</div>
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