Foto der Autorin Nova K. Mayer

Autorinnen-Interview mit Nova K. Mayer

Heute ist wieder Vernetzungs-Tag hier auf dem Blog! In der sechsten Folge meiner Interview-Reihe habe ich wieder eine Autorin zu Gast, die ich über die Instagram-BuchBubble gefunden habe: Nova K. Mayer, Lektorin und Self-Publisherin im Bereich Science-Fiction.

 

Johanna:

Hallo Nova, schön, dass du da bist! Magst du uns ein paar Fakten über dich erzählen?

Nova:

Hallo zusammen, ich schreibe seit einigen Jahren unter dem Pseudonym Nova K. Mayer abenteuerliche Science-Fiction mit Message. Da ich zur Gen X gehöre, kenne ich noch die Zeiten ohne Internet und KI, dennoch haben mich spannende Geschichten, die in einer zukünftigen Welt spielen, schon immer fasziniert.

www.nova-k-mayer.de

Instagram: @nova.k.mayer

 

Johanna:

Ich bin neugierig auf deine Origin-Story: Du hast ja zuerst geschrieben und bist später auch ins Lektorat eingestiegen. Wie kam es dazu?

Nova:

Geschrieben und gezeichnet habe ich „schon immer“, wie es so schön heißt – als Jugendliche noch mit Bleistift und Papier. In der Schule gern auch unter der Bank. Als ich vor einigen Jahren wieder angefangen habe zu schreiben, war ich zum ersten Mal in engem Austausch mit anderen Schreibenden. Beim gegenseitigen Testlesen habe ich festgestellt, dass es mir großen Spaß macht, das Maximum aus einer Idee rauszuholen. Bestärkt haben mich Rückmeldungen wie: Das bringt meinen Text wirklich weiter! Zu finden bin ich seit 2022 als Heidrun Launicke, @lektorat.schreibwege.

 

Johanna:

Ist dir dein Lektorinnen-Ich eigentlich beim Schreiben nützlich oder im Weg? Kann man als Lektorin ganz entspannt eine Rohfassung schreiben oder ist man mit einem Auge schon beim Überarbeiten?

Nova:

Mittlerweile bin ich gleichzeitig am Überarbeiten, lediglich Wortwiederholungen sind mir erst einmal egal. 😉

 

Johanna:

Du hast den Weg des Selfpublishing gewählt. War dir von Anfang an klar, dass du das möchtest?

Nova:

Relativ schnell. Ich hatte eine kurze Phase, in der ich hin- und hergerissen war, aber dann wollte ich mein Buch selbst veröffentlichen, um als Autorin einfach weiterzukommen. Außerdem wusste ich, dass ich für so ein Vorhaben genug Organisationstalent und Durchhaltevermögen besitze.

 

Johanna:

Dein Debüt-Roman “Die Aliens auf Rigas“ lässt sich im Genre Science-Fiction einordnen, und dort wieder im Bereich „Soft-Science-Fiction“. Was bedeutet das „Soft“ in dem Fall?

Nova:

Für mich steht das Soft im Gegensatz zu Hard – also zu Hard-Science-Fiction, in der technische und wissenschaftliche Gegebenheiten möglichst realistisch erklärt werden. Bei mir liegt der Fokus stattdessen auf den sozialen Konflikten der Figuren und einer fantasievollen, spannenden Handlung, die auch mal von der Realität abweichen darf.

Cover: Die Aliens auf Rigas

Johanna:

Titel und Cover verraten ja schon, dass die Menschen auf einem anderen Planeten auf eine fremde Spezies treffen. Du hast dir da ein paar besondere Eigenschaften ausgedacht. Wie hast du die „Aliens“ entwickelt – verrate natürlich nur, was du hier verraten möchtest.

Nova:

Die Aliens sollten nicht-humanoid, also fremdartig sein, weil ich da meiner Fantasie freien Lauf lassen konnte. Ich hatte den Kopffüßer als Vorlage und die Barbapapas im Kopf. Daraus habe ich die Colchidai entwickelt.

Johanna:

Eine beliebte Challenge auf Instagram ist ja „Dein Buch in 10 Wörtern“ oder ähnliches. Ganz so knapp muss es nicht sein, aber was kannst du uns in 5 Sätzen über dein Buch erzählen?

Nova:

In Band 1 DIE ALIENS AUF RIGAS geht es um einen jungen Helden namens Vito, der sich anfangs jedoch gar nicht so fühlt. Im Gegenteil – durch ein Implantat im Fuß ist er ein wenig „disabled“ und wird deswegen von der strengen Kommandantin schikaniert. Es geht darum, wie er es schafft, sich gegen sie zu behaupten und im Konflikt mit der fremden Spezies seinen Werten treu zu bleiben. Man kann Vitos Geschichte also als Coming-of-Age- Science-Fiction-Story bezeichnen.

 

Johanna:

Bald erscheint dein zweiter Roman, „Das Spiel der Batya“: Eine Fortsetzung von Vitos Geschichte, aber nicht ganz: Wie können die Leser sich das vorstellen?

Nova:

In der Vito-vom-Planeten-Rigas-Trilogie wird jeder Band eine für sich abgeschlossene Geschichte erzählen. Einige der Figuren kommen im Folgeband wieder vor, Vito natürlich als Hauptfigur. Ich finde die Entwicklung von einzelnen Figuren über die Bände hinweg sehr spannend (zum Beispiel bei Connor). Natürlich kommen auch neue Figuren dazu.

 

Johanna:

Wie genau waren deine Vorstellungen bezüglich des Covers – sowohl für Band 1 als auch für das – noch geheime – Cover von Band 2? Als Self-Publisherin bist du in dieser Hinsicht ja freier als viele Verlags-Autoren, aber ich nehme an, du hast es nicht völlig selbst gestaltet?

Nova:

Nein, beide Cover sind von Renee Rott, Dream Design, @cover.and.art, der sie nach meinen Wünschen gestaltet hat. Ich hatte zuerst Bleistiftzeichnungen angefertigt. Erwähnenswert ist, dass Renee völlig ohne Einsatz von KI arbeitet. Im zweiten Buch gibt es zum ersten Mal eine Landkarte, illustriert von einer jungen Künstlerin. Die Karte zeigt die Erde des 25. Jahrhunderts, so wie sie hoffentlich nicht wirklich aussehen wird.

 

Johanna:

Vielen Dank, Nova! Schön, dass du mich virtuell besucht hast!

Nova:

Vielen Dank für die virtuelle Einladung. Außerdem hast du mir als Testleserin bei Band 2 sehr geholfen. Danke auch dafür!

Johanna:

Das Testlesen hat unheimlich viel Spaß gemacht! Ich kann schon mal verraten, dass Band 2 toll wird!

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Wer will, kann jetzt also schnell noch den ersten Band lesen, und dann direkt mit Band 2 weitermachen. Auch wenn es für das Verständnis von „Das Spiel der Batya“ nicht nötig ist: „Die Aliens auf Rigas“ lohnen sich auf jeden Fall! Der Roman ist überall im Handel erhältlich, z.B. beim Amazon über diesen Link 

https://amzn.eu/d/79F93B0

aber auch im kleinen Buchladen vor Ort!

Für alle, die sich noch nicht sicher sind, gibt es in zwei Wochen hier auf dem Blog eine Rezension zu „Die Aliens auf Rigas“, wie immer natürlich spoilerfrei!

Und weil es ja nicht mehr lange dauert, bis „Das Spiel der Batya“ erscheint, geht es dann am 30.1. nahtlos mit einer Rezension dazu weiter! – Dazu kann ich jetzt schon sagen, dass Band 2 dunklere Vibes hat als Band 1 – mein erstes Fazit nach der Lektüre war WAS FÜR EIN RITT!

Bis bald!

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