Rezension: Das Spiel der Batya

Wie liest sich der zweite Roman über Vito vom Planeten Rigas?

Vor zwei Wochen habe ich hier eine Rezension zu „Die Aliens auf Rigas“ von Nova K. Mayer mit dir geteilt. Heute widme ich mit dem zweiten Roman der Autorin. „Das Spiel der Batya“ ist kürzlich als E-Book erschienen, das Taschenbuch folgt am 14.02.2026

Wenn du „Die Aliens auf Rigas“ noch nicht kennst, schau gerne bei der letzten Rezension vorbei, du findest sie hier.

Egal, ob die „Die Aliens auf Rigas“ schon gelesen hast oder nicht, lies gerne weiter, denn „Das Spiel der Batya“ kann für sich allein gelesen werden.

 

 Genre und Welt:

„Das Spiel der Batya“ ist ein Science-Fiction-Roman für Jugendliche ab 16 und Erwachsene. Im Vergleich zu „Die Aliens auf Rigas“ (ab 14) ist er etwas dystopisch-düsterer: Kein Wunder, der größte Teil der Geschichte spielt auf der ziemlich zerstörten Erde.

Am Anfang erhascht man ein paar Einblicke in das Leben auf Rigas, der einzigen Kolonie der Erde. Die Gesellschaft hier ist eher harmonisch, was einen starken Kontrast zur Erde darstellt: Die Erdoberfläche ist unbewohnbar, es halten sich nur wenige unterirdische Siedlungen, in denen jedoch Mangel an allem herrscht. Der Großteil der Bevölkerung lebt auf fliegenden Städten, regiert von Herrscherfamilien, die nach Belieben schalten und walten. Hier ist die Technologie weit fortgeschritten, so gibt es z.B. eine mächtige KI, die den Menschen das Leben erleichtert.

Es ist interessant zu sehen, was die Autorin aus der Erde gemacht hat. Eine Karte im Buch erleichtert die Orientierung – denn obwohl die Handlung in Europa spielt, ist nichts von dem übrig, was wir heute kennen. Mehr will ich hier nicht verraten. Entdecke es selbst!

 

Die Figuren:

Die Hauptfigur ist – wie schon im ersten Buch – Vito, der inzwischen 21 Jahre alt ist und für die Space Agency arbeitet. Er ist immer noch ein sehr optimistischer, positiver Charakter, auch wenn es ihm die Geschehnisse der Geschichte nicht leicht machen. Neben einigen Kollegen Vitos aus der Space Agency lernen wir im Laufe der Geschichte auch Bewohner der Erde kennen. Hier sieht man einen deutlichen Unterschied zwischen den Figuren aus der „Air City“ und denen aus den unterirdischen Siedlungen, natürlich bedingt durch die  Lebensumstände.

 

Der Plot:

Völlig überraschend erreicht ein Hilferuf der Erde den Planeten Rigas. Die Space Agency entsendet eine Hilfsmission, an der auch der junge Vito beteiligt ist. Dadurch wird nicht nur sein Traum wahr, ins Weltall zu reisen, sondern er hofft auch, auf der Erde seine totgeglaubte Mutter zu finden.

Allerdings verläuft die Mission alles andere als nach Plan. Statt auf der Oberfläche zu landen wird das Raumschiff von einer Air City abgefangen. Die dortige Herrscherfamilie verhält sich feindselig und will die Crew für ihre Zwecke einspannen. Besonders skrupellos ist die Herrschertochter Trissa, die es auf Vito abgesehen hat. Und was hat es wirklich mit der mächtigen KI Batya auf sich, die angeblich so gut für die Menschen der Stadt sorgt? Immer mehr Abgründe tun sich auf, bis Vito schließlich die Flucht zur Oberfläche gelingt. Wird er dort Hilfe für die Crew finden? Und was hat Trissa wirklich vor?

 

Fazit:

„Das Spiel der Batya“ ist ein spannender Science-Fiction-Roman mit düsteren Elementen. Die Autorin verzichtet auf leichte Lösungen, nicht alles geht gut aus. Das Ende ist … aber  lies selbst, es lohnt sich!

 

Wenn du jetzt neugierig auf Vito geworden bist, dann findest du „Das Spiel der Batya“ als E-Book hier bei Amazon und ab 14.02. als Taschenbuch überall, wo du Bücher kaufst. Oder schau auf der Website der Autorin Nova K. Mayer vorbei, dort findest du alle Infos. (Falls du zuerst noch „Die Aliens auf Rigas lesen möchtest: Das Buch gibt es als E-Book oder Taschenbuch auf allen gängigen Plattformen)

Bis bald!

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner