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	<title>Übers Schreiben Archives | Johanna Brenne</title>
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	<description>Phantastische Geschichten</description>
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	<title>Übers Schreiben Archives | Johanna Brenne</title>
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		<title>Der Buchmark und mein Schreiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 08:32:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorinnenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie reagiere ich auf die Vorgaben des Buchmarkts? Der Buchmarkt und ich, wir haben eine komplizierte Beziehung. Denn der Buchmarkt wird von Trends diktiert und natürlich auch von längerfristigen „Dogmen“. Nicht aus bösem Willen, sondern abgeleitet von dem, was sich (angeblich?) gut verkauft und was nicht. Denn klar, Verlage wollen Bücher verkaufen, Buchhändler wollen wissen, [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wie reagiere ich auf die Vorgaben des Buchmarkts?</h3>				</div>
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									<p>Der Buchmarkt und ich, wir haben eine komplizierte Beziehung. Denn der Buchmarkt wird von Trends diktiert und natürlich auch von längerfristigen „Dogmen“. Nicht aus bösem Willen, sondern abgeleitet von dem, was sich (angeblich?) gut verkauft und was nicht. Denn klar, Verlage wollen Bücher verkaufen, Buchhändler wollen wissen, was sie wo in ihre Regale stellen sollen. Und wir Autor*innen? Wir wollen schreiben. Manche Autor*innen passen zufällig gut zu den Richtlinien des Buchmarkts, manche halten sich absichtlich dran. Und dann bin da noch ich. Stellen wir uns das als Dialog vor:</p><p> </p><p><b>Der Buchmarkt sagt:</b><b></b></p><p>Schreib innerhalb eines klaren Genres. Zur Zeit am besten Romance mit Fantasy, oder gleich Romantasy. Mit ordentlich Spice drin (für nicht Romance-Leser: das sind die Liebesszenen). Meide hingegen Science-Fiction, das kommt im deutschsprachigen Raum nicht gut an, schon gar nicht von einer Frau geschrieben.</p><p>Na gut, wenn es unbedingt Science-Fiction sein muss, dann bitte mit ordentlich Technik und ein paar fiesen Aliens. Dystopie? Lieber nicht, aber wenn, dann mit viel Action.</p><p>Schreib auf jeden Fall für ein spezifisches Alter, mit einem fixen Leser im Kopf. Bitte mit demographischen Angaben deines Lesers, samt Vorlieben, Hobbys und Kreditkartennummer. Denn nur so kannst du wissen, was du schreiben und wie du es vermarkten sollst.</p><p> </p><p><b>Ich zucke mit den Schultern und antworte:</b><b></b></p><p>Ich schreibe aber Genre-Mix. Manchmal Fantasy, zum Teil ohne Magie. Mal dunkler, mal heller, manchmal sogar lustig. Science Fiction ganz „soft“, ohne viel Technik, dafür mit Schwerpunkt auf Figuren und deren Konflikte mit der Gesellschaft. Keine Aliens, keine Weltraumschlachten. Einfach meine Welten, die manchmal ähnlich sind wie unsere, manchmal fremder. Dystopie mit minimaler Action, dafür manchmal mit utopischen Zügen. Spannung ohne Gewalt. Romance höchstens als Supbplot, und wenn, dann ohne Spice.</p><p>Meine Leser? Die sind so divers wie meine Geschichten. Ich habe eine ungefähre Vorstellung, wem welche meiner Geschichte gefallen könnten, aber ich schreibe sie nicht primär für eine Gruppe. Abgesehen von dem Jugendbuch, das ich gerade schreibe.</p><p> </p><p><b>Der Buchmarkt schüttelt streng den Kopf.</b><b></b></p><p>So wird das nichts. Du musst einheitlich sein!</p><p> </p><p><b>Ich lache.</b><b></b></p><p>Mag nicht. Ich schreibe, was in meinem Kopf auftaucht. Die Figuren kommen zu mir und wollen, dass ich ihre Geschichte aufschreibe. Dann schicke ich sie doch nicht weg, nur weil sie in kein festes Schema passen? Die sind halt anders. Mögen keine Schubladen. &#8211; Vielleicht ist das mein Genre: Ein-bisschen-anders.</p><p> </p><p>Der Buchmarkt schüttelt wieder den Kopf und geht.</p><p> </p><p>Was soll’s. Ich kann doch nicht die einzige sein, die keinen Lust hat, sich einschränken zu lassen? Vielleicht gibt es ja auch Leser, die Vielfalt lieben und keine ausgetretenen Pfade? Außerdem muss ja auch nicht jeder Leser alle meine Geschichten mögen. Es ist ein Angebot, aus dem man sich gerne etwas heraussuchen darf.</p><p> </p><p>Bist du mit dem Buchmarkt zusammen weggegangen oder bist du noch da?</p><p>Wenn du noch hier bist: Willkommen in der Welt meiner Worte. Mach’s dir gerne gemütlich in meiner kleinen Ecke. Vielleicht findest du ja was zum Lesen. Eine Auflistung meiner Romane und Kurzgeschichten findest du <a href="https://johannabrenne.net/buecher/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>. Neuigkeiten gibt es unter &#8222;Aktuelles&#8220;, <a href="https://johannabrenne.net/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>. Besuch mich auch gerne auf Instagram, da findest du eine Menge kurzer Posts über mein Schreiben und Lesen. Du findest mich <a href="https://www.instagram.com/johannabrenne/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>.</p><p> </p><p>Schön, dass du da bist.</p><p>Bis bald.</p>								</div>
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		<title>Autorinnen-Interview mit Nova K. Mayer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2026 10:51:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der sechsten Folge meiner Interview-Reihe habe ich wieder eine Autorin zu Gast, die ich über die Instagram-BuchBubble gefunden habe: Nova K. Mayer, Lektorin und Self-Publisherin im Bereich Science-Fiction.   Johanna: Hallo Nova, schön, dass du da bist! Magst du uns ein paar Fakten über dich erzählen? [&#8230;]</p>
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									<p style="font-weight: 400;">Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der sechsten Folge meiner Interview-Reihe habe ich wieder eine Autorin zu Gast, die ich über die Instagram-BuchBubble gefunden habe: Nova K. Mayer, Lektorin und Self-Publisherin im Bereich Science-Fiction.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Hallo Nova, schön, dass du da bist! Magst du uns ein paar Fakten über dich erzählen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Hallo zusammen, ich schreibe seit einigen Jahren unter dem Pseudonym Nova K. Mayer abenteuerliche Science-Fiction mit Message. Da ich zur Gen X gehöre, kenne ich noch die Zeiten ohne Internet und KI, dennoch haben mich spannende Geschichten, die in einer zukünftigen Welt spielen, schon immer fasziniert.</p><p style="font-weight: 400;"><a href="http://www.nova-k-mayer.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>www.nova-k-mayer.de</strong></a></p><p style="font-weight: 400;"><a href="https://www.instagram.com/nova.k.mayer/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Instagram: @nova.k.mayer</strong></a></p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich bin neugierig auf deine Origin-Story: Du hast ja zuerst geschrieben und bist später auch ins Lektorat eingestiegen. Wie kam es dazu?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Geschrieben und gezeichnet habe ich „schon immer“, wie es so schön heißt &#8211; als Jugendliche noch mit Bleistift und Papier. In der Schule gern auch unter der Bank. Als ich vor einigen Jahren wieder angefangen habe zu schreiben, war ich zum ersten Mal in engem Austausch mit anderen Schreibenden. Beim gegenseitigen Testlesen habe ich festgestellt, dass es mir großen Spaß macht, das Maximum aus einer Idee rauszuholen. Bestärkt haben mich Rückmeldungen wie<em>: Das bringt meinen Text wirklich weiter!</em> Zu finden bin ich seit 2022 als Heidrun Launicke, <a href="https://www.instagram.com/lektorat.schreibwege/" target="_blank" rel="noopener"><strong>@lektorat.schreibwege</strong></a>.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ist dir dein Lektorinnen-Ich eigentlich beim Schreiben nützlich oder im Weg? Kann man als Lektorin ganz entspannt eine Rohfassung schreiben oder ist man mit einem Auge schon beim Überarbeiten?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Mittlerweile bin ich gleichzeitig am Überarbeiten, lediglich Wortwiederholungen sind mir erst einmal egal. 😉</p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Du hast den Weg des Selfpublishing gewählt. War dir von Anfang an klar, dass du das möchtest?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Relativ schnell. Ich hatte eine kurze Phase, in der ich hin- und hergerissen war, aber dann wollte ich mein Buch selbst veröffentlichen, um als Autorin einfach weiterzukommen. Außerdem wusste ich, dass ich für so ein Vorhaben genug Organisationstalent und Durchhaltevermögen besitze.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Dein Debüt-Roman “Die Aliens auf Rigas“ lässt sich im Genre Science-Fiction einordnen, und dort wieder im Bereich „Soft-Science-Fiction“. Was bedeutet das „Soft“ in dem Fall?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p><span style="font-weight: 400;">Für mich steht das Soft im Gegensatz zu Hard – also zu Hard-Science-Fiction, in der technische und wissenschaftliche Gegebenheiten möglichst realistisch erklärt werden. Bei mir liegt der Fokus stattdessen auf den sozialen Konflikten der Figuren und einer fantasievollen, spannenden Handlung, die auch mal von der Realität abweichen darf.</span></p>								</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Titel und Cover verraten ja schon, dass die Menschen auf einem anderen Planeten auf eine fremde Spezies treffen. Du hast dir da ein paar besondere Eigenschaften ausgedacht. Wie hast du die „Aliens“ entwickelt – verrate natürlich nur, was du hier verraten möchtest.</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Die Aliens sollten nicht-humanoid, also fremdartig sein, weil ich da meiner Fantasie freien Lauf lassen konnte. Ich hatte den Kopffüßer als Vorlage und die Barbapapas im Kopf. Daraus habe ich die Colchidai entwickelt.</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Eine beliebte Challenge auf Instagram ist ja „Dein Buch in 10 Wörtern“ oder ähnliches. Ganz so knapp muss es nicht sein, aber was kannst du uns in 5 Sätzen über dein Buch erzählen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p style="font-weight: 400;">In Band 1 DIE ALIENS AUF RIGAS geht es um einen jungen Helden namens Vito, der sich anfangs jedoch gar nicht so fühlt. Im Gegenteil – durch ein Implantat im Fuß ist er ein wenig „disabled“ und wird deswegen von der strengen Kommandantin schikaniert. Es geht darum, wie er es schafft, sich gegen sie zu behaupten und im Konflikt mit der fremden Spezies seinen Werten treu zu bleiben. Man kann Vitos Geschichte also als Coming-of-Age- Science-Fiction-Story bezeichnen.</p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Bald erscheint dein zweiter Roman, „Das Spiel der Batya“: Eine Fortsetzung von Vitos Geschichte, aber nicht ganz: Wie können die Leser sich das vorstellen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p style="font-weight: 400;">In der Vito-vom-Planeten-Rigas-Trilogie wird jeder Band eine für sich abgeschlossene Geschichte erzählen. Einige der Figuren kommen im Folgeband wieder vor, Vito natürlich als Hauptfigur. Ich finde die Entwicklung von einzelnen Figuren über die Bände hinweg sehr spannend (zum Beispiel bei Connor). Natürlich kommen auch neue Figuren dazu.</p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Wie genau waren deine Vorstellungen bezüglich des Covers &#8211; sowohl für Band 1 als auch für das – noch geheime – Cover von Band 2? Als Self-Publisherin bist du in dieser Hinsicht ja freier als viele Verlags-Autoren, aber ich nehme an, du hast es nicht völlig selbst gestaltet?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Nein, beide Cover sind von Renee Rott, Dream Design, <a href="https://www.instagram.com/cover.and.art/" target="_blank" rel="noopener"><strong>@cover.and.art</strong></a>, der sie nach meinen Wünschen gestaltet hat. Ich hatte zuerst Bleistiftzeichnungen angefertigt. Erwähnenswert ist, dass Renee völlig ohne Einsatz von KI arbeitet. Im zweiten Buch gibt es zum ersten Mal eine Landkarte, illustriert von einer jungen Künstlerin. Die Karte zeigt die Erde des 25. Jahrhunderts, so wie sie hoffentlich nicht wirklich aussehen wird.</p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Vielen Dank, Nova! Schön, dass du mich virtuell besucht hast!</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Nova:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Vielen Dank für die virtuelle Einladung. Außerdem hast du mir als Testleserin bei Band 2 sehr geholfen. Danke auch dafür!</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Das Testlesen hat unheimlich viel Spaß gemacht! Ich kann schon mal verraten, dass Band 2 toll wird!</p><p style="font-weight: 400;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p><p style="font-weight: 400;">Wer will, kann jetzt also schnell noch den ersten Band lesen, und dann direkt mit Band 2 weitermachen. Auch wenn es für das Verständnis von „Das Spiel der Batya“ nicht nötig ist: „Die Aliens auf Rigas“ lohnen sich auf jeden Fall! Der Roman ist überall im Handel erhältlich, z.B. beim Amazon über diesen Link<strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong><a href="https://amzn.eu/d/79F93B0" target="_blank" rel="noopener">https://amzn.eu/d/79F93B0</a></strong></p><p style="font-weight: 400;">aber auch im kleinen Buchladen vor Ort!</p><p style="font-weight: 400;">Für alle, die sich noch nicht sicher sind, gibt es in zwei Wochen hier auf dem Blog eine Rezension zu „Die Aliens auf Rigas“, wie immer natürlich spoilerfrei!</p><p style="font-weight: 400;">Und weil es ja nicht mehr lange dauert, bis „Das Spiel der Batya“ erscheint, geht es dann am 30.1. nahtlos mit einer Rezension dazu weiter! &#8211; Dazu kann ich jetzt schon sagen, dass Band 2 dunklere Vibes hat als Band 1 – mein erstes Fazit nach der Lektüre war WAS FÜR EIN RITT!</p><p style="font-weight: 400;">Bis bald!</p>								</div>
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		<title>Jahresrückblick und Ausblick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 08:56:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorinnenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Der Mond von Yazahaan]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendbuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was hat sich vergangenes Jahr in der Welt meines Schreibens getan? Was erwarte ich für 2026? Zeit für einen Rückblick auf mein Autorinnenjahr 2025! Es war mit einem Wort: spannend! Meine Romane: Großer Meilenstein des Jahres war natürlich die Vertragsunterzeichnung für „Der Mond von Yazahaan“ bei Realm &#38; Rune. (Mehr dazu findest du in meinem [&#8230;]</p>
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									<p><b>Meine Romane:</b><b></b></p><p>Großer Meilenstein des Jahres war natürlich die Vertragsunterzeichnung für <strong><a href="https://johannabrenne.net/der-mond-von-yazahaan/" target="_blank" rel="noopener">„Der Mond von Yazahaan“</a></strong> bei <strong><a href="https://realm-and-rune.de" target="_blank" rel="noopener">Realm &amp; Rune</a></strong>. (Mehr dazu findest du in meinem <strong><a href="https://johannabrenne.net/casdans-reise-zur-veroeffentlichung/" target="_blank" rel="noopener">Blog-Beitrag &#8222;Casdans Reise zur Veröffentlichung&#8220;</a></strong>). Daraus resultierte nicht nur eine sehr aufgeregte und glückliche Autorin, sondern auch schöne Vorbereitungen, damit mein Debüt-Roman nächstes Jahr erscheinen kann. Dazu unten mehr.</p><p>Auch bei meinem Jugendroman-Projekt <a href="https://johannabrenne.net/daria-und-das-geheimnis-der-ornamentwueste/" target="_blank" rel="noopener"><strong>„Daria“</strong></a> gab es Fortschritte: Die Rohfassung ist fertig, momentan stecke ich in der Überarbeitung (Stichwort: Plot-Löcher finden und stopfen, Weltenbau Feinschliff). Auch das macht mir viel Freude! Besonders die Momente, in denen die Lösung für ein Plot-Loch auf einmal vor mir steht und lacht.</p><p> </p><p><b>Kurzgeschichten:</b><b></b></p><p>Geschrieben, eingereicht, angenommen, abgelehnt, erschienen! Das ganze Spektrum war vertreten.</p><p>Konkret haben zwei Geschichten in Anthologien das Licht der Welt erblickt: <a href="https://johannabrenne.net/die-weisse-frau-sieht-rot/" target="_blank" rel="noopener"><strong>„Die Weiße Frau sieht rot“</strong></a> ist im Oktober in der Sammlung <a href="https://www.muc-verlag.de/horror-und-science-fiction/monster-2-0/" target="_blank" rel="noopener"><strong>„Monster 2.0“ im muc Verlag</strong></a> erschienen. <a href="https://johannabrenne.net/das-wort-mit-a/" target="_blank" rel="noopener"><strong>„Das Wort mit A“</strong></a> ist, ebenfalls im Oktober, in der Sammlung <a href="https://leserattenverlag.de/shop/Anthologien/Plueschies-Alive::57.html" target="_blank" rel="noopener"><strong>„Plüschies Alive“ des Leseratten Verlags</strong></a> erschienen.</p><p>Vier weitere Geschichten sind angenommen worden und harren weiterer Dinge, bei einer Geschichte warte ich noch auf Daumen hoch oder runter. Zwei Geschichten sind abgelehnt worden und sitzen nun bei mir im „mal sehen was ich damit noch mache“-Ordner.</p><p>Und, ganz besonders schön: Mit der Hilfe von <a href="https://mines-buchstabenhexerei8.webnode.page" target="_blank" rel="noopener"><strong>Mine&#8217;s Buchstabenhexerei</strong></a> habe ich meine Kurzgeschichte <a href="https://johannabrenne.net/traeume/" target="_blank" rel="noopener"><strong>„Träume“</strong></a> als pdf/epub auf meine Website gestellt, als Geschenk für meine Newsletter-Abonnenten. (Neugierig? <a href="https://johannabrenne.net/newsletter/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Hier geht’s zur Newsletter-Anmeldung!</strong></a>)</p><p> </p><p><b>Was noch?</b><b></b></p><p>Eine (für mich beachtliche) Anzahl von Instagram Posts, Blog-Beiträgen, Newsletter, das Experiment Pinterest &#8211; ich bin im Netz sichtbar, wenn man weiß, wo. (Wenn du mich suchst: <a href="https://www.instagram.com/johannabrenne/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> geht&#8217;s zu meinem Instagram-Account, <a href="https://de.pinterest.com/johannabrenne/" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> zu Pinterest.) Es ist nur eine kleine Ecke, aber ich sitze ganz zufrieden darin.</p><p>Ich habe ganz viele liebe, interessante Kontakte geknüpft! Der Vertragsabschluss bei Realm &amp; Rune hat mir nämlich einen Haufen lieber Autor*innenkollegen beschert: Anregungen, Ideen, Austausch und viele neue Bücher! Ich habe meinen „Tribe“ gefunden.</p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Dann werfen wir mal einen Blick in die Zukunft, rüber ins Jahr 2026: Was plane/erhoffe ich mir für das kommende Jahr?</h5>				</div>
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									<p><b>Romane:</b><b></b></p><p>Wenn alles wie geplant läuft, sollte „Der Mond von Yazahaan“ im März erscheinen, und zwar in zwei Teilen kurz hintereinander. Bis dahin muss noch einiges getan werden: Momentan warte ich darauf, das Manuskript aus dem Lektorat zurück zu bekommen, damit ich die Anmerkungen bearbeiten kann. Dann muss das Cover entstehen: Der Verlag arbeitet mit Cover-Designer*innen zusammen, mit denen ich mich austauschen kann. Das alles ist ein unglaublich spannender Prozess! Natürlich werde ich das Cover teilen, sobald es feststeht. Wenn du ab Januar mit Neuigkeiten und Schnipseln zu Yazahaan versorgt werden willst, schau gerne bei mir auf Instagram vorbei. Dort teile ich jetzt schon immer wieder etwas &#8211; das wird noch mehr!</p><p>Auf jeden Fall freue ich mich schon unglaublich darauf, meine Geschichte dann tatsächlich in den Händen zu halten: als Buch, nicht nur als Stapel ausgedrucktes Papier.</p><p>Mein Jugendbuch-Projekt „Daria“ will ich natürlich nicht vergessen. Ich kann aber momentan noch nicht abschätzen, wann die Überarbeitung soweit ist, dass ich fremde Augen einen Blick darauf werfen lassen kann. Mal sehen.</p><p> </p><p><b>Kurzgeschichten:</b><b></b></p><p>4 meiner Geschichten stehen in den Startlöchern, veröffentlich zu werden. Eine davon ist gerade vom Lektorat zurück. Mehr dazu: nächstes Jahr.</p><p>Ich stehe gerade kurz davor, eine weitere Geschichte aufs Einreichen vorzubereiten. Und natürlich schiele ich schon auf Ausschreibungen im nächsten Jahr. Nach der Kurzgeschichte ist vor der Kurzgeschichte.</p><p> </p><p><b>Was noch?</b><b></b></p><p>Gibt es ein neues großes Projekt? Ja-nein-vielleicht. Es schwirren da ein paar Ideen herum, manche haben es schon zu Notizen gebracht. Aber eins nach dem anderen. Es ist auf jeden Fall zu früh, um hier etwas heraus zu posaunen.</p><p>Auf jeden Fall werde ich weiterhin hier und auf Instagram aktiv sein. Ob ich das Experiment Pinterest weiterführe, werde ich noch sehen. Auch meinen Newsletter wird es weiterhin einmal im Monat geben.</p><p> </p><p>Wie sieht es bei dir aus? Wie war dein Jahr 2025? Ich hoffe, du bist stolz und zufrieden auf das, was du erreicht hast.</p><p>Was sind deine Pläne, Hoffnungen, Ziele für 2026? Wovon träumst du? Erzähle es mir gerne! Wenn es einen Ort gibt, wo man Träume haben darf, dann ist es meine kleine blaue Ecke hier.</p><p> </p><p>Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute fürs Neue Jahr! Danke, dass du Teil der Welt meiner Wort bist!</p><p>Ich hoffe, wir lesen uns in 2026 wieder!</p><p>BIs bald!</p>								</div>
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		<title>Autoren-Interview mit Felix Bartsch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2025 09:16:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben wieder einen Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der fünften Folge meiner Interview-Reihe habe ich Felix Bartsch zu Gast, einen Autoren-Kollegen bei Realm &#38; Rune. Felix‘ Roman-Debüt „Zweipfennigs geisterhafte Detektei“ erscheint morgen, am 22.11.2025 – wenn das kein Grund zum Feiern ist! Als kleinen Vorgeschmack hat er uns das Cover mitgebracht. Aber dazu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="6679" class="elementor elementor-6679">
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									<p style="font-weight: 400;">Wir haben wieder einen Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der fünften Folge meiner Interview-Reihe habe ich Felix Bartsch zu Gast, einen Autoren-Kollegen bei <strong><a href="https://realm-and-rune.de" target="_blank" rel="noopener">Realm &amp; Rune</a></strong>. Felix‘ Roman-Debüt „Zweipfennigs geisterhafte Detektei“ erscheint morgen, am 22.11.2025 – wenn das kein Grund zum Feiern ist! Als kleinen Vorgeschmack hat er uns das Cover mitgebracht. Aber dazu weiter unten.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">Ich habe Felix gefragt, wie er sich beschreiben würde, und prompt hat er mir das geschickt:</p><p style="font-weight: 400;">Felix Bartsch (*1992) isst, schreibt und schläft in Oberfell an der Mosel. Letzteres eher schlecht, aber das soll hier keine Rolle spielen. Angefangen mit Kurzgeschichten in der Schulzeit über ein zehnjähriges Intermezzo auf den Poetry-Slam-Bühnen in ganz Deutschland, hat er es sich nun aus unerfindlichen und vermutlich masochistischen Gründen in den Kopf gesetzt, sich am Buchmarkt als Autor für Urban Fantasy zu etablieren. Ob das funktioniert? Wir werden sehen!</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">Damit ist ja schon einiges klar, oder? – Für weitere Facts und Infos, schau gerne auf seiner Website und seinem Instagram-Account vorbei:</p><p style="font-weight: 400;"><strong><a href="http://www.felixbartsch.com/" target="_blank" rel="noopener">www.felixbartsch.com</a></strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong><a href="http://www.instagram.de/felixtbartsch" target="_blank" rel="noopener">www.instagram.de/felixtbartsch</a></strong></p><p style="font-weight: 400;">Oder natürlich bei seinem Verlag, Realm &amp; Rune:</p><p style="font-weight: 400;"><a href="https://realm-and-rune.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>https://realm-and-rune.de/</strong></a></p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Aber jetzt zum Interview!</h3>				</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Hallo Felix, schön, dass du dir die Zeit nimmst, virtuell auf meinem Blog vorbeizuschauen! Erzähl doch erstmal deine Origin-Story: Wie bist du zum Schreiben gekommen, und kannst du den Moment benennen, seitdem du dich traust, dich selbst als „Autor“ zu bezeichnen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ganz schön viel Druck. Muss ich mir jetzt eine verrückte Bösewichtstory darüber ausdenken, wie ich im Westerwald damals von zehn Wölfen großgezogen wurde? Oder, Plottwist: Wie ich im Westerwald damals zehn Wölfe großgezogen und die Wege des Waldes gelehrt habe?</p><p style="font-weight: 400;">Die Wahrheit ist nämlich viel langweiliger. Ich habe immer irgendwie kreativ geschrieben und im Rahmen eines Schulprojekts im Deutsch-LK ging es dann darum, selbst Kurzgeschichten zu schreiben. Hier hat mein damaliger Lehrer (schöne Grüße an der Stelle!) gemerkt, dass ich doch mehr kann als nur im Unterricht schlafen.</p><p style="font-weight: 400;">Die entstandenen Geschichten habe ich dann an der Schule bei einem Kulturabend vorgelesen und aufgrund der Resonanz bin ich danach beim Poetry Slam in Koblenz damit aufgetreten. Das hat mich gepackt und ich war zehn Jahre lang überall auf Bühnen unterwegs und habe so um die 500 Auftritte gemacht.</p><p style="font-weight: 400;">Nebenbei habe ich zufällig einen ersten Roman, eine satirische Großstadtgeschichte, geschrieben und veröffentlicht. Das ist irgendwie einfach so passiert. Aber darüber habe ich Spaß am Romanschreiben gefunden. Es hat dann noch ein paar Jahre gedauert, um Stil, Genre und so weiter zu festigen. Mit dem aktuellen Buch fühle ich mich auf jeden Fall als Romanautor angekommen.</p><p style="font-weight: 400;"> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Dein Debüt-Roman “Zweipfennigs geisterhafte Detektei“ lässt sich in das Genre „Urban Fantasy“ einordnen – und spielt in Koblenz. Ich denke, es gibt bisher noch keine Fantasy-Romane, die dort spielen, oder? Wie bist du auf die Idee gekommen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Es gibt tatsächlich einige Bücher, die in Koblenz spielen. Sogar eine Katzen-Krimi-Reihe. Aber Fantasy eher weniger, soweit ich das weiß. Bei mir ging es bei der Auswahl des Settings eigentlich um drei Dinge: Ich wollte eine Stadt mit langer Historie. Ich wollte gerne etwas Lokalkolorit reinbringen. Und ich brauchte einen Ort, der in der realen Zeit der Inquisition eine gewisse Rolle gespielt hat. Bei Koblenz und Umgebung hat dann alles gepasst und damit war die Entscheidung gefallen. Irgendwie hat es auch was Schönes, die eigene Region mit einer Menge abgefahrenem Fantasykram zu überschütten.</p><p style="font-weight: 400;"> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Erzählt uns doch noch ein wenig über den Roman und die Hauptfigur: Dem Titel nach zu urteilen geht es um Geister. Ist die Hauptfigur ein Geist oder muss er sich nur mit Geistern herumschlagen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Die Hauptfigur, Rufus Zweipfennig, ist ein sympathisch-grummeliger Hexer, der sich beruflich darauf spezialisiert hat, Geister zu jagen. Er ist aus verschiedenen Gründen eine Art Außenseiter in der Hexenwelt und müht sich damit ab, für gewöhnliche Menschen zu arbeiten. Das klappt eher schlecht, er kommt finanziell kaum über die Runden. Aber als er dann bei einem der seltenen Jobs einen Geist fängt, der sich völlig untypisch verhält, überschlagen sich die Ereignisse. Plötzlich steht der Hexenzirkel bei ihm auf der Matte und er muss gemeinsame Sache in einer Ermittlung machen, die ihm schnell über den Kopf wächst. Und wie ich das so schreibe, fällt mir auf, dass ich eigentlich nur den Klappentext in anderen Worten wiedergebe. 😀</p><p style="font-weight: 400;"> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Klingt doch super! Damit haben wir den Klappentext auch schon mal untergebracht. Apropos Schwierigkeiten: Es wird oft thematisiert, dass es für einen Debüt-Autor sehr schwer ist, einen Verlag zu finden. Wie ist es dir dabei ergangen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Bei „Zweipfennigs geisterhafte Detektei“ war das ein wenig so, als würde ich auf einer einsamen Insel sitzen, umgeben von einem Meer aus giftiger Säure, in dem radioaktive Haie herumspringen, die mir Tipps zu Geldanlagen geben, wenn ich mich ihnen nähere. Und von da aus habe ich dann versucht, Exposés als Flaschenpost zu verschicken, und gehofft, dass irgendwas ankommt.</p><p style="font-weight: 400;">Es gibt also gute Gründe, warum zwischen der Fertigstellung des Romans und der Veröffentlichung mehrere Jahre liegen. Ich habe erst Agenturen angeschrieben, keine Antworten bekommen. Dann habe ich die etablierten Verlage angeschrieben, keine Antworten bekommen. Und dann habe ich mich bei ein paar ausgewählten Kleinverlagen beworben, bei denen ich dachte, dass wir gut zusammenpassen könnten. Und da waren Sonja und Kai von Realm &amp; Rune einfach sehr schnell, die beiden haben innerhalb von einem Monat noch kurz vor Silvester 2024 geantwortet. Das hat mir das Jahresende definitiv versüßt.</p><p style="font-weight: 400;"> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Wie schön! Das mit dem Schweigen der Verlage und Agenturen kenne ich aber auch. – Zurück zu Rufus Zweipfennig: Ich darf verraten, dass es noch weitere Bände mit ihm geben wird. Wie viele sind bis jetzt geplant?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Genug, um mich bis zum Rentenalter zu beschäftigen. Also drei sind insgesamt bereits geschrieben, den dritten habe ich erst vor wenigen Wochen in der ersten Fassung beendet. Ein vierter ist auch bereits angedacht. Wie es dann weitergeht, hängt für mich auch von der Resonanz ab.</p><p style="font-weight: 400;">Klar schreibe ich in erster Linie für mich, weil ich Spaß daran habe und diese Geschichte erzählen will. Aber im Endeffekt kann ich an dem Punkt der Planung relativ frei entscheiden, ob es nachher zehn Bücher werden oder die Reihe mit Teil 4 oder einem möglichen Teil 5 endet. Und das hängt für mich – und sicherlich auch den Verlag – am Ende davon ab, wie die Geschichte ankommt.</p><p style="font-weight: 400;">Erstmal möchte ich mich im neuen Jahr aber mal einem ganz neuen Projekt widmen. Einfach mal den Kopf durchpusten und was anderes tun, bevor ich mich wieder Rufus Zweipfennig widme. Die Idee dafür entsteht gerade nebenbei.</p><p style="font-weight: 400;"> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Da bin ich schon gespannt! Ich hoffe, zu gegebener Zeit erfahren wir mehr über das Geheimprojekt.</p><p style="font-weight: 400;">Das Cover ist aber nicht mehr geheim, und ich freue mich, es hier zeigen zu kennen, es ist nämlich wunderschön!</p>								</div>
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									<p style="font-weight: 400;">Erzähl mal: Wie ist der Prozess der Cover-Erstellung bei dir abgelaufen? Hattest du eigene Vorstellungen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich bin da sehr pragmatisch. Das Cover ist für mich ein Kommunikationsmittel und es soll klare Signale senden. In dem Fall war es wichtig, dass die drei Hauptbestandteile des Buchs – Fantasy, Humor, Mystery – rüberkommen und es sich zwischen entsprechende Titel nahtlos einfügt. Wer Ben Aaronovitch, Benedict Jacka, Kevin Hearne, Roye Buckingham, C. K McDonnell &amp; Co. liest, sollte mein Buchcover sehen und sofort verstehen, dass das Buch in die eigenen Lesepräferenzen reinpasst.</p><p style="font-weight: 400;">Was das angeht, kommt mir, glaube ich, zugute, dass ich im Marketing arbeite. Mit Stella (<strong><a href="https://nightskygraphicsbookdesign.myportfolio.com" target="_blank" rel="noopener">nightskygraphics</a></strong>) hat es dann super gepasst. Sie hatte schon vorher ein paar Cover für Realm &amp; Rune gemacht und mir hat ihre Arbeit und auch die Art, wie sie sich online präsentiert, einfach gut gefallen.</p><p style="font-weight: 400;">Das Briefing war dann echt simpel, weil wir eine ähnliche Denkweise haben und die Idee dann schnell stand. Ich habe eigentlich nur noch ein paar buchspezifische Elemente geliefert und nach ein paar kurzen Absprachen von Zwischenständen war das Cover schon fertig.</p><p style="font-weight: 400;">Also: Wer eine gute Coverdesignerin sucht: Stella anschreiben. Du wirst auf jeden Fall zufrieden sein!</p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du viele begeisterte Leser findest (Ich schätze, mit dem Wortspiel musst du dich überall herumschlagen.) Apropos: Hast du noch einen Lesetipp für uns? Ein Buch, das dir besonders gut gefallen hat?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich glaube, das Wortspiel habe ich selbst bei Instagram auch schon überstrapaziert. Aber da liest ja zum Glück niemand die Texte … Mein Lesetipp ist auf jeden Fall derzeit alles von C. K. McDonnell. Er ist alles, was ich gerne wäre, nämlich schön bärtig.</p><p style="font-weight: 400;">Insbesondere empfehle ich da die Stranger-Times-Reihe. Unglaublich liebenswert-verschrobene Charaktere, super Dialoge, spannende Story. Am Ende auch viel Herz und eine gewisse Tiefe. Mehr erwarte ich persönlich von einem Buch nicht. Für mich ein echtes Highlight.</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Vielen Dank, Felix! Schön, dass du hier warst!</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Felix:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Sehr gerne, danke für die Einladung.</p><p style="font-weight: 400;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p><p style="font-weight: 400;">Falls du jetzt neugierig geworden bist: “Zweipfennigs geisterhafte Detektei” kannst du jetzt schon direkt beim Verlag bestellen, <strong><a href="https://realm-and-rune.de/produkt/zweipfennigs-geisterhafte-detektei-taschenbuch/" target="_blank" rel="noopener">hier!</a></strong> Oder ab morgen überall sonst, wo du dir deine Bücher holst.</p><p style="font-weight: 400;">Im nächsten Blog-Post (in zwei Wochen) gibt es dann eine Rezension von mir zu “Zweipfennigs geisterhafte Detektei”, wie immer spoilerfrei, versprochen!</p><p style="font-weight: 400;">Bis bald!</p>								</div>
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		<p>The post <a href="https://johannabrenne.net/autoren-interview-mit-felix-bartsch/">Autoren-Interview mit Felix Bartsch</a> appeared first on <a href="https://johannabrenne.net">Johanna Brenne</a>.</p>
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		<title>Die Autorin und ihre Figuren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 10:03:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorinnenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Daria und das Geheimnis der Ornamentwüste]]></category>
		<category><![CDATA[Der Mond von Yazahaan]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[starke Mädchen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wieviel von mir steckt in meinen Geschichten? Wieviel Johanna steckt in meinen Kurzgeschichten und Romanen? Sind die Figuren alle komplett ausgedacht, oder habe ich Stücke von mir in sie hineingepflanzt?   Zuerst einmal: Bewusst oder absichtlich „hineingepflanzt“ habe ich nichts. Für mich fühlt es sich so an, als würden meine Figuren irgendwie auftauchen, so wie [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wieviel von mir steckt in meinen Geschichten?</h3>				</div>
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									<p>Wieviel Johanna steckt in meinen Kurzgeschichten und Romanen? Sind die Figuren alle komplett ausgedacht, oder habe ich Stücke von mir in sie hineingepflanzt?</p><p> </p><p>Zuerst einmal: Bewusst oder absichtlich „hineingepflanzt“ habe ich nichts. Für mich fühlt es sich so an, als würden meine Figuren irgendwie auftauchen, so wie sie sind. Ich beschreibe sie nur. Aber da die Damen und Herren, Jungs und Mädels ja irgendwie in meinem Kopf entstanden sein müssen, ist es naheliegend, dass sie dort die eine oder andere Eigenschaft für sich mitgenommen haben. Wieviel und welche ist von Geschichte zu Geschichte unterschiedlich.</p>								</div>
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									<p>Schauen wir zuerst in meinen Soft-Sci-Fi-Roman <a href="https://johannabrenne.net/der-mond-von-yazahaan/" target="_blank" rel="noopener">„Der Mond von Yazahaan“</a>, der Anfang nächsten Jahres bei <a href="https://realm-and-rune.de" target="_blank" rel="noopener">Realm &amp; Rune</a> erscheinen wird: Die Hauptfigur Casdan ist introvertiert wie ich. Er mag es genauso wenig wie ich, fremde Leute anzurufen. Dass er sich vor so einem Telefonat genau überlegt, was er sagen wird, hat er sich von mir abgeschaut. Punkto technisches Wissen ist er mir aber haushoch überlegen (was nicht schwer ist). Ich könnte niemals stundenlang über mathematisch-naturwissenschaftlichen Simulationen brüten, wie er es tut. Dass er aber trotzdem gerne im Grünen ist, hat er wieder von mir.</p><p>Auch andere Figuren aus dem Roman haben sich bei meinen Vorlieben bedient: Dass Casdans bücherversessener Freund Fossi in manchem Ähnlichkeit mit mir hat, kann sich jeder denken, der meine Bücherstapel kennt.</p>								</div>
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															<img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="https://johannabrenne.net/wp-content/uploads/2023/08/Maedchen_Wueste-300x450-1-200x300.jpg" class="attachment-medium size-medium wp-image-3150" alt="Daria vor Wüste" srcset="https://johannabrenne.net/wp-content/uploads/2023/08/Maedchen_Wueste-300x450-1-200x300.jpg 200w, https://johannabrenne.net/wp-content/uploads/2023/08/Maedchen_Wueste-300x450-1.jpg 300w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" />															</div>
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									<p>Von „Yazahaan“ geht es jetzt hinüber zu meinem Jugendroman-Projekt <a href="https://johannabrenne.net/daria-und-das-geheimnis-der-ornamentwueste/" target="_blank" rel="noopener">„Daria“</a>: Daria ist viel mutiger und abenteuerlustiger als ich. Ich hätte mich nie getraut, einfach von zu Haue zu verschwinden und mich zu einer völlig fremden Stadt aufzumachen, in der ich nur zwei Personen kenne, und beide nur flüchtig. (Und einen davon kann sie nicht mal leiden …)</p><p> </p><p>Aber hartnäckig sein kann ich auch. Ihre Abneigung gegen Arroganz und Entitlement hat sie vermutlich auch von mir.<span class="Apple-converted-space">  </span>Und ja, das Gefühl, fremd zu sein und nirgendwo ganz hinzupassen, kenne ich selbst &#8211; wenn auch aus anderen Gründen als meine Heldin.<span class="Apple-converted-space"> </span></p><p> </p><p>Ich bringe also sicher eigene Charakterzüge in meine Figuren ein. In manchem sind sie aber auch ganz anders als ich. Und natürlich stecken auch Eigenschaften in ihnen, die ich bei Leuten meiner Umgebung beobachtet habe (ich sage nicht, was und wer!).<span class="Apple-converted-space"> </span></p><p> </p><p>Meine Welten sind ausgedacht, aber die Themen, die darin vorkommen, sind universell. Anderssein, den eigenen Weg finden. Träume. Ziele. Wie weit soll man für seine Träume gehen? Und (besonders bei „Daria“) wie sollen wir eigentlich mit unseren Ressourcen umgehen?</p><p> </p><p>Soviel heute zu meinen Geschichten und mir.</p><p>Jetzt zu dir: Hast du dich manchmal schon in Geschichten gefunden &#8211; so, dass du dachtest, he, da schreibt jemand über mich? Wenn du selbst auch schreibst: Wie sehr sind deine Figuren ein Stück von dir? Erzählt es mir gerne in den Kommentaren!</p><p>Bis bald!</p>								</div>
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		<title>Autoreninterview mit David Kramm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2025 07:57:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der dritten Folge meiner Interview-Reihe habe ich David Kramm zu Gast, einen weiterer „Fund“ über Instagram bzw. über unseren gemeinsamen Verlag Realm &#38; Rune. Er hat uns seinen Debüt-Roman „Der Jarlesplitter“ mitgebracht.   Ich fange wieder mit ein paar Fakten an: David ist 36 Jahre und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="6059" class="elementor elementor-6059">
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									<div><p class="Text"><span lang="DE">Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der dritten Folge meiner Interview-Reihe habe ich David Kramm zu Gast, einen weiterer „Fund“ über Instagram bzw. über unseren gemeinsamen Verlag <a href="https://realm-and-rune.de" target="_blank" rel="noopener">Realm &amp; Rune</a>. Er hat uns seinen Debüt-Roman „Der Jarlesplitter“ mitgebracht.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Ich fange wieder mit ein paar Fakten an: </span><span lang="DE">David ist 36 Jahre und lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in Wülfrath. Ihr findet ihn auf Instagram unter </span><span lang="DE"><a href="https://www.instagram.com/d.kramm.schreibt/" target="_blank" rel="noopener">d.kramm.schreibt</a></span><span lang="DE">. Schau gerne vorbei, du findest dort nicht nur viele Infos, sondern auch coole Charakterillustration, die er selbst angefertigt hat.</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE"> </span></b></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Hallo David, schön, dass du dir die Zeit nimmst, virtuell auf meinem Blog vorbeizuschauen! Meine erste Frage ist nach deinem Ursprung: Wie bist du zum Schreiben gekommen, und kannst du den Moment benennen, seitdem du dich traust, dich selbst als „Autor“ zu bezeichnen?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Danke für die virtuelle Einladung! Für meine Antwort muss ich klar zwischen Schreiben und Geschichten</span><span lang="DE">-E</span><span lang="DE">rzählen unterscheiden. Ich entwickle Geschichten schon sehr lange, habe quasi immer schon gezeichnet und auf diese Weise dutzende Charaktere, magische Wesen und Szenen versucht zum Leben zu erwecken. Mit dem Romanschreiben habe ich tatsächlich erst 2021 und aus einer Laune heraus angefangen. Das war eine Herausforderung an mich selbst: Ich wollte wissen, ob ich kreativ, sprachlich fähig und vor allem diszipliniert genug bin, um einen Roman anzufangen und auch abzuschließen. Und nach den ersten geschriebenen Seiten wurde klar, dass ich das weitermachen wollte. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Als Autor bezeichne ich mich, seit mein erster Roman tatsächlich erschienen ist. So weit, dass ich beim Kennenlernen von neuen Leuten zuerst Autor vor meinem Hauptberuf erwähne, ist es aber noch nicht. </span></p></div>								</div>
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									<div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Du hast letztes Jahr deinen ersten Roman veröffentlicht: „Der Jarlesplitter“. Magst du ein wenig zum Genre des Romans erzählen?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Der Jarlesplitter ist in erster Linie ein Urban-Fantasy-Roman: Das zeitliche und räumliche Setting ist unsere Welt, das Köln der Gegenwart, um spezifisch zu sein, in dem sich jedoch magisch begabte Personen unter die ganzen „Normalos“ mischen. Dieses Genre macht mir große Freude, weil der Bezug zum Alltagserleben der Leser so präsent und das Potential für fantasievolle Brüche maximal ist. Ich kann in Sachen Humor aus dem Vollen schöpfen, weil die Charaktere in einer bekannten Welt sozialisiert wurden, sich aber ständig mit abseitigen Situationen und Begegnungen konfrontiert sehen. Das gleiche gilt natürlich auch für alle möglichen Geheimnisse, die meine Welt kennzeichnen. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Ich bezeichne den Jarlesplitter aber nicht ausschließlich als Urban-Fantasy-Geschichte, sondern gleichzeitig als klassischen Abenteuerroman. Mein Protagonist Monty Schuster und seine Mitmagierinnen und Mitmagier gehen auf magische Forschungsreisen, die sie an die unterschiedlichsten Orte führen, vorausgesetzt, man kann dort mit einem Schiff anlegen. Diese Settings dürfen dann auch gern weniger urban sein und vor Magie überquellen. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Achja, zu guter Letzt ist Der Jarlesplitter auch eine waschechte Komödie, mit vielen humorvollen Dialogen und schwarzem Humor.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Wie ist die Idee zum „Jarlesplitter“ entstanden? Hast du bewusst ein deutsches Setting gewählt?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Ja, auf jeden Fall. Ich wollte meine Charaktere durch Welten bewegen, die ich selbst gut kenne, um ihnen dann im nächsten Moment etwas vollkommen anderes vorzusetzen. Daher kommt auch Köln als erster Schauplatz &#8211; ich habe selbst knapp zehn Jahre lang sehr gern dort gelebt. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Komischerweise war die erste Sache, die feststand, der Name des Protagonisten: Monty (eigentlich Montreal) Schuster. Keine Ahnung, wo der Name herkam, aber er gefällt mir nach wie vor ausgesprochen gut. Kurz darauf entstand in meinem Kopf die Frage, die den äußersten Rahmen zu Montys Welt bildet, und auch im Klappentext des Romans zu finden ist: Woher bekommen Zauberer eigentlich ihre magischen Utensilien? Ich bin leicht zu begeistern mit der Fragestellung, welchen Berufen magiebegabte Leute nachgehen, wenn sie nicht etwa Zauberschüler oder hauptberufliche Helden und Abenteurer sind. So kam Monty zu seiner Profession als Schreiner. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Dass es dann zu umfangreichen Schiffsreisen, bunt zusammengewürfelten Crews aus Magiern verschiedener Expertisen, mysteriösen Orten und wilden magischen Wesen kam, ist wohl meinem Drang nach actionreichen Abenteuergeschichten geschuldet: Abenteuer erlebt man halt nicht in der Werkstatt und Monty schonmal gar nicht.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Die Magie in deinem Roman basiert auf Fingerzeichen. Das ist so eine coole Idee! Wie ein Buchstabieralphabet. Wie bist du darauf gekommen?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Mein Magiesystem brauchte ein paar zentrale Eigenschaften, damit ich es in meinen Geschichten verwenden konnte: Es musste zum einen graduell erlernbar sein. Jeder Magier kann normalerweise jede Formel einsetzen, wenn er sie denn gelernt hat. Das System sollte außerdem visuell sein, also für jeden Eingeweihten klar als Zauberei erkennbar. Im Schreiben habe ich gemerkt, dass dies der Action ein wenig im Weg sein kann, weshalb ich das Zaubern ohne Fingerzeichen zu einer ebenfalls erlernbaren Übung für Fortgeschrittene gemacht habe. So merkt der Leser gleich, auf welche Formeln sich meine Figuren spezialisiert haben. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">In Teilen habe ich dieses System übrigens von Naruto übernommen, einem Manga, den ich mit viel Freude gelesen habe. Da gibt es für bestimmte Ninja-Künste ebenfalls Fingerzeichen.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Kannst du uns etwas über die Entstehungsgeschichte des Romans erzählen? Wann hast du damit begonnen, und wie hast du einen Verlag gefunden?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Angefangen habe ich im Frühjahr 2021, was, wie ich gerade schockiert feststelle, bereits vier Jahre her ist! Da ich neben meinem Job und dem Familienleben jeweils nicht viel Zeit ins Schreiben investieren konnte, hat allein das erste Manuskript knapp zwei Jahre gedauert. Dafür habe ich in der Zeit jede freie Minute in das Schnitzen und Verfeinern von Ideen gesteckt. Danach habe ich Freunde und Familie als Testleser eingespannt, um rauszufinden, was ich da eigentlich konkret geschrieben habe: Ist Der Jarlesplitter ein echter Roman oder eine Fingerübung zum kreativen Ausgleich? Später habe ich begonnen, mich mit dem Manuskript bei Verlagen zu bewerben. Auf Instagram bin ich dann auf Realm &amp; Rune gestoßen, habe die Chance erhalten, Montys Geschichte zu erzählen und bin bis heute stolz und glücklich, zur wundervollen Runenfamilie zu gehören.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Schauen wir uns das Cover an, das meiner Meinung nach sehr gelungen ist. Da sieht man prominent ein Segelschiff – ein großer Teil des Romans spielt auch an Bord. Hast du selbst Segel-Erfahrung?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Nein, in keinster Weise. Ich bin nicht mal besonders seefest! Allerdings fasziniert mich die Abenteuerromantik, die ich mit einer Seereise verbinde und ich kann mir gut die Gefahren und Highlights einer solchen Reise ausmalen. Außerdem bin ich, seit damals Wickie übers TV-Meer gefahren ist, ein großer Fan von Wikingern und Piratencrews. Mein großes Vorbild in dieser Hinsicht ist seit knapp 20 Jahren das Piratenepos One Piece, das die Faszination immer neuer Inseln und Umgebungen perfektioniert hat. So reicht eine direkte Seelinie von Wickie, über Monkey D. Ruffy bis zu Montreal Schuster. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">In deinem Buch kommt auch der Humor nicht zu kurz. Diese ganzen Anspielungen … sind die einfach nebenbei eingeflossen, oder hast du sie bewusst eingebaut? Ich nehme an, sie basieren auf deinen eigenen Lieblingsbüchern?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Die kamen ganz von allein, weil so auch mein genereller Humor funktioniert. Ich finde den Gedanken großartig, dass man sich als Magier in meiner Romanwelt dauernd mit irgendwelchen Filmen, Serien oder anderen popkulturellen Auslegungen der Zauberei konfrontiert sieht. Und wenn wir „Normalos“ Gandalf gern zitieren, warum sollte es echten Magiern denn anders gehen? Den nicht-menschlichen Figuren in meiner Welt, Vampiren, Meermenschen und Co., wird es da nicht groß anders ergehen. Stell dir nur vor, welche Verwüstungen allein die Twilight-Saga angerichtet haben muss…</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Mal abgesehen von den popkulturellen Anspielungen &#8211; auch so möchte ich, dass meine Leser Freude an den schnippischen Dialogen und dem verbreiteten Zynismus meiner Welt haben. Dann könnten wir auch im echten Leben zusammen lachen.</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE"> </span></b></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE"> </span></b></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Wenn wir schon bei Lieblingsbüchern sind: hast du noch einen oder zwei Lesetipps für uns?</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Im Kleinen: Quasi alle Romane von Christopher Moore. Tolle, kleine Urban-Fantasy-Welten, urkomische Figuren und Dialoge, bissi Sex (heute sagt man Spice, oder?) und so vergleichsweise unbekannt, dass uns nicht demnächst ne Amazon-Prime-Serie dazu ins Haus steht.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Im Großen: One Piece. Wer sich die Zeit nimmt, das seit fast 30 Jahren laufende Mammutwerk von Beginn an zu lesen (nicht zu schauen, wichtig!), wird mit einem der erfüllendsten Fantasy-Erlebnisse belohnt, die es zu erleben gibt. Absurde Action, unbarmherziger Humor, hunderte große und kleine Dramen und nicht zuletzt das wohl am besten gehütete Geheimnis der Fantasy-Literatur. Der Hype ist begründet. </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">Johanna:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Vielen Dank, David! Schön, dass du hier warst!</span></p></div><div><p class="Text"><b><span lang="DE">David:</span></b><b></b></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Danke, dass ich dabei sein durfte.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Falls du jetzt neugierig geworden bist: David Kramms Roman, “Der Jarlesplitter” gibt es überall, wo du auch sonst deine Bücher kaufst (in Buchläden oder online), oder direkt im Online-Shop des Verlags, </span><span lang="DE"><a href="https://realm-and-rune.de/produkt/der-jarlesplitter-taschenbuch/" target="_blank" rel="noopener">hie</a>r</span><span lang="DE">.</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE"> </span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Im nächsten Blog-Post (in zwei Wochen) gibt es dann noch eine Rezension zum Buch (wie immer spoilerfrei, versprochen!)</span></p></div><div><p class="Text"><span lang="DE">Bis bald!</span></p></div>								</div>
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		<title>Autorinnen-Interview mit Susanne Sachs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 20:50:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorinnenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der zweiten Folge meiner Interview-Reihe habe ich Susanne Sachs zu Gast. Auch Susanne habe ich über Instagram entdeckt. In der BuchBubble tummeln sich jede Menge interessanter Autor*innen samt den dazugehörigen Büchern!   Ich fange wieder mit ein paar Fakten an: Susanne ist Ärztin, reist gerne und [&#8230;]</p>
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									<p style="font-weight: 400;">Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der zweiten Folge meiner Interview-Reihe habe ich Susanne Sachs zu Gast. Auch Susanne habe ich über Instagram entdeckt. In der BuchBubble tummeln sich jede Menge interessanter Autor*innen samt den dazugehörigen Büchern!</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">Ich fange wieder mit ein paar Fakten an: Susanne ist Ärztin, reist gerne und kennt dadurch viele unterschiedliche Menschen. Seit gut fünf Jahren ist sie auch Autorin. Außerdem malt sie. Zusammenfassend könnte man sagen: Sie drückt sich gern kreativ aus, mit Bildern und Texten. Wer sie online besuchen und einen Blick auf sowohl Text als auch Bilder werfen möchte, findet sie hier: <a href="http://www.sussachs.com/" target="_blank" rel="noopener">www.sussachs.com</a> und <a href="https://www.instagram.com/s.arts.sachs" target="_blank" rel="noopener">https://www.instagram.com/s.arts.sachs</a>  </p><p style="font-weight: 400;"> </p>								</div>
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									<p style="font-weight: 400;">Legen wir also los:</p><p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Hallo Susanne, schön, dass du dir die Zeit nimmst, ein paar Fragen zu deinem Schreiben und deiner Autorinnenkarriere zu beantworten! Meine erste Frage ist immer die nach deinem Ursprung: Wie bist du zum Schreiben gekommen, und kannst du den Moment benennen, seitdem du dich traust, dich selbst als „Autorin“ zu bezeichnen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Susanne: </strong></p><p style="font-weight: 400;">Eigentlich wollte ich aufzeigen, was in meinem Berufsleben so ablief, doch ich bin ins Fiktive abgerutscht &#8211; und geblieben. Es war eine ganz neue Erfahrung. Ich habe weitergemacht und unglaublich viel dazugelernt. Mich selbst Autorin zu nennen, viel mir anfangs schwer. Das änderte sich erst, als „Die Mission“ by story.one das Licht der Öffentlichkeit erblickte, ein sehr konkreter Moment.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Du hast Kurzgeschichten und einen Kurzroman veröffentlich und vor kurzem auch deinen ersten „langen“ Roman: „Sweras – Von zwei blauen Welten“. Gehören alle zum gleichen Genre oder variierst du?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Susanne: </strong></p><p style="font-weight: 400;">Bei meinen Kurzgeschichten wechseln die Genres recht wild. Das reicht von Tiergeschichten über Krimis und Fantasy bis zu Reiseabenteuern. Vielleicht veröffentliche ich auch meine sehr intensiven Storys zu bestimmten Gefühlen oder psychischen Störungen.</p><p style="font-weight: 400;">Meine „Mission“ ist hingegen ein Kurzroman, ein spätes Mini-Sequel, das zur Science-Fiction gehört. Das Format wird dem nicht so ganz gerecht, also plane ich, die Geschichte ein wenig auszubauen und etwas preiswerter als eBook und Taschenbuch anzubieten.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Wie ist dir die Idee zu „Sweras“ gekommen? Was inspiriert dich? – Ich denke, die Figur der Paula in „Sweras“ hat auch viel von deiner Erfahrung als Ärztin profitieren können?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Susanne: </strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich wollte Auswege, Lösungen. Und nutzen, was sich bietet. Bei den Gedanken, wie es vielleicht auch gehen könnte, ist diese andere Welt entstanden. Hier verrate ich es: Sweras mit allen möglichen Details zu entwerfen, hat mich abtauchen lassen, in einen Ozean aus Gefühlen, Überlegungen und Begebenheiten. DAS hat mich inspiriert. Und der aktuelle Zustand auf unserer Welt.</p><p style="font-weight: 400;">Paulas Beruf war eine pragmatische Alternative. Mitten in der Coronakrise hätte ich kaum in andere Tätigkeiten schnuppern können. Andererseits fiel es mir natürlich leicht, sie authentisch zu gestalten und es ist nicht verkehrt, dass sie in Notfallsituationen helfen kann.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Gibt es bestimmte Themen, die dein Schreiben bestimmen? Oder ist das von Geschichte zu Geschichte unterschiedlich?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Susanne: </strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich gebe zu, ich bin ein bisschen nerdy. Beim Schreiben schöpfe ich aus zahlreichen Interessen. Da wechsle ich die Themen sehr gern. Allerdings bin ich unfähig, entgegen meiner Stimmung zu schreiben. Bei den längeren Werken haben mir die Protagonisten geholfen und mich da echt überrascht.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Deine Geschichten sind bis jetzt alle im Self-Publishing erschienen. War das eine bewusste Entscheidung oder war es schlicht schwer, einen Verlag zu finden? Als unbekannte Autorin hat man es da ja nicht leicht.</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Susanne: </strong></p><p style="font-weight: 400;">Von allem etwas. Erst wusste ich nicht, was auf mich zukommt und bin es mutig angegangen. Dann habe ich tatsächlich einen Verlag gesucht, aber Wartezeiten, die ohne Feedback enden, gingen mir schnell auf den Sender. Mir gefiel dann auch die Entscheidungsfreiheit. Das ist ein wesentlicher Punkt, da ich ein wenig (hüstel) eigensinnig bin.</p>								</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Schauen wir uns „Sweras“ mal genauer an. Du hat uns das Cover mitgebracht, ich finde es wunderschön! Blau ist ja meine Lieblingsfarbe. – „Sweras“ lässt sich unter Soft-Science-Fiction einordnen, würde ich sagen, da bei dir die technischen Aspekte weniger wichtig sind. Ich wollte demnächst hier eine Rezension posten, aber magst du jetzt schon ein paar Worte zum Inhalt verraten?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Susanne: </strong></p><p style="font-weight: 400;">Mit dem Genre liegst du vollkommen richtig, wobei die Technik sogar geprüft wurde.</p><p style="font-weight: 400;">Also, worum geht es? Die Ärztin Paula will in der Natur abschalten und Energie tanken. Dort trifft sie zufällig auf einen ganz Fremden, Klet. Seine Gestalt, die Stimme, Gesten irritieren sie. Dennoch kommt sie mit ihm ins Gespräch. Sie ahnt nicht, was das für ihr Leben bedeutet. Alles ändert sich, nicht nur für sie. Eine Gelegenheit, der Erde zu helfen, ergreift sie beim Schopf. Die Sweraser sind ihr bald vertraut und sie erfährt zahlreiche Details zur entfernten Heimatwelt. Doch es treten Schwierigkeiten auf, die sie gemeinsam angehen. Manche Situationen sind lebensgefährlich, andere eher kompliziert.</p><p style="font-weight: 400;">Ein bisschen Licht, ein bisschen Hoffnung darf sein. </p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Hoffnungsvolle Geschichten finde ich wichtig. Ich mag es gar nicht, wenn alles im Dunkeln endet. Da hat „Sweras“ bei mir genau ins Schwarze getroffen – oder besser, ins Blaue?</p><p style="font-weight: 400;">Hast du zum Abschluss aus deinen Lieblingsgenres einen oder zwei Lesetipps?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Susanne:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Ich mag es abwechslungsreich beim Lesen und liebe sehr viele meiner Bücher, eigentlich die meisten. Es würde den Rahmen sprengen. Aktuell habe meinen Lesehunger aus tollen Werken der Selbstpublisher und einem Kleinverlag gestillt. Und vorläufig bleibe ich dabei, gerade weil sie innovativ und abwechslungsreich sind.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">Darf ich drei nennen?</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">«Chimärenstadt» von L.U.Sanders</p><p style="font-weight: 400;">«Die Aliens auf Rigas» von Nova K. Mayer</p><p style="font-weight: 400;">«Ein letztes Bild ― Abschied von Anni» von Paul Steinbeck</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Vielen Dank, Susanne!</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">Wenn du jetzt neugierig auf Susannes Buch geworden bist, dann kannst du entweder noch auf die Rezension warten (gibt es in 2 Wochen), oder gleich einem der Links unten vorbeischauen:</p><p style="font-weight: 400;">“Sweras – Von zwei blauen Welten” gibt es als Taschenbuch und eBook überall dort, wo du Bücher bestellst, oder gleich hier:</p><p style="font-weight: 400;"><a href="https://amzn.eu/d/faRpNat" target="_blank" rel="noopener">https://amzn.eu/d/faRpNat</a></p><p style="font-weight: 400;"><a href="https://amzn.eu/d/01nsMg7" target="_blank" rel="noopener">https://amzn.eu/d/01nsMg7</a></p><p><span style="font-weight: 400;"><a href="https://buchshop.bod.de/sweras-susanne-sachs-9783769328820" target="_blank" rel="noopener">https://buchshop.bod.de/sweras-susanne-sachs-9783769</a></span></p><p><span style="font-weight: 400;"><a href="https://buchshop.bod.de/sweras-susanne-sachs-9783769328820" target="_blank" rel="noopener">328820</a></span></p><p> </p><p>Bis bald!</p>								</div>
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		<title>Kinderleicht oder schrecklich schwer?</title>
		<link>https://johannabrenne.net/kinderleicht-oder-schrecklich-schwer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2025 08:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Der Mond von Yazahaan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Aspekte des Schreibens sind für mich einfach bzw. mühsam? Auch wenn ich das Schreiben liebe und mir nicht vorstellen könnte, nicht zu schreiben: Es gibt Bereiche, die mir leichter fallen als andere. Das ist vermutlich bei allen Dingen so, die man macht. Richten wir also heute die Taschenlampe auf „kinderleicht“ und „schrecklich schwer“.   [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Welche Aspekte des Schreibens sind für mich einfach bzw. mühsam?</h3>				</div>
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									<p>Auch wenn ich das Schreiben liebe und mir nicht vorstellen könnte, nicht zu schreiben: Es gibt Bereiche, die mir leichter fallen als andere. Das ist vermutlich bei allen Dingen so, die man macht.</p><p>Richten wir also heute die Taschenlampe auf „kinderleicht“ und „schrecklich schwer“.</p><p> </p><p>Als ich noch mit der Rohfassung meines ersten Romans <a href="https://johannabrenne.net/der-mond-von-yazahaan/" target="_blank" rel="noopener">„Der Mond von Yazahaan“</a> beschäftigt war, dachte ich: „Überarbeiten wird bestimmt schrecklich“, weil mir das pure Schreiben so sehr gefallen hat. Aber dann habe ich festgestellt, dass ich den Überarbeitungsprozess ebenso mag. Es ist eine andere Art von Mindset, aber ich kann dabei genauso in meine Welt eintauchen wie beim Schreiben. Beides hat Flow-Momente und Herausforderungen, aber ich empfinde keins von beiden als „schrecklich schwer“.</p><p>Das schwerste ist vielleicht, zu entscheiden: „Wann bin ich fertig?“. Das zweitschwerste „Was gehört in die Story, was ist zu viel“? Vermutlich bin ich gerade beim letzten Punkt nicht wirklich gut &#8211; zumindest ist „Der Mond von Yazahaan“ sehr lang geworden, obwohl ich tatsächlich viel gekürzt habe. Ich kann nur hoffen, dass all die Dinge, die ich drin gelassen haben, für meine Leser interessant sein werden.</p><p> </p><p>Soviel zur Makro-Ebene. Auf der Ebene des Schreibhandwerks würde ich sagen: Beschreibungen sind schwer. Ich brauche beim Lesen keine detaillierten Beschreibungen, deshalb tendiere ich dazu, beim Schreiben auch eher spartanisch zu beschreiben. Beim Überarbeiten stellt sich dann die Frage: Ist das genug? Muss mehr rein? Und was? Ich kenne da eine Menge Tips und Anregungen, aber trotzdem fällt es mir schwer, die richtige Balance zu finden.</p><p> </p><p>Beim Schreiben von „Yazahaan“ habe ich gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, Räume im Kopf zu haben. Was ich damit meine? Zum Beispiel Casdans Büro im Raketenforschungszentrum: Ich wusste, es sollte klein sein und habe das auch so geschrieben. Aber beim Erwähnen, wie er sich darin bewegt und was darin an Einrichtung vorhanden ist, bin ich ins Strudeln gekommen. Passt das alles in den Raum? Wie sind die Proportionen? Bei sowas hilft es natürlich gar nicht, dass mein räumliches Vorstellungsvermögen eher miserabel ist. Was schon geholfen hat: Ich hab ein 3D-Tool gefunden, in dem man Räume einrichten kann. Also hab ich mir Casans Büro und später auch seine Wohnung und das Haus eines Astronautenantwärters einfach in 3D erstellt. Und schon konnte ich sehen, ob die Einrichtung in Casdans Wohnung so stehen kann, wie ich sie beschrieben habe, und er trotzdem noch vom Sofa zum Esstisch gehen kann. Praktisch, oder?</p><p> </p><p>Umgekehrt konnte ich das Haus des Astronautenanwärters viel besser beschreiben, nachdem ich es „gebaut“ habe. Und Spaß gemacht hat es auch.</p><p> </p><p>(Was ich mir übrigens schrecklich schwer vorstelle, sind Action-Szenen: Kämpfe oder sowas. Glücklicherweise musste ich bis jetzt noch keine schreiben, weil sich meine Heldinnen und Helden nicht prügeln wollen. Phew.)</p><p> </p><p>Was fällt mir dann leicht? Ich schreibe zum Beispiel gerne Dialoge und innere Monologe. Die Figuren schnattern lassen, laut oder in ihrem Kopf, macht mir Spaß. Das bedeutet natürlich nicht per se, dass meine Dialoge/Monologe objektiv gut sind. Aber sie fließen deutlich leichter aus meinen Fingern als Beschreibungen.</p><p> </p><p>Wie geht es dir bei sowas? Wenn du schreibstt: Was fällt dir schwer/leicht? Wenn du liest: Hast du manchmal das Gefühl, „Hier hat aber jemand Mühe mit xx“?</p><p>Mit etwas Glück und Anstrengung bügelt man als Autor*in die schweren Stellen aus, aber ob das immer gelingt? Erzählt es mir gern in den Kommentaren.</p><p>Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass dir alle wichtigen Dinge heute leicht von der Hand gehen!</p><p>Bis bald!</p>								</div>
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		<title>Mein Schreib-Manifest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2025 09:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorinnenleben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grundsätze, Vorsätze und Ziele für mein Schreiben: Es ist inzwischen schon zwei Jahre her, seit ich bei einer Übung der wunderbaren Julie Duffy von „Story A Day&#8220; mitgemacht habe: Man sollte sein eigenes Schreib-Manifest entwickeln. Mein Manifest hat seither in der Schublade gelegen, jetzt habe ich es herausgeholt und etwas überarbeitet. Hier ist es: Meine persönlichen [&#8230;]</p>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Grundsätze, Vorsätze und Ziele für mein Schreiben:</h3>				</div>
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									<p>Es ist inzwischen schon zwei Jahre her, seit ich bei einer Übung der wunderbaren Julie Duffy von <a href="https://storyaday.org" target="_blank" rel="noopener">„Story A Day&#8220;</a><span class="Apple-converted-space"> </span>mitgemacht habe: Man sollte sein eigenes Schreib-Manifest entwickeln. Mein Manifest hat seither in der Schublade gelegen, jetzt habe ich es herausgeholt und etwas überarbeitet. Hier ist es: Meine persönlichen Grundsätze für meine Art zu schreiben (jeder Autor wird seine eigenen haben, ob im Kopf oder aufgeschrieben).</p><p> </p><p><strong>In meinem Schreiben …</strong></p><p> </p><p><strong>… werde ich für meine Leser Welten bauen und Geschichten entwickeln, in denen sie sich verlieren und wiederfinden können.</strong></p><p> </p><p><strong>… werde ich Figuren beschreiben, die keine Superhelden sind, sondern Menschen wie du und ich, mit Fehlern und Widersprüchen; Figuren, die mit Widrigkeiten kämpfen und auf der Suche nach ihrem Weg sind; Figuren, die stark sein können, wenn es nötig ist.</strong></p><p> </p><p><strong>… werde ich kritisch aber verzeihend sein; genau hinsehen, aber mit sanftem Blick; ironisch, aber niemals zynisch.</strong></p><p> </p><p><strong>… werde ich hoffnungsvoll sein und der dunklen Seite nicht nachgeben.</strong></p><p> </p><p><strong>… werde ich durch lesen und lernen und üben meine Fähigkeiten verbessern, um meine eigene Stimme zu finden.</strong></p><p> </p><p><strong>… werde ich von den Geschichten anderer Autoren lernen, aber meinen eigenen treu bleiben.</strong></p><p> </p><p><strong>… werde ich nicht für den Markt schreiben, sondern für die Leser, denen meine Art von Geschichten Freude bereitet (und werde ich daran glauben, dass es diese Leser gibt).</strong></p><p> </p><p><strong>… werde ich stolz auf meinen eigenen Weg sein.</strong></p><p> </p><p><strong>Es ist ok, anders zu sein.</strong></p><p><strong>This I choose to do.</strong></p><p> </p><p>Soviel zu meinem Manifest. Ich habe eine Weile hin- und her überlegt, ob das Wort nicht zu pompös ist (das englische „manifesto“ klingt weniger schwer, aber das ist vermutlich nur ein Gefühl). Jetzt steht es trotzdem da. „Leitlinien“ klingt zu bürokratisch, „Grundsätze“ irgendwie trocken. Vielleicht darf man auch mal ein bisschen pompös klingen, wenn man formuliert, was einem wichtig ist.</p><p> </p><p>Was meinst du? Passt das Manifest zu dem, was du bisher über mich und mein Schreiben denkst? Hast du schon einmal über die Grundsätze nachgedacht, die dich (bewusst oder unbewusst) leiten?</p><p> </p><p>Bis bald!</p>								</div>
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		<title>Autorinnen-Interview mit Jasmin Engel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 08:41:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autorinnenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vernetzung ist eine wichtige Sache im heutigen Buchmarkt. Ständig erscheinen neue Bücher, dadurch ist es ist gerade für Selfpublisher*innen oder Autor*innen bei kleinen Verlagen schwer, nicht in der Masse unterzugehen. Deshalb starte ich heute auf diesem Blog eine Reihe mit Interviews: Ich möchte Autor*innen vorstellen, die ich für mich entdeckt habe, deren Bücher mir gefallen [&#8230;]</p>
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									<p style="font-weight: 400;">Vernetzung ist eine wichtige Sache im heutigen Buchmarkt. Ständig erscheinen neue Bücher, dadurch ist es ist gerade für Selfpublisher*innen oder Autor*innen bei kleinen Verlagen schwer, nicht in der Masse unterzugehen. Deshalb starte ich heute auf diesem Blog eine Reihe mit Interviews: Ich möchte Autor*innen vorstellen, die ich für mich entdeckt habe, deren Bücher mir gefallen und die ich deshalb mit ganzem Herzen empfehlen kann.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">Den Auftakt macht heute ein Interview mit der Autorin Jasmin Engel, die ich über die Instagram-BuchBubble gefunden habe. Ich freue mich sehr, dass ich sie heute virtuell bei mir zu Gast habe. Es gibt auch einen besonderen Anlass dafür &#8211; dazu mehr weiter unten.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;">Zuerst einmal ein paar schnelle Fakten: Jasmin ist Jahrgang 1982 und schreibt seit ihrer Kindheit Kurzgeschichten, Romane und auch Lyrik. Im Internet findet man sie unter <a href="https://www.jasmin-engel.de/" target="_blank" rel="noopener">https://www.jasmin-engel.de</a>, auf Instagram ist sie unter <a href="https://www.instagram.com/jasmin.engel.autorin/" target="_blank" rel="noopener">jasmin.engel.autorin</a> zu Hause.</p><p style="font-weight: 400;">Aber jetzt Schluss mit der Einleitung, hier ist Jasmin!</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Hallo Jasmin, schön, dass du dir die Zeit nimmst, ein paar Fragen zu deinem Schreiben und deiner Autorinnenkarriere zu beantworten! Ich fange ganz klassisch an: Wie bist du zum Schreiben gekommen, und kannst du den Moment benennen, seitdem du dich traust, dich selbst als „Autorin“ zu bezeichnen? Für viele von uns ist es ein großer Schritt, sich vor anderen zum Schreiben zu bekennen, weil dann sofort die Frage kommt, „oh, was hast du denn schon alles veröffentlicht?“</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Jasmin: </strong>Hallo Johanna, freut mich sehr, dass ich die erste Autorin deiner Interview-Reihe sein darf. Zum Schreiben bin ich im Grunde schon als Kind gekommen, sobald ich es überhaupt konnte. Der Wunsch, Autorin zu werden, ist in mir mit 14, 15 stark geworden. Da habe ich meinen ersten Kurzroman geschrieben. Ich habe mich teilweise schon getraut, mich Autorin zu nennen, sobald ich ein paar Veröffentlichungen in Anthologien hatte. In meinem Umfeld wurde ich dadurch allerdings längst nicht als „richtige“ Autorin wahrgenommen. Das fing erst an, als ich die ersten ein, zwei Romanveröffentlichungen vorweisen konnte.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Du schreibst sowohl Romane als auch Kurzgeschichten und Lyrik. Deine Hauptgenres sind historische Romane, Fantasy und Science Fiction, auch gemischt. Ich bin ja ein großer Freund von Genre-Mix. Hast du dich bewusst dafür entschieden oder hat es sich einfach ergeben, dass Geschichten aus diesen Genres in deinem Kopf entstanden sind?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Jasmin: </strong>Ja, wobei Kurzgeschichten und vor allem Lyrik bei mir in den letzten Jahren in den Hintergrund getreten sind. Ich wollte mich einfach stärker auf meine Romane konzentrieren und alles, was rundum noch zu tun ist, was ja nicht eben wenig ist. Auch ich liebe solche Genre-Mix-Bücher einfach. Es hat sich aber einfach so für mich ergeben, geplant war es nicht.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Wie entsteht bei dir eine Geschichte? Bist du eher eine planende oder eine entdeckende Schreibende? Hast du einen festen Schreibprozess oder ändert sich der bei jedem neuen Projekt?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Jasmin: </strong>Ich bin schon immer eher eine entdeckende Schreibende. Wenn ich eine Grundidee habe, sammle ich Notizen dazu und wenn es keinen historischen Hintergrund gibt, fange ich meistens direkt an. Bei den historischen Romanen mit Fantasy kommt bei mir jedoch erst einmal Vor-Recherche. Ich habe z.B. vor dem Schreiben von Secrets of Time zwei Sachbücher über die Sumerer gelesen, um mein Wissen von vor Jahren wieder aufzufrischen. Bei Erträumt – Die Nächte des Schicksals habe ich vorher nur ein bisschen recherchiert – über die Idee magisch erschaffener Lebensformen im tibetischen Buddhismus. Mit dem Schreiben habe ich dann schon schneller angefangen als bei Secrets of Time.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Gibt es bestimmt Themen, die dich faszinieren und häufig in deinem Schreiben auftauchen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Jasmin: </strong>Ja, ich kann da schon ein gewisses Muster erkennen. Alte Kulturen und deren Mythologie finde ich unheimlich faszinierend. Zum Beispiel die der Maya, die mein Debüt dominiert, oder die der Sumerer, die Secrets of Time mit ausmacht. Außenseiter*innen, die ihren eigenen Weg suchen und finden wollen sind ebenfalls ein wiederkehrendes Thema bei mir. Außerdem Träume, speziell luzide Träume, wie in Die Traumreisende – Nachtblüten und jetzt in Erträumt – Die Nächte des Schicksals.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Nach dem Schreiben kommt idealerweise das Veröffentlichen. Du hast deine Romane in verschiedenen Verlagen veröffentlicht. Wie hast du die Verlagssuche erfahren? War es einfach, einen Verlag zu finden? Wie bist du vorgegangen?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Jasmin: </strong>Ich habe es von Anfang an als schwierig empfunden, für meine ungewöhnlichen Geschichten mit Genre-Mix einen Verlag zu finden. Beworben habe ich mich jedes Mal bei vielen, auch mittleren und großen Verlagen. Mit meinen letzten beiden Skripten hatte ich mich auch bei Agenturen beworben, aber wenn ich eine Reaktion bekam, dann dass meine Genres und Themen aktuell nicht gefragt seien. Da ich mit meinem ersten Verlag offen gesagt alles andere als zufrieden war, habe ich mir für meinen zweiten Roman einen anderen Kleinverlag gesucht. Ich habe bei meinem zweiten Verlag auch noch mehrere Manuskripte unter Vertrag, es zieht sich mit den Veröffentlichungen nur extrem, da die Verlagsleitung gewechselt hatte und es auch noch Krankheitsfälle gab. So kam es, dass ich mit Ereshs Geschichte einen anderen Verlag suchen musste – der allerdings kein Interesse an meiner Erträumt-Dilogie hatte. So erklärt sich, dass meine vier bisherigen Romane in vier verschiedenen Verlagen veröffentlicht sind</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Apropos veröffentlichen: Du feierst gerade wieder ein neues Buch-Baby: Am 08. März ist dein Roman „Erträumt – Die Nächte des Schicksals“ bei Realm &amp; Rune erschienen. Es geht um Traumreisen: Du hast uns das Cover und den Klappentext mitgebracht.</span></p>								</div>
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									<p>Klappentext:</p><p style="font-weight: 400;"><em>Nimm dich in Acht vor deiner Vorstellungskraft &#8211; sie kann zwar Wundervolles, aber auch Schreckliches hervorbringen.</em></p><p style="font-weight: 400;"><em> </em></p><p style="font-weight: 400;"><em>Rain besitzt die Gabe, durch ihre luziden Träume jenseitige Orte betreten zu können. Dabei trifft sie auf ihre Hündin Polly, die dort wie selbstverständlich sprechen kann und ihr von dem bedrohlichen Wandel erzählt, der sich anbahnt. Als sie auch noch dem rätselhaften Silas begegnet, der behauptet, er sei von Rain erschaffen worden, gerät sie immer tiefer in ein Abenteuer, bei dem nicht nur ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht, sondern das gesamte Ordnungsgefüge zwischen Diesseits und Jenseits.</em></p><p style="font-weight: 400;"><em> </em></p><p style="font-weight: 400;"><em>Eine kreative junge Frau, ein magisch erschaffener Mann, eine freche Hundedame und ein geheimnisvoller Wanderprediger – können sie den Weltenwechsel aufhalten?</em></p>								</div>
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									<p style="font-weight: 400;">Ich finde das Cover wunderschön – und der Klappentext hat mich auch sofort angesprochen. Ich durfte „Erträumt“ vorab lesen und habe es verschlungen. Am Freitag gibt es hier auf dem Blog eine ausführliche Rezension von mir. Aber was möchtest du heute über die Geschichte verraten?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Jasmin: </strong>Es gibt viele Besonderheiten bei meiner Erträumt-Dilogie. Zum ersten Mal ist eine Hauptfigur von mir demigender, genau wie ich selbst. Eine weitere Premiere in meinen Romanen ist, dass eines meiner Haustiere das Vorbild für eine Nebenfigur liefert: die freche Hündin Polly aus Erträumt ist an meine Tiffy angelehnt. Nicht allein dadurch ist meine Dilogie auch humorvoller ausgefallen als meine anderen bisherigen Bücher. Ich denke, das ist ganz angenehm, da es streckenweise auch sehr düster darin zugeht. Aber auch romantisch.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Und ganz zum Schluss: hast du aus deinen Lieblingsgenres einen oder zwei Lesetipps?</p><p style="font-weight: 400;"><strong>Jasmin: </strong>Ja, klar. Wenn es um den Mix aus historisch und (düsterer) Fantasy geht kann ich nur immer wieder „Der Vertraute“ von Leigh Bardugo empfehlen. Wer – wie ich – auch den Mix aus Fantasy und Science Fiction mag, wird bestimmt „Eines Menschen Flügel“ von Andreas Eschbach mögen.</p><p> </p><p style="font-weight: 400;"><strong>Johanna:</strong></p><p style="font-weight: 400;">Vielen Dank, liebe Jasmin, für diese Einblicke in dein Autorinnendasein! Ganz viel Erfolg mit deinem aktuellen Roman und allen weiteren, die noch folgen!</p><p style="font-weight: 400;">Jasmin: sehr gerne und ich danke dir, liebe Johanna, für die spannenden Fragen! Herzlichen Dank auch für deine guten Wünsche.</p><p> </p><p> </p><p style="font-weight: 400;">Das war also Jasmin. Falls du neugierig geworden bist: “Erträumt – Die Nächte des Schicksals” gibt es als Taschenbuch und eBook überall dort, wo du auch sonst deine Bücher kaufst oder bestellst, oder direkt <a href="https://realm-and-rune.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">hier beim Verlag</a>!</p><p>Am Freitag gibt es dann die Rezension zu &#8222;Erträumt&#8220; &#8211; schau gerne wieder vorbei!</p><p>Bis bald!</p><p style="font-weight: 400;"> </p><p style="font-weight: 400;">Bildnachweise: Cover “Erträumt” erstellt von <a href="https://saje-design.de/" target="_blank" rel="noopener">saje-design</a>; Autorinnenfoto: privat</p>								</div>
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		<p>The post <a href="https://johannabrenne.net/autorinnen-interview-mit-jasmin-engel/">Autorinnen-Interview mit Jasmin Engel</a> appeared first on <a href="https://johannabrenne.net">Johanna Brenne</a>.</p>
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