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	<title>Marketing Archives | Johanna Brenne</title>
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	<description>Phantastische Geschichten</description>
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		<title>Die Buchmarketing-Experten und ich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 08:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ich aus den Tipps der Experten mache: Letztes Mal habe ich mich auf diesem Blog mit dem Buchmarkt unterhalten. Kurz zusammengefasst: Er war nicht zufrieden mit mir. (Wenn du das Gespräch nachlesen willst, findest du es hier).   Heute stelle ich mir wieder ein Gespräch vor, diesmal mit Buchmarketing-Experten. Mal sehen, ob das besser [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Was ich aus den Tipps der Experten mache:</h3>				</div>
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									<p>Letztes Mal habe ich mich auf diesem Blog mit dem Buchmarkt unterhalten. Kurz zusammengefasst: Er war nicht zufrieden mit mir. (Wenn du das Gespräch nachlesen willst, findest du es <a href="https://johannabrenne.net/der-buchmark-und-mein-schreiben/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>).</p><p> </p><p>Heute stelle ich mir wieder ein Gespräch vor, diesmal mit Buchmarketing-Experten. Mal sehen, ob das besser läuft.</p><p> </p><p><strong>Die Experten sagen:</strong></p><p>Wenn du auf Social Media Erfolg haben willst, musst du Reels posten, mit dir drin, am besten noch mit Musik. Zeig dich, sprich in die Kamera. Bonuspunkte, wenn du noch bisschen singst und tanzt. Finger weg von zu viel Text, das wollen die Leute nicht.</p><p> </p><p><strong>Ich zucke mit den Schultern und antworte:</strong></p><p>Ich poste aber lieber Bildbeiträge mit Texten zu und aus meinen Geschichten, mit einfachen Grafiken und Emojis drin. Statt Reels gibt es Karussells. Das einzige, was bei mir hüpft, ist hin und wieder ein animiertes Gif. Immerhin, ich zeige mich auf meinem Autorinnenfoto, und ab und zu sieht man mich mit meinem Buch. &#8211; Was heißt hier übrigens, die Leute wollen keinen Text? Ich suche doch Leser für meine Bücher, was sollen die denn sonst mögen? Mein Buch besteht doch aus nicht aus Filmchen.</p><p> </p><p><strong>Die Experten seufzen und verdrehen die Augen. Dann sagen sie:</strong></p><p>Hast du wenigstens einen ordentlichen Newsletter? Du musst deinen Abonnenten jede Woche etwas schicken, damit sie dich nicht vergessen.</p><p> </p><p><strong>Ich antworte:</strong></p><p>Ich hab einen Newsletter, der kommt pünktlich am zweiten Dienstag im Monat. Das reicht. Nur kurz vor der Veröffentlichung meines Debüt-Romans <a href="https://johannabrenne.net/der-mond-von-yazahaan/" target="_blank" rel="noopener"><strong>„Der Mond von Yazahaan &#8211; Problem 73“</strong></a> habe ich einmal extra geschrieben. Die Leute vergessen mich schon nicht. Ich will sie doch nicht jede Woche nerven! So viele Neuigkeiten hab ich ja auch wieder nicht.</p><p> </p><p><strong>Die Experten brummen:</strong></p><p>Was ist mit TikTok? Da kann man ordentlich Bücher verkaufen.</p><p> </p><p><strong>Ich lache.</strong></p><p>TikTok? Das ist doch noch Film-fixierter als Instagram! Da kriegen mich keine zehn Pferde hin.</p><p> </p><p>Die Experten gehen und machen die Tür ein bisschen lauter zu als nötig.</p><p> </p><p>Warum schlage ich die Tipps der Experten in den Wind?</p><p> </p><p>Weil ich introvertiert bin, meine eigene Stimme nicht gerne auf aufgenommen höre und mich nicht Action sehen mag. Ich rede unglaublich gerne über mein Schreiben, aber auf meine Weise. Es heißt doch immer, man soll authentisch sein? Ich bin authentisch kamerascheu.</p><p> </p><p>Vielleicht bin ich auch einfach nur ein bisschen anders, wie meine Figuren. Deshalb kommen sie vermutlich zu mir, um mir ihre Geschichten zu erzählen.</p><p>Und du? Kann ich dich mit Texten locken, ohne Gesang und Tanz? Mit Schnipseln aus meinen Büchern, Geschichten über mein Schreiben?</p><p> </p><p>Dann bleib gerne hier, schau dich um, trage dich gerne bei meinem Newsletter ein (das geht <a href="https://johannabrenne.net/newsletter/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> &#8211; dann bekommst du sogar noch eine exklusive Kurzgeschichte dazu. (Neugierig auf die Geschichte? Infos dazu findest du <a href="https://johannabrenne.net/traeume/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.)</p><p> </p><p>Ich freu mich auch, wenn du bei mir auf Instagram vorbeischaust, da poste ich jede Woche 2-3 Mal zu meinen Büchern und meinem Leben als Autorin. Meinen Account findest du <a href="https://www.instagram.com/johannabrenne/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.</p><p> </p><p>Demnächst stelle ich wieder eine Autorin und ihr Werk vor. Schau also gerne in zwei Wochen hier vorbei.</p><p>Bis bald!</p>								</div>
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		<title>Instagram für Autoren &#8211; Sinnvoll oder Zeitverschwendung?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2024 07:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Autorinnenleben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie ich persönlich Social Media erfahre. Gleich vorneweg: Dies ist weder eine objektive Zusammenfassung von Fakten über Instagram noch eine rationale Kosten-Nutzen-Abrechnung. Über den Sinn oder Unsinn von Social Media für Autoren ist bereits viel geschrieben worden, es gibt jede Menge Artikel, sowohl pro als auch kontra: Klar gegen Social Media für Autoren schreibt z.B. [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wie ich persönlich Social Media erfahre.</h3>				</div>
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									<p>Gleich vorneweg: Dies ist weder eine objektive Zusammenfassung von Fakten über Instagram noch eine rationale Kosten-Nutzen-Abrechnung. Über den Sinn oder Unsinn von Social Media für Autoren ist bereits viel geschrieben worden, es gibt jede Menge Artikel, sowohl pro als auch kontra:</p><p>Klar gegen Social Media für Autoren schreibt z.B. Thomas Umstattd jr. auf Author Media:<span class="Apple-converted-space">  </span><a href="https://www.authormedia.com/2022-social-media-marketing-guide-for-authors/" target="_blank" rel="noopener">https://www.authormedia.com/2022-social-media-marketing-guide-for-authors/</a></p><p>Etwas nuancierter sehen es die Blog-Beiträge von texthungrig, die zwar einerseits die Schwierigkeiten betonen, andererseits aber auch praktische Tips geben: <a href="https://www.texthungrig.com/blog" target="_blank" rel="noopener">https://www.texthungrig.com/blog</a></p><p> </p><p>Die Liste der Kontras umfasst unter anderem:</p><ul><li>Abhängigkeit von undurchsichtigen, sich ständig wandelnden Algorithmen und einem Nutzerkonto, das plötzlich gesperrt werden kann</li><li>Launenhaftigkeit von Social Media im Allgemeinen und Fotofixierung von Instagram im Speziellen</li><li>Gefahr, in den virtuellen Klauen von Social Media Trollen zu landen</li><li>frisst Zeit und Aufmerksamkeit</li><li>viele Autoren haben nur andere Autoren oder Brancheninsider (Lektoren, Coverdesigner) als Follower und verkaufen daher nichts oder wenig via Social Media</li></ul><p>Als Pros werden aufgeführt:</p><ul><li>keine Kosten (außer man schaltet Werbung)</li><li>einfach zu bedienen</li><li>direkter und niedrig schwelliger Kontakt</li><li>Möglichkeiten zur Vernetzung und Kollaboration</li><li>Möglichkeiten, direkt zu verkaufen (via Links)</li></ul><p>Soviel zu einem kurzen &#8211; wie gesagt, nicht vollständigen &#8211; Überblick. Wie sind denn nun meine Erfahrungen mit der sogenannten „BuchBubble“?</p><p>Mit einem Wort? Positiv!</p><p> </p><p>Dabei kann ich den Kontras nicht widersprechen. Ja, Instagram ist groß, undurchsichtig, und mir ist völlig schleierhaft, nach welchen Kriterien ich gefunden werde oder andere finde. (Immerhin habe ich es durch konsequentes „will ich nicht“ geschafft, dass keine Post zum Thema Motorsport mehr in meinem Feed auftauchen!<span class="Apple-converted-space">  </span>Wenn das kein Erfolg ist …).</p><p> </p><p>Klar, es kostet Zeit. Und vermutlich sind die Trolle da draußen und haben mich nur noch nicht entdeckt (bleibt ruhig weg aus meiner kleinen kuscheligen Ecke!). Und tatsächlich sind die meisten meiner Follower Insider, keine Leser.</p><p> </p><p>Aber: Es ist toll, sich mit anderen Autoren zu vernetzen! Ich habe dadurch schon unglaublich viel zum Thema Marketing und über den deutschen Buchmarkt gelernt. Ich habe neue Autoren und deren Bücher gefunden &#8211; da soll doch keiner sagen, Autoren kaufen nicht die Bücher von anderen! Mein Bücherstapel wächst zwar schrecklich schnell, sodass ich jetzt mal einen Aufnahme- bzw. Kaufstopp einlegen muss (ich versuche es zumindest), aber es gibt wirklich Schlimmeres als viele neue Bücher! &#8211; Da ich in den Niederlanden sitze, fühlt sich der deutschsprachige Buchmarkt samt seinen Bewohnern manchmal recht weit weg an; durch Social Media habe ich das Gefühl, doch ein wenig dabei zu sein.</p><p> </p><p>Auch interessante Verlage habe ich entdeckt, Lektoren und Coverdesigner. Man weiß ja nie &#8230; </p><p> </p><p>Was das Zeitfressen angeht: Ich mache mir bewusst nicht den Druck, täglich zu posten, da können die Ratgeber sagen, was sie wollen. Ich poste regelmäßig am Dienstag und Freitag, manchmal zwischendurch, wenn sich etwas ergibt. Meistens ganz einfache Beiträge, keine Reels mit mir beim Singen oder Tanzen. Ich mache, was ich gerne tue: Über Bücher und das Schreiben reden. Dazu ein bisschen Werbung für meine Geschichten. That’s it. Dadurch empfinde ich Instagram nicht als Last.</p><p> </p><p>Also, mein Rat für Social Media: Mach, was zu dir passt. Lass dich nicht verbiegen, und lass dir schon gar nicht einreden, dass du irgendwas „musst“. Außer freundlich und respektvoll mit anderen umgehen. Das finde ich unerlässlich.</p><p> </p><p>Diese Autorin hat jedenfalls Freude an ihrer kleinen Buchgemeinschaft. Sehen wir uns dort? Du findest mich <a href="https://www.instagram.com/johannabrenne/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p><p>Ansonsten auch gerne wieder in diesem Blog oder sonstwo auf meiner Website!</p><p>Bis bald!</p>								</div>
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